Heimstatt
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1. Der Adler triumphiert und spreizt seine Schwingen Sein Wille übers’ Land sich legt Bereit für das Licht, das reine zu bringen Mit stählernen Fäusten, beendet das Ringen 2. Entschlossen, kühn und klar der Blick Hoffnung lenke das Geschick Trommelschlag erweckt den Geist Der die alten Tempel niederreißt Kehr.: Ein tiefes Wogen – rote Glut Entfesselter Sturm – Fahnentuch Mit Blut befleckt im Boden es steckt Das Banner der Treuen die niemals bereuen 3. Das Herz nun hart in Bitterkeit Die nie verstandene Ewigkeit Empor gerungen Zug um Zug War dies des Adlers letzter Flug (?)
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Mein Schwert es sinkt aus meiner Hand Es fällt auf blutigen Sand Und um mich wird es Nacht 2. Ich sehe noch einmal meine Frau und mein Kind Wie sie am lächeln sind Ihr Götter steht mir bei 3. Bilder aus meinen vergangenen Tagen Durch mein Innerstes jagen Bis ich das Schlachtfeld seh' Kehr: Walküren tragen mich hinauf Es schließt sich der Lebenslauf Nach Walhall der letzte Schritt Der Walkürenritt 4. Wie ein Adler blick ich von oben Hinab auf grausiges Toben Und plötzlich sehe ich mich 5. Ich liege erschlagen auf den Land meiner Ahnen Doch es wehen die siegreichen Fahnen Mein Tod hat sich doch gelohnt 6. In Liedern werde ich weiterleben Ein volles Horn voll Met sollt ihr heben „Heil dem tapferen Ahn!“
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Getaucht in weißen Sternenstaub, mit Anmut und Erhabenheit Mit morscher Hand die Zeit berührt, zerfallen für die Ewigkeit (?) Auferstanden aus Ruinen, überwunden Zeit und Raum Tot geglaubt doch nie besiegt, Du leuchtest durch das Morgengrauen 2. Wenn Du einst nicht mehr auferstehst, so ist es um die Welt geschehn’ Denn wer soll außer Dir die Sterne durch die Zeit der Schwärze sehn’ Gebeuget hat man Dich so oft, doch geborsten bist Du nicht Hinaufgeschnellt in Schwindelshöh, von der man heut in Erfurcht spricht 3. Den Boden von Jahrtausenden mit Deinem edlen Blut benetzt War es das wert oder vergebens, nun liegt es doch an uns zuletzt Drum Brüder auf den Blick nach vorn, keiner von uns soll verzagen Für der Väter heilig Land, wollen wir die Fackel tragen 4. Im Völkerringen steht, die Schöne im Sturm Im Völkerringen steht, die Schöne im Sturm Im Völkerringen steht, die Schöne im Sturm Im Völkerringen stehst, Du Schöne im Sturm (Dedicated to Leonidas and his valiant Spartiaten)
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Gedankenstein am Wegesrand Komm und nehme meine Hand Laß mich ein, geheimes Land Du, dass blieb stets unerkannt 2. Geheimes Land am Wegesrand Du das blieb stets unerkannt Du, so vieles hast verbannt Bleiben Deine Wunder unbekannt 3. Wie eine dicke, grüne Wand Hältst den schlimmsten Wogen stand Ich trete ein und hab erkannt Das ich mich in Dir wiederfand 4. An Deiner Rinde Regen rann Wie Tränen gleich an meiner Wang Der Wind für Dich die Lieder sang In jedem Ast der ew’ge Klang 5. Bis zu den Wurzeln in der Erde Du seiest das stolze Sein und Werde Schmettre Deine Drohgebärde In die Welt der dunklen Leere
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Der Nebel zieht grau übers Land Wo so mancher seinen Tode fand Ein Tal befleckt mit Menschenblut Das Dorf verbrannt durch Flammenwut Mann und Frau, Greis und Kind Die Schreie trägt hinfort der Wind Ein großes Kreuz wo einst der Hain Soll das die Nächstenliebe sein 2. Die junge Frau so zart und schön Sie wird gefoltert und verhöhnt Sie hält am alten Glauben fest Und wünscht dem Pfaffen ja die Pest Man martert sie der Knochen bricht Doch beugen können sie sie nicht Der Pfaffe schreit im irren Ton „Der Scheiterhaufen ist Dein Lohn!“ 3. Die Glut so heiß, das Feuer rot Es wartet schon der Flammentod Eine Träne über ihre Wange rinnt Als sie erblickt ihr kleines Kind Es kann den Wahnsinn nicht verstehen Warum muß schon die Mutter gehen Welch ein kranker, böser Geist Der da Christentume heißt 4. Das Feuer lodert, verzehrt den Leib Es weint das Kind vom schönen Weib Der Paffe grinst, reibt sich die Hände „Bald läutet aller Heiden Ende!“ Doch plötzlich aus des Himmels Wolken Fährt ein Blitz zur Erde nieder Es fällt der Pfaffe ohne Ton Das war sein gerechter Lohn 5. Der Nebel zieht grau übers Land Wo so mancher seinen Tode fand Ein Tal befleckt mit Menschenblut Das Dorf verbrannt durch Flammenwut Mann und Frau, Greis und Kind Die Schreie trägt hinfort der Wind Das heilge Kreuz brachte Schmerz und Pein Doch wird nicht lange mehr so sein
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. In tausend Farben schimmerst Du Wenn das Licht sich in Dir bricht Ich schau Dich an und lausche still Wie eine innere Stimme spricht 2. Sie erzählt von Wiederkehr Das nichts auf Dauer kann vergehen Selbst Sterne werden neu geboren So lang sich Zeitenräder drehen 3. Aus Kristallen zart und schön Gebaut bist Du wie’s große All Wie im Großen so in klein Schwingt in Dir der Götterhall 4. Regen kommt und spült Dich weg Im letztem Atemzuge Hauche ich zum Abschied Dir: “Lebe wohl Eisblume…”
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
1. Am dunklen Himmel zieht ein Heer Von Toten und Dämonen Durch Blitz und Donner stürmen sie Gleich schicksalsschweren Wogen 2. Krieger die sich dem Wotan geweiht Bei Vollmond im Baume hingen Sie haben die Weisheit der Runen geschaut Die sie wieder ins Leben bringen 3. Lärm und Geheul die Kunde bringt Von Angst und schrecklich Treiben Wer seiner Strafe bis jetzt entging Hat nun dafür zu leiden Ker.: Schwerter rasseln Schilde blitzen Wilde Fratzen peingeplagt Es braust durch die dunkle Nacht Wotans wilde Jagd 4. Der Ernte letztes Bündel Stroh Für Wotans Pferd lasst liegen Dann wird Euch Fruchtbarkeit geschenkt Den Hunger zu besiegen 5. Der Wind heult durch die Wälder laut Hört Ihr sein grausig Klagen Vielleicht sind’s auch der Toten Seeln Euch Lebenden zu mahnen
Submitted by Immortal — Jun 22, 2026
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