Graupel
Album • 2010
Wo rennt die Zeit, was wälzt hier fort im Schatten kurzer Tage Stürzt der Jäger opfergleich in Flammen des tosenden Schicksals Doch König sprich, soll mein Gebein die Bange durch die Feuer erfahren Schließ' das Tor, auf dass mein Leben Einklang hält Alt und grau im Spiegel meiner jüngsten Tage Wonach gebärt mir? Ist der Tod schon mein Begleiter Werden Brücken morsch, der Weg sumpfiger denn je Herr sprich, wie lange sollen meine Gebeine die Last noch tragen So stolz die einst bebende Torheit Ein Körper im Zerfall der Zeit Doch der Geist zu wach für den wahren Traum Erhalte Lichter, wie Feuer, in der Lunge des Lebenszugs Spring auf den Schweif, wallend, kehre ein! Die Nacht zum Zuge hat das letzte Glück verzecht..." In Fäulnis auf zu einem letzten Sturmeszug Hände in Verderben rein geschält Ein Kuss zum Schein im Ringen meines Elements Ohne Rast und Ruh, werd' ich ewig leben!
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Ein Haupt besetzt mit toter Blöße Ein König mit frommen Leichen gekrönt Auf schmalen Wegen, massiver Verrat und doch Triumph So liegt der Himmel alsbald im Sterben Quelle letzten Willens Die Macht einer taumelnden Obrigkeit Am Kreuzweg wird erneut ein Feuer entfacht Blinde Augen an einer Schwelle des kaum Vorstellbaren Sehen wir mehr als nur die Wahrheit Ein Narr versunken, Novizen vom Glockenspiel verwirrt Doch kein Sturm dröhnt laut, wenn sich das Ufer im Sande verliert Söhne eines toten Volkes, seht die Wunden die Euch bluten! Sie brüllen unter Gold und Feuer und sind in Gewalt versunken Kein Licht entzündet! Kein Wahr erneut erkannt! Im tiefsten Winkel werden Waffen wieder bluten…
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
Fahle Stimmen hallen in tiefster Ferne Kein Gott, kein Leben, kann geben was genommen Aus leeren Händen schöpfe er Gold sei die Qual, so der Arme reich Atme! Lächle! Und schreite! Im Herzen vergilbt die eigene Sehnsucht Unerklärtes Leben, nie gewonnen sei Purer Schatten im Gleichnis eines geöffneten Tores In kalten Augen ein Spiegel der unerreichten Nacht Es wird ein großer Stern fallen Federleicht die Nacht erhellend Eine Heimkehr wie sie in keinem Traum prophezeit werden konnte. Mit großem Getöse, heulend im tiefsten Schlaf Auf schwarze Federn schwingend über weite Meere Doch sinkt nur eine, um das Leben erneut zu erwecken. Es ist ein Sarg, gebettet, schwarz rings umgarnt Denn nur wer schläft, vermag wohl echte Wunder zu erleben. Alles ist Dein - Mann ist Mann Der Tod Dein Bruder - Ein Leben voran... In losen Meeren entkeimt aus einem leeren Flusslauf Sind unsere Grenzen selten Wände zum Weinen!
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
In kaltem Schlaf, auf Friedens Höh’ Singt die Nacht ein Opus auf totem Hall Ich, gelockt von einer Blume duftend nach Schmerz Schaue in Gesichter, 1000 Jahre alt. Ohne Gruß und gar abweisend stumm, Nur um in Schrei und Brand die Nachtsphären zu erblicken Wie deut’ ich diese Nacht? Werden Promethiden mich tragen? Ein Traum will diese Welt zerstören Wie ein Licht, das in meiner Kehle erlöscht (Im Schatten meiner Herkunft werde ich frei von Gott leben!) In tiefster Nacht! „Nur tot kann ich den Geistern dienen. Ein Pakt voll Licht in Bitterkeit!“ Keuchender Phantasie berittener Nebelpferde Eine Flucht in leere Flügel, doch die Quelle sprudelt im Ich. Ruf! Echolos verstummt in Urgewalt… Tor, wer glaubt alleine zu sein Abgewandt ist Mensch nie Denn wo ein letzter Funken, da auch eine Herde Ein Aufbruch zur Unendlichkeit Kehre im Grabe mich, nieder ins Blut Sehne zur Tür im hohlen Herz echten Leidens
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Kalte Fessel, in Ketten liegt was Freiheit schafft, Ein Geist so rein, dass glühend Stern’ er schaffen mag. Ob einer Botschaft, Die zu ersticken sucht was in ihm ruht Den stolzen Funken, von Schönheit, voll von Pracht Ein Volk aus Schatten und Liedern viel von Freiheit Auf müd’ gespannten Fäden spielt ihr euer Lied Die Hoffnung floh, ihr klagt ihr nach im Streben Des toten Mannes Auge wird wohl noch einmal Licht. Mein Gruß ist Abschied Kommen, Gehn Hoch wuchs ich über Mensch und Tier Und hör ich eure Stimmen wohl Wenn sprech’ ich, niemand spricht zu mir. Bettler ihr! Ob fremden Lobes! Ward mir was ihr nie erwerbt Unnütz ist es mich zu hängen Ihr der Neider Abbild Schar! Denn auch nach tausend Todesgängen Bin ich Atem, Dunst und Licht. Wie bin ich vorgespannt Narben zieren ein bluttränendes Herz O Welt dein Schrei verhallt So lechze ich mein Blut zu vergießen Es schlief in mir so lange schon Die Flamme glühn’d in Dunkelheit Zu schüren das was in mir wohnt Ein Feuer tief aus alter Zeit Was ward die Welt so Welk!
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
In kalten Augen Ein Schwarz aus brennenden Qualen Aus der Seele fliehend Mein Schatten im zerbrochenen Spiegel …der Realität
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