Hel
Album • 2005
Einst grimmig Sturm singt seine Klage Kaltblaues Eis in Tränenmeer Und Lebenshauch des sanften Strahls Zartflammend nun die Lüfte wärmt. Helles Licht flamme weit - Dass da bricht die Dunkelheit
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Die Fesseln sind zerteilt Die die rauen Mächte aller Kälte geeint Errungen der Sieg über Dunkelheit Da Sonne und Frühling nun wieder vereint. Nun sollt' der Gott des Lichtes thronen Über aller Schöpfungs Reih'n Grausen Oden leben hauchen Dass Werden und Bewegung greift Nach allem was in Taubheit hauste. Heilige Runen vom Weltgeist geschrieben Die lang schon verloren im Weltengrund liegen Doch nie vergessen - trotz Ewigkeiten Nicht alles in Nachtwelts Gründe eilte. Denn all das was zum Lichte drang Gab Eid und schuf das Band Das was noch blieb als Feind des Lichts Niemals diese Urkraft bricht Lichtbringend Strahl der Sphären wärmt Den Lebenstraum erhellt und mehrt Goldschimmernd Flut in tiefen treibt Aus Weltalls Weit für alle Zeit. Und sidn auch Sonne und Tag vereint Nicht alles ist wahr, was wahr erscheint Dnn trachtet schon nach lichtem Schein Arglist - nur dem Schmerz geweiht Leidbringend der Welten Zeit.
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Ich bin Vater unheilsinnender Saat Ich nehm euch das Licht und leg es in eisiges Grab Gleich dem Feuer bin ich diese Macht Die als Wind whet, die Glut entflammt und über Lande trägt Ich bin euch wertvoll - ich bin vernichtend Ich zerstöre und ich schaff' Flammende Liebe und brennenden Hass. Ich bin der Kummer, der an euch nagt Ich bin die Sorge, die euch frisst Der Geiz der euch kaum atmen lässt Ich bin die Gier - das unerbittlich Leid ich blende euch - Ja ich bin auch der Neid Und trotz allem Zweifel nehmt ihr doch So ihr wisst...Ich bin das Gift im Wort So schön, so hässlich - Ich bin die List Kaltes Eis, das sich über Gefühle zieht Ich bin des Unheils mächtiger Schmied ich bin das Schwert das eure Zunge teilt Ich bin die Finsternis die in euch weilt Ich bin Vater unheilsinnender Saat Ich nehm euch das Licht - leg es in eisiges Grab Kaltes Eis, das sich über Gefühle zieht Ich bin des Unheils mächtiger Schmied
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Prolog: (Loki) Ein Wurf, ein Schlag vermag es nicht zu verletzen dieses Licht So suche ich wo's dunkel ist In böser Hand gar unscheinbar Wird's zu dem was tödlich trifft... ...Und wandle ich doch mit geschärften Sinnen So sagt mit Göttin, woran es liegt Das nichts von allem weit und breit den edlen Balder besiegt. Freya: Von allem, was je geschaffen nahm ich einst den Eid Doch eines, das war mir unscheinbar Ein junger Mistelzweig. Loki: Das ist es was ich lange gesucht Nun will ich dich schneiden zu einem Ger Durch meine List und des Bilnden Hand Treibst du sicher in Balders Herz. Loki (zu Hödur): Warum nimmst du nicht Teil am fröhlichen Spiel? Versagst Balder die Ehr, nur weil du nicht siehst? Komm, wirf nur, ich weis dir das Ziel. So ist sie gebrochen, die stärkste der Säulen Den Sommer leg ich in eisiges Grab. Fenrir, deine Fesseln werden bald reissen Fühl es, die Dämmerung ist nah.
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Oh Balder, dein Blut Langsam erlischt die Sonnenglut Des Lichtes Glanz vergeht da dein Herz nun zerbrochen und meines schmerzt wenn es schlägt. Oh Götter, zündet an Umrankt von Blumen aus Glut Gebettet in stürmendem Wind Schäumende Berge von tosender Flut Wo kältende Nebel wallen fahren wir hin.
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Nun war der Toten Schiff gerüstet Bald geführt von den Töchtern Rans In lichtlose, kalte Tiefen hinab In die Gewölbe unheilsinnender Saat Das Segel gestreift vom klagenden Wind Am Horizont Hringhorn verglüht Und von lodernden Blumen umringt Versinkendes Schiff im Nebel von Süd...
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Mittsommers Gang - totwundes Herz Im Trauerlied aller Winde Chor Wolkenverhangen - der Himmel voll Schmerz Tränenwunder Blick als das Licht sich verlor
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Des Schickslas Lauf in der Schwestern Händen Und doch können sie selbes nicht wenden So muss es einer wagen von uns Und den Weg zum Abgrunde geh'n Um den lichten Sohn zul ösen aus den Tiefen von Nifelhel
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Nach Eljud, Hels finst'ren Palast Will ich um den Bruder zu hol'n So mach ich mich auf zum schaurigen Ritt Über Falland Vörandi - Jenseits des Lichts
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Wo den Wegen das Licht verglommen Zu eisigen Klippen und Felsenriff zu fremden Welten wandt ich das Ross Dorthin wo die Schatten droh'n Und Kälte, Elden und Tod und ein einsam vergessenes Grab Bereit zum Sprung in gähnende Nacht
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Und so reite ich davon Durch dichte Wolken und mächtigen Sturm Begleitet von Blitz und Donnergroll Donars vertrauem Zeichen und Ton Tiefer und tiefer hinab in den Weltengrund Durch geisterndes Wabern, Klagen und Fleh'n Vorbei am schwarzen Strom und Garms graus'gem Schlund Zu den Wurzeln Yggdrasils, wo der Drache lebt Durch Nordlands schleiernen Nebelstrom Hinab zu den Klippen des urkalten Nifelheim Und über die Schwelle Zum Fusse derfinst'ren Göttin Thron Neunmal wäre Tag und neunmal Nacht Hinein in die grimmigen Lande Und dort in den Schwaden an Slidurs Strom Wird uns die Wächterin empfangen Lauf Sleipnir ins Nebeltal Das jeher ohne Götterlichts Strahl
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Wächterin (Modguder) Komm Hermodes und sprich dein Begehr Der du nicht bleich im Antlitz bist Umsonst war dein langer Weg Umsonst sidn Schmeichel und List Denn wisse dies Eh' du die Herrin der Toten begrüßt: Sitzen Leid und Schmerz noch so tief Kein Toter jemals dieses Reich verließ Hermodes: ich komm zu holen den weisen Gott Der gleich dem Lichte der Sonne erstrahlt So führt mich nun zu Helias Hort Dass ich sie nach Balders Zukunft befrag. Hel: Tritt ein, Hermodes und höre gut zu Schon weiß ich von deinem Verlangen Doch solang ihr meine Weisung verfehlt Solange sollt ihr um Balder bangen Frei sei er, wenn alles Geschaff'ne klagt Die Wesen im Sehnen versenkt Die ganze Schöpfung weint und verzagt Wenn alles mit Tränen getränkt Doch gibt es ein Wesen tränenlos Ein einzig Auge nur lebenshell Dann bleibt Balder in Helheims Schoß An Hwergelmirs rauschendem Quell
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Weit war der Weg Überall Klagen und Fleh'n All das Trauern des Geschaff'nen Weil der Lichtgott sie verlassen Abgrundtief verworr'ner Pfad Hin wo Urwelt's Nebel lag Sandt in FInsternis der Tag Wo kei nWesen noch so niedrig Leben ringend atmen mag Doch aus diesem Dunkel trat ein Weib Selbst so gross, wie finster die Nacht Vom Wesen wie Stein, so alt und so kalt Die Augen so trocken - nie von Tränen berührt Ein Antlitz, das niemlas Trauer gespürt
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Asen: War'n deine Augen auch Lichtes Feind Hilf uns eh Unheil sich gegen uns vereint in einzig Wesen, das nicht Trauer zeigt Und Balder muss bleiben in Hellias Reich
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Nicht eine Träne aus nur einem Aug' Denn niemals hab ich Balder bebraucht Niemals, weder lebend noch tot Behalte doch Hel, was sie geholt
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
This track is instrumental.
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