Helrunar
Album • 2005
Ich kenne einen Weg in das Moor, dorthin, wo eine Birke steht. Freimütig bietet sie ihren Stamm jedem Wanderer an. Doch unter ihren Blättern graust es einen... wach albträumt sie von alter Nacht. Ich aber bin der Gräber im Moor (Hand, die sich in Blätter krallt) Ich bin der Gräber im Moor... Lautlos wandere ich auf unsicherem Grund. Ich bin der Eindringling, fortgeführt vom Hain... (Hand, die sich in Blätter krallt) Translation: Birch in the moorland I know a way into the moorland to where an old birch stands. Frankly it offers its pale trunk every wanderer, but under its leaves everyone has a horror... awake it nightmares about old night. But I am the digger in the moorland (Hand that claws for leaves) I am the digger in the moorland Silently I wander on dangerous ground. I am the intruder, guided away from the bosk. (Hand that clawsf for leaves)
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Die Erde riecht nach Grab heut' Nacht ein Leib durchstößt die Kälte Hand, die sich in Blätter krallt ein Irrlicht friert den Pfad Pochen...in der Tiefe ein bleiches Licht im Nebel ein Gesicht, das sich mit jeder Nähe selbst entfernt Pochen...in der Tiefe ein bleiches Licht im Nebel ein Gesicht, das dich in die Tiefe zerrt Frostnacht Windschweigend nimmt der Schnee die Spuren Irrlicht Fern warst du mir nicht (2 times) Zweige greift die Hand blassen Narbenstamm Moorschweigend bricht der Grund... etwas muss zersprochen sein "Min grav den er som natten mørk Men rummelig som den vilde ørk Ikke kjøler jorden min bryst sǻ træt Hjøit kvælver seg lǻget over det De, som ligger pǻ kirkegǻrd De sove og sjelden de uro fǻr Men jeg mǻ hæve med bange sind Og sukke og jamre I graven min. (Mauritz Hansen) Die Sonne graut den Morgen morsch sind Baum und Pfad die Sonne graut den Morgen mir ist kalt...
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
Blasse Gräberin im Nebelgrund Nebelspinne im Astgewirr Zweige vor weißem Dezember unten und im Norden Frierend ohne Gewand weltvergessen wartend sie weiß es, weiß es... unten und im Norden Sie ist Dickichtgesicht Knochenarm mit Griff aus Stahl treibt die Bäume in den Erdenschoß die bittere Ernte zu holen Unten im Norden der Waldpfad zu Hel ein Trübaugenblick trügt ihr Haar ist ein Myzel ihre Glieder ein Schlinggewächs... Blasse Gräberin im Nebelgrund Nebelspinne im Astgewirr Zweige vor weißem Dezember unten, und im Norden
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Still jetzt denn hier wohnt ein böser Gott sprich nicht denn sonst sieht er dich Stacheldraht schnürt das Handgelenk Schere schleift den Schoß In jener kältester der Nächte Verwirkte die Wurzel den Spross Weiß in schwarz ein dürrer Zweig zerbrach weiß und schwarz und rostigrot Weiß in schwarz ein dürrer Zweig zerbrach Dorn um Dorn um Dorn... ...bis die Seele gefriert ...bis die Seele gefriert "Guder! Er det ej nok? Bleget er den sorte lok smuldret er den hvide tand og forodt er min forstand. Guder! Er det ikke nok endnu? Odstaet haver jeg Helvedes gru. Skimlet er mit hjerte som mit kjelderbrod og ti gange daglig har jeg lidt min dot!" Ein Winter, der nicht endet, aber immer wiederkehrt weiß und schwarz und rostigrot ein Winter, der nicht endet, aber immer wiederkehrt Fleisch ist ein undankbares Material... ...bis die Seele gefriert ...bis die Seele gefriert Den ??? ...bis die Seele gefriert
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Die Stadt war Nacht im Frost lange Schatten fielen aus keinen Augen da war ein Dornenkranz aus Nichts, der sich über die Straße bog... darunter ein Wrack (eine Kathedrale ohne Gott) ein Weg führte wie aus Eis nicht hinaus Kaltes Blut strömte die Leere Die Gasse... war ein Dickicht Für einen Moment spürte ich in meinem Nacken den hauch eines Kornblumenfeldes im Spätsommer. Dann verbog der Dornenkranz den Morgen...
Der Trank Hangatyrs fließt durch die kalten Klippen des Liedes Kvasirs Blut, Grimnir's Raub brachte Bragi dem Baum. Bald fliegt der Falke zu den Ufern der eschen Ullrs über die Ebene der Ender webt Worte, weint Odroerir's Welle Welle Ragnar's, getrieben vom Sturm der Braut des Bergkönigs Odroerir's wirbelnde Flut weckt das versteckte Lied Neun lange Nächte für den Wender der Worte Nimm drei bittere Kelche vom Trank des Gehängten "Sarelden brann i blodute skramer Langoksar lutte seg til liv at taka Sarsjoen susa om sverdneset Flein - flodafall I fjora pa stord." Ich spreche vom Speer-Sturm, singe und erinnere, ich neige mich Nidhögg zu, unter Yggdrasil. Färbend tunkte ich die Feder in den Leichensee, ritze Runen, ritze Ragnar's Zweige zweifelnd. Welle Ragnar's, getrieben vom Sturm der Braut des Bergkönigs Odroerir's wirbelnde Flut weckt das versteckte Lied Neun lange Nächte für den Wender der Worte Nimm drei bittere Kelche vom Trank des Gehängten
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Ich lehnte mich an einen Birkenstamm der nachgab und wich (brach). Was einst Fleisch war wurde Eisen, Seele Eis. Es nagt... (Sæll ek...) Es hatte sich ausgesehen ein Trübaugenblick die Birke brach in der Brandung bei bitterer Ernte. Nun will ich niedersinken, moosbewachsen sein wo wildverwachsenes Rahmengrün mich umwelkt. Es nagt eine Schlange an den Wurzeln der Welt, eine geheime Krankheit... (Sæll ek þá þóttumk er vit sátumk í hjá...) Ich will mich auflösen, ein Zweig sein vor weißem Dezember bis Hel meine Lippen kaltküßt und der Schnee windschweigend die Zeichen nimmt. Es nagt eine Schlange an den Wurzeln der Welt, eine geheime Krankheit. Und jeden Tag wird sie stärker. (Sæll ek þá þóttumk er vit sátumk í hjá ok komat okkar maðr á meðal.)
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Ich kenne einen Pfad, älter als das Kreuz die Runen riechen nach Rinde ich kenne einen Stein, älter als das Kreuz der weißt den Erdenschoß Ich kenne ein Grab, älter als das Kreuz zwischen Sonne und Mond ich kenne eine Lichtung, älter als das Kreuz da ist für andere nur Schatten Der Hain wurde ein Dickicht, verlassen in der Kälte Keine Sonnenstäbe in den kalten Spalten der Erde Finask Aesir a Ida-velli Ok um mold biur mattkan döma ok minnask bar a megin doma Ok a Fimbul-Tyss fornar runar Ich kenne einen Strom, älter als das Kreuz der sich in das Tal ergießt Ich kenne Zeichen, älter als das Kreuz die Erde richtet den Pfad Der Hain wurde ein Dickicht, verlassen in der Kälte Keine Sonnenstäbe in den kalten Spalten der Erde Finask Aesir a Ida-velli Ok um mold biur mattkan döma ok minnask bar a megin doma Ok a Fimbul-Tyss fornar runar
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Nicht gibst du das Feuer der Falkenklippe du raffst es wie Fafnir schleifte dein Wanst nicht auf dem Grund ich zerrte dich auf den Holm Wölfisch ist dein Weg Nicht für dich gab Tyr die Rechte Du kaufst dir dein Gesetz Mein haß raubt mir den Schlaf Ich ritze dir den Helm des Aegir Vierfach Algir Ich rufe Odinn, ich rufe Tyr Doch noch immer schweigt dieser Hund nicht Wölfisch ist dein Weg Nicht für dich gab Tyr die Rechte Du kaufst dir dein Gesetz Ich entweihe dich Runen ritze ich, gerechten Zorn Donnerhammer, Dreifach Dorn (Prysvar Porr...) Runen ritze ich, gerechten Zorn Donnerhammer, Dreifach Dorn Der den Menschen eine Folter Ist nicht Mensch, sondern Biest Gnade in diesen Tagen Heißt jene zu töten, die ohne Gnade sind...
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Hlióðs bið ek allar helgar kindir meiri ok minni mögo Heimdallar Vildo at ek, Valfaðr, vel fyr telja forn-spiöll fira, þau er fremst um mank Ask veit ek ausinn, heitir Yggdrasil hár baðmr heilagr, hvita auri þaðan koma døggvar þærs í dala falla stendr æ yfir grønn Urðar-brunni þat mun ek- menn munda hugg-sótt ok systrungar spullum sifjom meinsvara ok morðvargar mun yrkja bröðr munu berjask- bána gøra nán fölvan þaðan koma meijar margsvitandi þriar ar þeim sal es und þolli stendr: þær lög lögðo, þær lif kuro alda börnom örlog at segja þat mun ek- folk-vig fyrst í heimi es Gullveig geirom studdo ok í höll hárs húna brendo þrysvar brendo, þrysvar borna þó hon enn lifir
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
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