Sturmwoge
Wo falsche Sonnen die Sterne verdunkeln Wo lautes Gleißen den Träumen den Raum verwehrt, wartet noch ruhend, sehnend bleich und rein den Kuß der kommenden Sonne begrüßend mit der Unschuld der Erkenntnis unberührt von schuldloser Sühne kindgleich unbekümmert voll greisenhaftem Wissen das Hohe auf seine Wiedergeburt sich aus Asche selbst gebärend ein ehern Herz im Einklang schlagend mit der Welten Puls eine eherne Hand im Einklang handelnd mit dem Wesen der Natur aus dem Land in dem die Sonne schläft erhebt sich einst das Alte, verjüngte Geschlecht voll Stolz auf die Asche der Lügen blickend die einst sein Herz vergifteten
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Aus trüben Menschenwassern, aus Sümpfen der lahmenden Zeit Als süßer Tod uns umarmte, verdammt zum letzten Geleit Aus dem Meer der Toten erhebt sich, ein Wille, ein Glaube, ein Ruf Ich weihe mein Schwert dem Gotte, der von uns löst den Fluch Kehr.: Als Heimdalls Söhne stehen wir, auf unserer Heimaterde Und bitte um die Götterkraft, und unser Ahnenerbe Der Nacht der Dunklen steht's zum Trotz, die Fackel heb' empor Als Feuerglanz uns angestrahlt, Allvater uns erkor 2. So wie wir im Kreise stehn', vereint durch unseren Willen Erklingt ein Ruf von Norden her, laßt uns die Kriegslust stillen Denn wachsen wird bald starkes Blut, mit festem Geist und Glaube Und Hoffnung uns beflügeln wird, erheb Dich aus dem Staube
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Aus Funken habe ich mich genährt Einst war ich schwach und ohne Macht Die Kraft des Windes war mein Feind Mich fast getötet, ausgelöscht 2. (Ein) Verbündeter ist er geworden Er ist’s der mich zum Herrscher macht Auf heißen Schwingen bringe ich Gnadenlos den Tod ins Land Kehr.: Ich brenne alles nieder Asche ist was bleibt Niemals kehre wieder Das was mir geweiht Ich brenne alles nieder Asche ist was bleibt Ist alles was ich lasse In alle Ewigkeit 3. Peitsch mich auf, verleih mir Kraft Stürme in mich, mach mich stark Verzehr nun alles, labe mich Der Tod taucht alles feurig rot 4. Mein Reich komme über euch Zerstörung herrscht wohin ich geh Wo ich wandle stirbt das Leben Stille bleibt, nur Stille bleibt.....
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Befreie dich aus Gleipnirs Griff und stürme los zu quälen Dein zorn’ges Auge stets gewillt ein Opfer auszuwählen Geifer rinnt aus Deinem Maul, tödlich wie Schlangengift Den Todeskampf hat schon verloren wen dein Speichel trifft 2. Wie Donner soll dein Wolfsgeheul in jedes Mark tief fahren Schreck sie auf die Menschenpest, laß sie den Schmerz erfahren Hilflos, starr und voller Angst schauen sie dich an Erblicken tief in deinen Augen ihren eignen Untergang Kehr.: Fenrir! Zerreiße die Ketten der nagenden Zeit Koste! Die Süße unserer Sterblichkeit Zerschmettre! Diese ach so morsche Welt Blutrausch! Der sich nicht länger verborgen hält 3. Tobe, wüte, laß den Wahnsinn frei Leichenduft und Todesschreie weht der Wind herbei Zerbreche Schädel, halte ab Dein blutiges Gericht Tote Augen sehen nie wieder das Sonnenlicht 4. Lange hat man dich verbannt wo deine Kräfte wuchsen An Gjöll, den Felsen, band man dich, bis Ragnaröck wird rufen Kein Schwert, kein Speer und auch kein Heer wird dich jemals bezwingen Die ganze Welt, wenn Wolfszeit ist, wirst Du im Zorn verschlingen
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Ich sinke in den längsten Schlaf meine Lieder schließen sich Rauschen schwillt, berührt mein Ohr den Fluß des Lebens höre ich Stimmen murmeln, wispern leise ziehen mich zum Wasser hin Wie im Bann beweg ich mich sie wollen mir zeigen wer ich bin 2. Ein fahles Antlitz starrt mich an kein Funkeln in den Augen mehr Alles was geblieben ist: Eine Hülle tot und leer Der Wahnsinn hat sich festgekrallt in meiner Seele, läßt nicht los Oh Ende komm, befreie mich nimm mich auf in Deinen Schoß 3. Keine Gnad wird mir zu teil die Fratze in dem Wasser lacht Beweg den Mund, verspott mich selbst verlasse mich in tiefe Nacht 4. Ich sinke in den längsten Schlaf meine Lieder schließen sich Rauschen schwillt, berührt mein Ohr den Fluß des Lebens höre ich Stimmen murmeln, wispern leise ziehen mich zum Wasser hin Gleite in die stillen Tiefen weiß nun endlich wer ich bin
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Finster waren die Tage, ein Morgen nicht mehr in Sicht Schwester gegen Schwester, Bruder gegen Bruder ficht Am Boden lag alles zerschmettert, Elend kroch über das Land Doch kurz vor allem Ende, erstarkte das goldene Band 2. An der Schwelle zum ewigen Abgrund, die Stunde der schwärzesten Zeit Ein Licht ist uns allen erschienen, von jetzt an zur Wende bereit Götterhauch in uns gedrungen, erwacht aus dem lähmenden Schlaf Odem, Kraft und Funkenflug steigen auf aus unserem Grab Kehr.: Auf das Banner, auf die Treue, laßt uns sein die Göttersaat Als Zeichen unserer Bruderschaft, steigt empor das Sonnenrad Von jetzt an und für alle Zeit, sollst Du erstrahlen am Firmament Leuchten für die Ewigkeit, die tief in unseren Herzen brennt 3. Erwecke mich mit neuer Stärke, gib zurück die Lebenskraft Laßt unsere Fäuste einig werden, zu der Kraft die Neues schafft Endlich - zerbricht der Stein, der unsere Herzen hart umschloß Heißes Blut durchströmt die Adern, wo das Gift der Zwietracht floß
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. In Strudeln und dem Zeitenstrom der unaufhaltsam, ewig rinnt Dessen Quelle niemand kennt wir alle unterworfen sind Auf der Reise zu den Sternen blaue Lichter steigen auf Aus der Asche die geblieben nach dem letzten Sonnenlauf Kehr: Mächtig schwingt des Geistes Kraft erfüllt bis zu den Sternen Die Fesseln wurden abgestreift verbannt in weite Fernen Zu Höherem ward auserwählt der schaffen kann das Neue Doch liegt die Wurzel tief im Grund zum Alten halt die Treue 2. Auch ich steige aus dem Schutte erhebe mich aus toten Reih’n Nehme meinen Platz dort oben neben meinen Ahnen ein So funkeln wir wie Diamanten senden unser helles Licht Zeigen Dir den Weg zu uns bis Du ein Gott geworden bist
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
(<em>Instrumental</em>)
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Aus den Nägeln der Toten gebaut wird ein Schiff Noch liegt es dort am Leichenstrand Die schwarzen Segel hängen zerfetzt Doch bald weht der Wind es zum Weltenbrand 2. Schon versammeln sich grimmige Riesen Teufel, Gespenster und Dämonen Sich an den Göttern endlich zu rächen Das haben sie sich geschworen Kehr. Wenn die Wölfe Sol (Sonne) und Mani (Mond) verschlingen Dämonen und Riesen ihr Totenlied singen Wenn Jörmungand die Ketten sprengt Muspelheims Feuer die Erde verbrennt Die Erde sich öffnet und Feuer speit Beginnt für Naglfar die Zeit 3. Das mächtige Schiff zerteilt die Flut Von Osten lenkt Hrymir die wütende Fracht Unaufhaltsam trägt der Wind Das Totenschiff zur letzten Schlacht 4. Naglfar, du bringst den Tod Denn die Götter sollen vergehen Das Ende hat bereits begonnen Wenn deine schwarzen Segel wehen
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Menschenwellen schwappen über rein in das gelobte Land Wo einst klare Bäche flossen ist die Erde schwarz verbrannt Mauern bersten, Städte brennen, sie holen aus zum letzten Schlag Die Ordnung fällt, Chaos herrscht, die Welt wird unser Massengrab 2. Wie Säulen waren einst die Menschen die die Städte aufgebaut Zerbrochen und am Boden kauernd ihrem heil’gen Gral beraubt Der Übermacht anheim gefallen blutig mordend, häßlich, wild Keinen Götterfunken inne des düstren Todes Ebenbild Kehr: Das ist das Ende - ausweglos, ohne Hoffnung stirbt im Leid Was über tausenden von Jahren wuchs in voller Herrlichkeit Schwach geworden, innen morsch, ausgeblutet, wurdest zahm Kein Widerstand hat sich geregt, als Dein größte Unheil kam 3. So vieles auf der weiten Erde trug sich selbst zum Grabe hin Erfüllt es doch auf seine Weise diesen tiefen Weltensinn In strömend Blut ertrinkt das Leben, Tränen füllen silbern Seen Leichenberge, Feuersturm, dem Tod kann keiner widerstehen
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026