Freakshow
Herzlich willkommen, meine Damen und Herren Kommen Sie! Sehen Sie selbst! Staunen Sie! Sie werden Ihren Augen nicht trauen Manche sagen, es seien Geschöpfe der Dunkelheit Manche sagen, es seien Fremde Manche sagen sogar, es seien nicht von dieser Welt Wir werden Ihnen nicht versprechen Dass Sie bei Verstand bleiben Wir werden Ihnen nicht versprechen Dass die Welt danach noch nicht gleiche ist Aber eins können wir Ihnen versprechen So was wie hier, haben Sie noch nicht gesehen! Kommen Sie näher und treten Sie ein Ins Panoptikum der Missgestalten! Willkommen in der Freakshow! Willkommen in der Freakshow! Folgen Sie mir, liebe Gäste, die Gruselschau beginnt Erproben wir, wie strapaziös doch Ihre Nerven sind Das Mädchen ohne Unterleib, schauen sie nicht so pikiert! Rechts der Elefantenmensch, sein Körper grauslich deformiert Der Mann der von den Wolfen kam Vom Scheitel bis zum Fuss behaart Madame Clofullia aus Geneva, kennen Sie die Frau mit Bart? Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Jeder ist hier fasziniert. Aufgeregt und Erigiert Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Wer weiß, was alles noch passiert! Da kriecht die Laune der Natur, auch Raupenmensch genannt Besteht aus Kopf und Torso nur, hat weder Fuss noch Hand Unsere schönste Attraktion, die zweiköpfige Frau Der stärkste Mann, sein Freund der Zwerg Auch sie sind Teil der Schau Seht das Menschliche Skelett Und wie er sich für euch verbiegt Und ein Rätsel ganz zuletzt Wer ist der Mensch und wer der Freak? Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Jeder ist hier fasziniert. Aufgeregt und Erigiert Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Wer weiß, was alles noch passiert! Ausgestoßen und vertrieben, übers ganze Land gehetzt Und jedem einzelnen von Ihnen wurde jäh das Herz verletzt! Als Laune der Natur geboren, auch wenn es nicht ihr Wille war Doch hätt's der Zufall so gewollt, dann wärst du das Exponat! Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Jeder ist hier fasziniert. Aufgeregt und Erigiert Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Wer weiß, was alles noch passiert! Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Jeder ist hier fasziniert. Aufgeregt und Erigiert Geschöpfe der Nacht, ans Licht Gebracht! Wer weiß, was alles noch passiert!
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Nachts wenn der Mond aufgeht Hoch beiden Sternen steht Den Blick zum Himmel zieht Verlier ich die Kontrolle Es wühlt mein inneres auf Und bricht aus mir heraus Die Haare stellen sich auf Mein wahres ich zeigt sich Es kommt durch meine Haut Klettert meinen Schlund hinauf Bricht mir meine Knochen auf Ich kann nicht mehr, ich lass es raus Ich fühl wie es an mir zerrt Und es zerrеißt mein Herz Ich fühl nur noch den Schmеrz Ich schrei es Himmelwärts Der Alptraum fängt erst an Bin voller Tatendrang Ich sag euch, heute Nacht Holt euch das Monster Der Alptraum fängt erst an Bin voller Tatendrang Ich sag euch, heute Nacht Holt euch das Monster Hey, hey, ich bin das Monster! Hey, hey, ich bin das Monster! Hab mich vorm Tod versteckt Und werd vom Mond geweckt Ich kann euch riechen Kann euch spüren Die Blutgier die mich plagt Treibt mich zur Menschenjagd Nichts anderes schmeckt so zart Wie eure Leiber Wenn es in Strömen fließt Sich über euch ergießt Aus euren Adern schießt Besauf ich mich mit Blut Wichtig, dass ihr versteht Ich bin Realität Wenn es zum Ende geht Das letzte was ihr seht Doch ich hab ein Angebot: Sterben müsst ihr alle nicht Es gibt viel mehr noch als den Tod Den Himmel braucht ihr nicht Wer an seinem Leben hängt Ich kann Erlösung geben Es ist nicht alles Gott was glänzt Ich bringe Leben Der Alptraum fängt erst an Bin voller Tatendrang Ich sag euch, heute Nacht Holt euch das Monster Der Alptraum fängt erst an Bin voller Tatendrang Ich sag euch, heute Nacht Holt euch das Monster Hey, hey, ich bin das Monster! Hey, hey, ich bin das Monster! Hey, hey, ich bin das Monster! Hey, hey, ich bin das Monster!
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Ich sperrte dich in die Zisterne Lies im Wasser dich allein Liegst unterm Mond und seinen Sternen Doch siehst du nie mehr ihren Schein Als die Geister aus dir schwanden Deine Lippen Blau und Blass Die Tränen in das Wasser rannten Vergingst in seinem kühlen Nass Sei mein Quell Du kannst kein Wasser trüben Eine Hand breit untеrm Kiel Sollst du niemals versiеgen Sei mein Quell Lass dich für mich sinken Schon bald sind wir vereint Ich möchte von dir trinken Sei mein Quell Durch die Rohre und die Schächte Kriechst du langsam ohne Ruh Bist im Boden in den Wänden Doch sind alle Hähne zu Doch wenn erstmal die Kehlen trocken Und der Durst unstillbar scheint Dann bricht das Wasser alle Dämme Dann bin ich mit dir vereint Sei mein Quell Du kannst kein Wasser trüben Eine Hand breit unterm Kiel Sollst du niemals versiegen Sei mein Quell Lass dich für mich sinken Schon bald sind wir vereint Ich möchte von dir trinken Sei mein Quell Sei mein Quell Du kannst kein Wasser trüben Eine Hand breit unterm Kiel Sollst du niemals versiegen Sei mein Quell Lass dich für mich sinken Schon bald sind wir vereint Ich möchte von dir trinken Sei mein Quell Niemand soll dich je vermissen Und niemals werden sie es wissen Denn niemand ahnt dich in den Süßen Todgeweihten Lebensflüssen
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Schon als Junge spürte ich: Dunkle Interessen leiten mich Wie die Neugier an mir zerrt Ich hab die Wissenschaft verehrt Kann ich den Tod verstorbener Tiere Mit Wechselstrom besiegen? Kann ein kleiner Krabbelkäfer Auch ohne seine Flügel fliegen? Messer, Gabel, Schеre, Licht Sind für kleine Kindеr nicht Strom, Skalpell und Knochensäge Stehen dem Leben jäh im Wege Ich will dies alles wissen Noch immer spricht das Kind im Mann Und warum? Weil ich nicht anders kann! Ich fühl mich so zerrissen Ich spüre diesen Zwang Und warum? Weil ich nicht anders kann! Kann ich jedes Kind dressieren Sein Hirn von außen infiltrieren? Kann ich Strom in Körper führen So dass sie meinen Willen spüren? Kann man ohne seinen Zwilling leben? Und kann ich lebende sezieren? Verursacht Strahlung schwere Schäden? Das alles werd ich ausprobieren! Nähte, Klammern und Verbände Voller Blut sind meine Hände Zange, Draht und etwas Glück: Vom Tode hol ich dich zurück Ich will dies alles wissen Noch immer spricht das Kind im Mann Und warum? Weil ich nicht anders kann! Ich fühl mich so zerrissen Ich spüre diesen Zwang Und warum? Weil ich nicht anders kann! Ich will dies alles wissen Noch immer spricht das Kind im Mann Und warum? Weil ich nicht anders kann! Ich fühl mich so zerrissen Ich spüre diesen Zwang Und warum? Weil ich nicht anders kann!
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Wie gemalt so schein ich manchmal Wie aus einer anderen Welt Feine Glieder, zarte Züge Von den Göttern auserwählt Für den Tanz im Liebesreigen Für die Freude einer Nacht Wieg ich dich wie Trauerweiden Und hab dir ein Geschenk gemacht! Das ist ein fauler Zauber Ein übler, fauler Zaubеr Und er kommt von mir! Ein alter, fauler Zaubеr Ein alter böser Zauber Er gehört nur dir! Mehr und mehr willst du von mir Du kriegst einfach nicht genug Morgen bin ich nicht mehr hier! Glaube mir, das wär Betrug! Mein Schatz, auch wenn es nicht so scheint Bist du mir heilig, mon chéri Und horch, bevor dein Herzlein weint Vergessen werd auch ich dich nie Das ist ein fauler Zauber Ein übler, fauler Zauber Und er kommt von mir! Ein alter, fauler Zauber Ein alter böser Zauber Er gehört nur dir! Heute lieb ich, morgen geh ich Schaff was unvergessen bleibt Nur noch einmal Einfach so zum Zeitvertreib Heute lieb ich, morgen geh ich Schaff was unvergessen bleibt Nur noch einmal Einfach so zum Zeitvertreib Das ist ein fauler Zauber Ein übler, fauler Zauber Und er kommt von mir! Ein alter, fauler Zauber Ein alter böser Zauber Er gehört nur dir! Das ist ein fauler Zauber (Das ist ein fauler Zauber) Und er kommt von mir! Das ist ein fauler Zauber (Das ist ein fauler Zauber) Er gehört nur dir!
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Nun sind alle Lichter aus Der Vorhang fällt, doch kein Applaus? Dort lieg ich nun im Totenhemd! Nicht ganz mein Stil, wenn man mich kennt Tanzt auf meinem Grab Schaut auf mich hernieder Ich liege euch zu Füssen Drum tanzt, tanzt auf meinem Grab Die alte Holzkiste, sie knarrt Man hat mich friedlich aufgebahrt Und jeder Gast, ob Mann ob Frau Stützt sich weinend, grau in grau Dies wirkt auf mich so leichenschändlich Sonderbar und auch befremdlich Stets waren wir alle Spinnefeind! Ich will nicht, dass ihr mich beweint Und deshalb Tanzt auf meinem Grab Schaut auf mich hernieder Ich liege euch zu Füssen Drum tanzt, tanzt auf meinem Grab Tanzt auf meinem Grab Schaut auf mich hernieder Ich liege euch zu Füssen Drum tanzt, tanzt, tanzt! Tanzt auf meinem Grab Schaut auf mich hernieder Ich liege euch zu Füssen Drum tanzt, tanzt auf meinem Grab
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Ich bahne mir durch das Gedränge Des Karnivals und seiner Pracht Den Weg durch die maskierte Menge Ein jeder ein Geschöpf der Nacht Sie feiern scheinbar ausgelassen Verhüllt, für alle unsichtbar Um sich nur einmal gehen zu lassen Als makelloses Exemplar Auch ich bin eines dieser Monster Eingeschnürt in fremde Haut Ein gottgewolltes Fehlkonstrukt So hässlich, dass dem Morgen graut Leere Puppen überall Willkommen auf dem Maskenball Heute spreng ich alle Ketten Streife meine Maske ab Die Maskerade abgeworfen Mach ich mich frei und völlig nackt Und so fallen diese Ketten Masken habe ich jetzt satt Ich brauche mich nicht zu verstecken Der Karneval findet für mich nicht statt Heute wollt ihr keine Spiegel Ihr seht den Traum vor Schäumen nicht Ihr verleugnet eure Wurzeln Verbergt doch euer wahres Ich Doch ich bin heute selbstbewusst Ich brauche kein Theater mehr Ich trag es mit Stolz und geschwollener Brust Wie einen Orden vor mich her Es wird Zeit dies falsche Spiel Und seine Mimen zu zerstören Ich reiss euch eure Masken runter Nur Geraune ist jetzt noch zu hören Leere Puppen überall Willkommen auf dem Maskenball Heute spreng ich alle Ketten Streife meine Maske ab Die Maskerade abgeworfen Mach ich mich frei und völlig nackt Und so fallen diese Ketten Masken habe ich jetzt satt Ich brauche mich nicht zu verstecken Der Karneval findet für mich nicht statt Leere Puppen überall Willkommen auf dem Maskenball Heute spreng ich alle Ketten Streife meine Maske ab Die Maskerade abgeworfen Mach ich mich frei und völlig nackt Und so fallen diese Ketten Masken habe ich jetzt satt Ich brauche mich nicht zu verstecken Der Karneval findet Der Karneval findet Der Karneval findet für mich nicht statt
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Marmorblass sind meine Lippen Der Glanz in meinen Augen weicht Die Züge gräulich eingesunken Die Totenstarre scheint erreicht Eingehüllt in weißen Stoff Umgibt mich beißender Geruch Auf weichem Samt bin ich gebettet Ein Hauch von Tod liegt in der Luft Plötzlich scheint ein Puls zu hören Mein Blut schießt wieder wärme ein Diе Sinne scheinen nеu gesammelt Ich riech das feuchte Erdenreich Ich starr auf eine Eichenwand Zwei Hand breit über dem Gesicht Auf meiner Brust gekreuzte Hände Doch mich rühren kann ich nicht Die Enge und die Düsternis Nur Fragen über Fragen Kein Zweifel mehr, ich fürchte mich Denn man hat mich begraben Lebendig begraben Ich schreie es in die Dunkelheit Lebendig begraben Doch keiner kann mich hör'n Lebendig begraben So wird die Angst nun Wirklichkeit Lebendig begraben Die Totenruhe kann man nicht stören Bin entsetzt und voller Schrecken Wie ein Hund bin ich verscharrt Eingesargt und eingenagelt Vier Meter tief im stillen Grab Doch tot bin ich noch lange nicht Ich will das Holz zerschmettern Aus dem schwarzen Loch mich graben Und in die Freiheit klettern Die Enge und die Düsternis Nur Fragen über Fragen Kein Zweifel mehr, ich fürchte mich Denn man hat mich begraben Lebendig begraben Ich schreie es in die Dunkelheit Lebendig begraben Doch keiner kann mich hör'n Lebendig begraben So wird die Angst nun Wirklichkeit Lebendig begraben Die Totenruhe kann man nicht stören Lebendig begraben Ich schreie es in die Dunkelheit Lebendig begraben Doch keiner kann mich hör'n Lebendig begraben So wird die Angst nun Wirklichkeit Lebendig begraben Lebendig begraben Lebendig begraben Ich schreie es in die Dunkelheit Lebendig begraben Doch keiner kann mich hör'n Lebendig begraben So wird die Angst nun Wirklichkeit Lebendig begraben Die Totenruhe kann man nicht stören Lebendig begraben Lebendig begraben Lebendig begraben Lebendig begraben Doch keiner kann mich hör'n Lebendig begraben Lebendig begraben Lebendig begraben Die Totenruhe kann man nicht stören
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Schon seit langer Zeit Seit jener Mitternacht Lieg ich ängstlich da Und hab kein Auge zugemacht Mit Angst vorm Schlafengehen Halt ich meine wacht Denn zur Geisterstunde Passiert es Nacht für Nacht Und wenn die Glocke schlägt Kommen Schatten aus der Wand Die alte Spieluhr dreht sich Wie von Geisterhand Ein Knurren aus dem Schrank Es öffnet sich die Tür Nun ist es soweit Er ist wieder hier Wer hat angst vorm schwarzen Mann? Keiner, keiner! Und wenn er kommt dann laufen wir! Wer hat angst vorm schwarzen Mann? Keiner, keiner! Und wenn er kommt dann laufen wir! Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter weg von dir Ich ziehe meine Decke Bis über meinen Kopf Doch sein schwarzer Schatten kriecht Durch jedes kleinste Loch Jedes gottverdammte mal Will ich aufstehen, will ich fliehen Doch ich bliebe starr vor Angst Und warte weiter nur auf ihn Wer hat angst vorm schwarzen Mann? Keiner, keiner! Und wenn er kommt dann laufen wir! Wer hat angst vorm schwarzen Mann? Keiner, keiner! Und wenn er kommt dann laufen wir! Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter weg von dir Doch ich werd' mich überwinden Über seinen Schatten springen Versuchen heimlich zu verschwinden Im Licht wird er mich niemals finden Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter Und ich laufe, ja ich laufe Immer, immer weiter weg von dir
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Wir sind schon lange unterwegs Sind Diebe der Gelegenheit Eure Not ist unsere Tugend Wir trösten euer Seelenleid Denn nur euch gilt unsere Reise Beschwerlich und gefahren voll Wir meistern sie auf unsere Weise Völlig wild und liebestoll (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) Noch ist nicht aller Abend Nacht Noch schmieden wir das Eisen heiß Wir sind schön und ja wir leiden Blut und Tränen, Spielmannsschweiß Wir sind Gespielen eurer Liebe Haben euren ärgsten Feind besiegt Sind eurer großen Herzen Diebe Das Beste was es für euch gibt! (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) Im Schweiße sind wir aufgewacht Wilde Reise durch die Nacht! Haben gesoffen und gelacht Wilde Reise durch die Nacht! Haben Unglück über uns gebracht Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) Eins, zwei, drei, im Sauseschritt Die Unvernunft ist das Gebot Läuft unsere Zeit, wir laufen mit Denn wenn wir schlafen, sind wir Tot Wie ein rasender Orkan Wie eine Welle Narretei Pflügen wir uns eine Bahn Und schießen euch die Wege frei! (Trink, was klar ist) (Sag, was wahr ist) (Wasser ist uns viel zu still) Im Schweiße sind wir aufgewacht Wilde Reise durch die Nacht! Haben gesoffen und gelacht Wilde Reise durch die Nacht! Haben Unglück über uns gebracht Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht! Wilde Reise durch die Nacht!
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Ich bin ein wahrer Plagegeist Ein Wechselbalg voll Zauberkraft Ein altes Wesen wie es heißt Nach langem Schlaf bin ich erwacht So meide ich das Sonnenlicht Euch Menschen mag ich wahrlich nicht Doch eure Seelen schmecken gut Von ihnen krieg ich nicht genug Ich bin klein, dein Herz ist mein Lad mich in deine Seele ein Dein Seelchen fein, es ist so rein! Ich saug es tiеf in mich hinein So schicke ich mich Nacht für Nacht Und Lauer in dеn Schatten Ja ich hab alle Zeit der Welt Und werde auf dich warten Und halte ich dich endlich fest Hab deinen Geist aus dir gepresst Bring ich dein Herzstück dann sogleich Als Sammlerstück tief in mein Reich Ich bin klein, dein Herz ist mein Lad mich in deine Seele ein Dein Seelchen fein, es ist so rein! Ich saug es tief in mich hinein Ich bin klein, dein Herz ist mein Lad mich in deine Seele ein Dein Seelchen fein, es ist so rein! Ich saug es tief in mich hinein
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Der kleine Bub, ein Eingesicht Spielt viel zu nah am Ofen So wurd, als ihn die Flamme küsst Ein Zweigesicht geboren Das Zweigesicht fühlt sich verkannt Genie und Wahnsinn Hand in Hand Am Tage ist es zart und sanft Doch nachts steckt es die Welt in Brand Seine Pinsel sind aus Feuer Die ganze Stadt die Staffelei Und die Farben sind aus Trauer Mit jedem Bild entsteht еin Schrei Ohne Schuld sind seinе Augen Doch sie lodern lichterloh Sein Leder trägt ein Feuermal Doch zeigen will er 's nirgendwo So streicht er nachts, wenn 's niemand sieht Durchs auserkorene Jagdgebiet Und entfacht die Feuersbrunst Somit ein weiteres Stückchen Kunst Seine Kunst, das ist die Flamme Wenn sie tanzt fühlt er sich froh Nach dem ersten Pinselstrich Hört man sie schreien: Feurio! Seine Pinsel sind aus Feuer Die ganze Stadt die Staffelei Und die Farben sind aus Trauer Mit jedem Bild entsteht ein Schrei Ein bisschen Zunder und Benzin Alkohol und Terpentin Lampenöl und Spiritus Als allerletzten Abschiedsgruß Seine Pinsel sind aus Feuer Die ganze Stadt die Staffelei Und die Farben sind aus Trauer Mit jedem Bild entsteht ein Schrei Seine Pinsel sind aus Feuer Die ganze Stadt die Staffelei Und die Farben sind aus Trauer Mit jedem Bild entsteht ein Schrei
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026
Weißes Rauschen lichtet sich Mein Kopf scheint so Gedankenleer Überall groteske Irre Von reihum Dringen schreie her Im weißen Leinenkleid gefesselt Lieg ich regungslos im Bett Wisst ihr denn nicht wer ich bin? Jesus Christ aus Nazareth! Wahnsinn!Ich verliere den Verstand (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) Ich bin nicht mеhr ich selbst Und der der ich mal war Ich fühl mich so gеstört Ich komme nicht mehr klar Ich versuch mich loszureißen Doch Lederriemen halten mich Spuck die kleinen, bitteren Pillen Der hübschen Schwester ins Gesicht Die verstörenden Hilfeschreie Hallen laut durchs Irrenhaus Ein Gott in weiß reicht eine Spritze Langsam gehen mir alle Lichter aus Spür die dürren kalten Drähte Elektroden an der Stirn Ab jetzt besteht kein Zweifel mehr Sie brechen durch in mein Gehirn Auf eine Liege festgeschnallt Mein Kopf geschraubt in ein Gestell Dann zucken Blitze überall Es dreht sich wie im Karussell Es dreht sich wie im Karussell Ich dreh mich wie im Karussell Ich dreh mich wie ein Karussell Ich dreh mich wie im Karussell (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) Wahnsinn!Ich verliere den Verstand (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) Wahnsinn!Ich verliere den Verstand (Wahnsinn! Ich verliere den Verstand) Ich bin nicht mehr ich selbst Und der der ich mal war Ich fühl mich so gestört Ich komme nicht mehr klar
Submitted by SerpentEve — Jun 16, 2026