Graupel
Album • 2005
Folgend dem wimpel, himmelwärts Landeinwärts, hinaus ins weißgrau Menschliche nähe, rauchdänn verflossen Kein ort mehr so heimisch So heimisch wie hier Klirrende kälte erwärmt nur vom grün Selbst wasser, metallisch wie blut Versickernd, perforationen der haut Das parfüm von chemie erfüllt die luft Das mal des kain Eingeätzt, heraus aus sich selbst Werwehte asche reinigt, wie seife aus leichen Haut, gebräunt, geplatzt, kohlrabenschwarz Dein ohr, lauschend, abgefault Wo ist mein land, mein niemandsland Hinaus bruder, hinaus in die zukunft Doch da, ein morgenstern, ein licht Pilzgleich, der weg nach haus Graupelschauer, ascheregen Vergeltungsschlag!
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
Ein Truggespenst lädt entbrannt zur ruhe Messerschnitt trennt Kehlen von Mannes Haupt Ersticken soll er in eigener Blutes Lache Ein jener, welcher am toten Buch noch glaubt. Eilend sucht das Schlachtfeld auf Sich Untertan das letzte Geschlecht zu machen Zu Wasser und zu Lande Da lodert auf des Mannes Zorn Saat zieht zeit... Durch ein Kelch voll Pesthauch Der Tod zieht in Nebelschwallen fern ins Land Dort, wo der Kampfgeübte friedlich wohnt Nur ein Glückestraum, in dem er stolz sich wiegte. Ja, schon ein Zeichen vom nahen Todesscharen. Dort wo ungeborener Neid schlief Wird der Hunger durch Hass gestillt Die letzte Belagerung Eine eigene Kunst willig beugt Die sich stets dem stärkeren Von neuem beugt. Saat zieht zeit... Durch ein Kelch voll Pesthauch
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
Die Stirn gesenkt, Schaudernd, ob dem was kommen mag Erklingt von fern Die tiefe innerliche Angst Wie eine Glocke Wenn die Nacht Mir das Augenlicht nimmt, Geißeln schatten Meinen geist und seele Einer Prophezeiung krallender Fluch Wie das gejagte Wild in der Heide Doch an Felsen steige er stets heran! Der lieblichen Rose Zum Wohle meiner Seele Doch ihre Dornen, Wie Pfeil an Pfeil in einem Gefecht, Treffen mich immer wieder Nur ein Seufzen und leise Tränen Weisen auf ein blutendes Mal. Ein Herz das brennt In einem züngelndem Meer aus Erinnerungen.
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
In fast vergessenen Zeiten Ein Ring so schwarz wie Pech Folgte man alten Werten Doch man verlor den Weg Die Flamme droht zu löschen Erstickt im Massenwahn So kommt meist unverhofft Ein Regen in tiefster Nacht Es schweift in toten Gassen Dort hallt es leis', doch grell Ein Sterbelied auf alte Helden Welch' keiner hören will Mein aug' betrübt die enge Verrat bittet zum Tanz Geziert mit ruhmesschärpen Geführt vom goldenen Glanz Doch fragt nicht nach neuen, alten Werten Wir wollen mehr als nur Gefühl Unsere Seelen sprechen aus vollem Herzen Wie die Flamme zum Fegefeuer Keine Flucht vor dem eigenen Schatten Stolz wollen wir im dunkeln stehen... ...vielleicht allein! Die Flamme droht zu löschen Erstickt im Massenwahn So kommt meist unverhofft Ein Regen in tiefster Nacht!
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Das Leben spricht in Zungen, Welche ich nicht Zu verstehen vermag... Manchmal Lege ich mich nieder, Um zu sterben und zu Dir zu kehren. Doch erleide ich bereits täglich Zig Tode der Sehnsucht nach Dir. Kannst Du es spüren? Wir schufen eine schützende Burg Im tiefsten dunkel unseres Schicksals Inmitten ein Dir gerechter Thron, Erbaut aus Liebe und Stolz Doch Hoffnung schien hier nicht willkommen Nur dem Tode junger Gast die Erlösung. Die Zeit war das Gift in unserem Traum Nun sind meine Tränen nur flüssiger Staub In einem trockenen See. Denn im Arm der Tod von eigenen Blut. Eine Haut, die mir nicht passen will. Ob nun gut oder recht, ich will es nicht! Doch schien es Deine Zeit um zu gehen... Es braucht eine Sekunde Um lebewohl zu sagen, Doch augenscheinlich ein Leben, Um Abschied zu nehmen. Am Ende werden wir uns wieder sehen Und zieren mich auch Narben, wenn ich erneut erwache Denn meine Seele ist von Sehnsucht verbrannte Erde So lebe ich im Stolz der Erinnerungen, Dich kennen gelernt zu haben. Deine Augen waren wie Bücher, in denen ich las. Mein Leben ist Dein Name für die Ewigkeit... Heil Silas!
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Tage hell, Nächte aus einem Schatten Doch wissen wir, was Licht ist? Wurzeln weiter nur zum erinnern verdammt Hierarchisch mahnt ein jeder zur Ruhe Jenseits der sanft schwellenden Hügeln Hat sich der Morgen stets verflüchtigt Ihr kalter Körper lebt den Tod. Alles Böse der Welt hat freie Hand Sturm und Drang - bleiches Unterfang Kein soll, kein sein... Nur blasser Schein. Eins und eins im Weltenraum, Nur heil des Glückes Wundertraum! Im Lot steht nur der Untergang. Der Mensch mit sich nur im Einklang. Schweigen als Zeuge des ewigen Himmels Doch Winde sind verräterisch... Fremde sind wir auf der Erde alle, Denn es stirbt, womit wir uns verbanden. Sturm und Drang - bleiches Unterfang Kein soll, kein sein... nur blasser Schein. Eins und eins im Weltenraum, Nur heil des Glückes Wundertraum! Im Lot steht nur der Untergang. Der Mensch mit sich nur im Einklang. Wenn schwarz Der Tau tropft aus unseren Augen, Ist Gott nur noch für sich alleine!
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
Hände richten mich auf, Selbst zum Schutz gefügt Hebt die Augen; Schaut an! Eine fortgeschrittene Dämmerung Klopft beharrlich an das Grau aller Tage Doch der Gierige Sinn strebt weiteres zu erkämpfen! Das Feuer schürt mich ein, Erfüllt von unsäglichem Harm Die Herrschaft führt mich zusammen, Im Zwietracht der Flammen Doch schwillt einher der Hass, Dröhnt aus meinen schlündern Wort für Wort... Über Haupt und Haupt Am steilen Bau der Zeit; Gemästet am Blute der anderen Hegt ein fluß eure Kraft Doch was habt ihr gewagt, wem habt ihr gedient?! Was habt ihr gewusst... Um Euretwillen?! Voller Schönheit aller erdenklichen Art Zeigt der Tod euch seine Tracht Des Menschen heiliges Gut Wo ist eure Macht? Nehmt meine Gunst zu eurer Schelte Durchschaut die Nacht, Welche niemals wiederkehrt! Blutgetränkt, der Schöpfung reichste Bronnen Ihr seid der Tod eurer eigenen Kultur!
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
Rad an Rad Verflucht sei, wer sie beherrschen will Entlaufen aus der enge des Mutters Schoss Das Leben mundet frei Fleisch, Blut - das Glühen einer Seele Hand in Hand Verheißung bis zur ewigen Treue Stolz geliebt ist eine Erfüllung Wenn Herzen werden zum Kind Verweilt ein Leben in einem Bild Einer Reinheit treuer Quelle Mild der Duft vom eigenem Blut Taut auf im gleichwarmen Licht Das Eigengesicht plastisch nah Vereint in wahrer... Kindertreue! Erhebt euch der Zukunft zum Gruße Ein langer Marsch mit schwerem Schild Tag für Tag Verblüht der Blüte kleiner Spross Zerrend am Scheitel neuer Wege Schlacht Im Tale einer tiefen Übernacht Zum neuen einer Morgenröte Brüder, Erhebt euch zum Glück der Söhne!
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Scharfe Zungen wie gewetzte Klingen Ein Scheusal alt, heimtückisch und kalt Massen im Trichter des Blutes sich ballend Wenn Stahl ist die formulierung einer Tat Erscheinungen mit Ringen gefestigt Götterschwärme verblassen im neuen Glanz In Finsternis wollen sie zugrunde gehen Wie das von uns nie gesehene Gold In des einen Kraft versinkt die Freiheit Für das Fleisch welches unterzugehen vermag Durch die Herzen Bohrt sich das Sterbelied auf Metall Ein ehrgeiziges Werk Im Schicksal der Jahrtausende Kränze der Hoffnung Streuen verwüstende blüten Leben küsst den Tod mit breitem Mund Ein Volk am Rande der Nacht Wenn es brennt Am Stahl der Einsamkeit Doch Träume erklingen rastlos Vor dem Kessel des letzten Heizers Ich Mensch, Der von der Erinnerung singt ...und im Schatten Wieder unverständlich versinkt.
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Graziöse Saat der Pest erwach! Gesprenkelt die schwarze Galle. Fühlt den traurig' stoß der reinen macht... Verkündet die letzte Rache! Denn der Teufel spürt das schmerzen nicht, Einem Gleichnis sträubend abgewandt Die Welt wird schöner jeden Tag Und Wahrheit wie Papier verbrannt. Meine Adern von Gram verschüttet sind, Wenn Brunnen stets vergiftet! Purer Misch des Blutes Fracht Tragend der vererbten Last Doch Lügen strafen in der toten Nacht! Denn Farbe hat das Weiß verblaßt... Doch nur Blut bezeugt die echten Wunden!
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
← Go back to Graupel