Sein und werden
(<em>Instrumental</em>)
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Wenn Sonnenräder leuchten In strahlend heller Pracht Der Wille in uns allen Aufs Neue nun entfacht Wenn Sonnenmenschen schreiten Alles bebt bei unseren Schritt Denn wir erkennen heute Auf uns ruht Allvaters Blick Als Freie wir geboren Erkennen wir was Recht Götterglanz in unsren Augen Woll'n Herr sein, niemals Knecht Das Schicksal ist uns Bruder Und Schwester auch zugleich Und soll'n wir einst vergehen So stirbt mit uns das Reich Manch Blut wird weich uns geht verloren Doch unsres wir bewahren Trotzend - all dem Niedergang Wir schworen es den Ahnen Wir sind sie und sie sind wir Durch Kraft der blut'gen Banden Wie einst die Götter werden Wir auf Erden wandeln
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Nach klarem Lichte greift ein Schatten Streckt sich hin zum goldnen Schein Was vom Chaos ausgespieene Will Herrscher über allem sein Erloschen ist so manches Licht Hat einst geleuchtet und gestrahlt Doch edel war's im Innern nicht Hat nur den Schein als Trug bewahrt Unaufhaltsam scheint der Tod Dunkelheit verschluckt das Land Wann wendet sich nur diese Not Erwacht des Lichtes Widerstand Ein Schattenpfahl das Herz durchbohrt Doch eilt herbei die neunte Nacht Tote Glieder neu beseelt Und klar der trübe Geist erwacht Von alter Weisheit wach geküßt Gedanken schlagen hell empor Und mit der Kraft von tausend Sonnen Bricht ein neuer Gott hervor Volkhaft steht der Göttersproß In einem Dom aus Sonnenlicht Schwertzeit, Blut und tausend Wunden Beugten ihn am Ende nicht Die Allmacht hat ihn auserwählt Der seinem Schicksal folgen mußt Ein jeder von uns trägt den Funken Auch in seiner eignen Brust
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Der Tag neigt sich dem Ende zu Die Sonne, sie weicht dem Mond Die Erde schimmert noch im goldnem Glanz Und der Wind wiegt die Blätter in ihrem Tanz Unsere Feuer erhellen das Dunkel der Nacht Selbst die Götter können sie sehen Sonnenwende es ist vollbracht Die Zeit, ja sie bleibt nicht stehn Männer und Frauen im Tanze vereint Der Sprung durch die Flammen steht bevor Die Götter sind Zeuge bei diesem Schwur Wie schon tausende Jahre zuvor Niemals erlischt die Glut Drum Brüder schürt das Feuer, das Licht Gebt die Fackel nicht aus der Hand Laßt sie leuchten durch unser Land Das Sonnenrad dreht sich und zeigt uns den Weg Macht auf Eure Augen und seht Wie es leuchtet und scheint die Nacht erhellt Wie der Feinde Macht zu Staub zerfällt
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Heilig sei der Alten Tiefe Einst dargelegt im Schrein aus Zeit Und goldne Stimmen rufen uns Zur Tat und heller Wachsamkeit Was den Weg nach unten schreitet Verkümmert gar in kargem Schein Und aus Wassern frei von Eisen Erfaßt uns ahnend leben-sein Sinnentlehrt, bleich, ohne Antlitz Halb kriechend nun im letzten Rund Doch bald schon aufrecht, jung und kühn Durch Geist beseelt aus Sonnengrund Als Kinder ew'ger Schöpferkraft Folgt nach dem Schwan in hohem Stand Und zum Throne fester Reinheit Steigt gleißend hoch der Väter Land
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Ein Hügelgrab aus grauem Stein, schon viele Jahre alt So steht es da und trotzt dem Wind, tief im finsteren Wald Wer dort einst begraben wurd, kann niemand mehr erzählen Doch tat er was er tun mußt, sich mit dem Tod vermählen Wie Wächter stehen alte Bäume um das Hügelgrab gereiht Werfen ihre langen Schatten schon seit ewig langer Zeit Mögen Zeit und Frost auch nagen an der Bäume rauer Haut Für immer werden sie behüten, was einst Menschenhand erbaut Ker. Und wie der Schatten weicht vom Grab des wohl so stolz' Germanen So bricht das Kreuz der Christenheit - verkünden uns die Raben Denn eine neue Zeit bricht an, drum hör' Du Grabeskrieger Trotz tausend Jahren Seelenmord - das Heidentum blieb Sieger! Nebelschwaden Geistern gleich sich um die Bäume winden Wie Klauen aus dem Schattenreich die Lebenden zu finden Der weiße Dunst im Mondesschein das Tal zu Grabe trägt Bis der Sonne Strahlenglanz das Leben neu gesät
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Thurisaz - eingeritzt In unsre stählern Klingen Voran treib uns in wildem Zorn In diesem ew'gen Ringen Ansuz - Asenrune Aus Dir die Weisheit spricht Vernehme, Mittgart's Streiter Wie sie Dich ruft zur Pflicht Hagalaz - Du Mächtige Ewiger Kristall Mutter aller Runen Formst Erde und das All Algiz - Strom des Lebens Als Schutzmal Dich erweist Bist Pfad zu Göttersphären Für den, der mit Dir reist Tiwas brennt auf unsrer Stirn Gemalt mit unsrem Blut Feurig loht es in uns auf Des Kriegsgotts Kampfeswut Ein Heil der Väter Boden Für den wir gekämpft Laßt laut erklingen: Othala! Das niemand ihn uns nimmt Vom Firmament strahlt goldbekränzt Das Sonnenrad hernieder Und unsre Herzen sind erwacht Beim Klang der alten Lieder Von Runenkraft durchflutet Aus tiefem Schlaf erwacht Es bricht die Kraft der Runen Hervor in neuer Pracht
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Von Wogen erfaßt und umstoben Aus uralten Tagen der Nacht Das Nichts wich dem ewigen Willen Dem Willen, dem Ringen zur Macht Mit kaltem Eis und mit Feuer Begann das Leben, der Tod Im Kreise dreht sich das Werden Denn alles stirbt mit der Geburt Im Nebel vergangener Tage In Zeiten die niemand mehr kennt Wo die Mächte scheinbar vergessen Eine Flamme die immer noch brennt Aus dem Blut meiner Ahnen geschmiedet Ein lebendiges Denkmal bin ich Es ruft mich aus tausenden Jahren: ,,Nun erkenne auch Dich!
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Stahl, Du strahlst so silberhell Dein Lied tönt klar und fein Dir vertrau’ mein Leben ich Du stolze Waffe mein Stählern’ Schwert und Streitaxt scharf Und Lanzenspitze kalt Als der Hieb die Luft zerteilt Ein graus’ges Heulen schallt Ker.: Stahl blutrot, sing mir Dein Lied So lieblich rührt’s mein Herz Schwert und Ger und Streitaxt schwer Ich streck’ Euch himmelwärts Stahl blutrot mit Runenzier Du stehst mir treu zur Seit’ Und fällt im Kampf der Todhieb mich Sind eins wir alle Zeit Hoch mein Schwert, ich schwing’ die Axt Der Stahl singt klar und hell Mein starker Arm die Lanze wirft Ihr Ziel erreicht sie schnell In Walhall’, Du Stahl blutrot Dein Lied tönt klar und fein Ewig stehst Du mir zur Seit’ Du treue Waffe mein
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
Meinen Namen riefen die Toten Im Julmond in nebliger Nacht Es war wie ein heimliches Flüstern Das die Stille mir dargebracht Immer klarer wurden die Worte Der Sinn der dahinter sich barg Ich starrte gebannt in das Feuer Bis mein Lebensfunke erstarb Nun standen viele versammelt Schatten gleich um mich geschart Erzählten von uralten Tagen Verborgenes sich mir offenbart Noch bin ich einer von ihnen Doch bald schon kehr ich zurück Ins Leben, den Tode zu geben Zur Ewigkeit fehlt nur ein Schritt
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026