Saat der Sterne
Asche zu Asche, Staub zu Staub. Du nimmst was du gibst und gibst was du nimmst. Gedankt wird dir mit Schmerz und hemmungsloser Bosheit. Dein Körper blass und trüb. Dein Reich aus grauen Bauten. Dein Refugium umschlossen von Menschenhand. Fast erdrückt von der selbst gesetzten, zu schnell gesprossenen Saat. Der Schnitter mit dem Geweih kommt auf uns zu, um zu holen, was wir zerstörten!
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
Verlust birgt des Menschen größte Trauer. Wir wussten nicht wo wir sind, unsere Herzen erstarrten zu Stein. Und wir hielten uns fest im Arm, jeder für sich. Die Sonne schien blass, voll Trübsal, Hass und Trauer. Egal woran ich bin und woran ich war, ich schliesse die Augen und spüre die Tränen der Sonne. Diese Zeilen immer wieder, wieder und wieder in meinem Kopf. Diese Bilder immer wieder, wieder und wieder in meinem Kopf. Mein einziger Trost bist du, Mond! Deine Haut voll Makel und trotzdem unvergleichlich schön. Deine Unantastbarkeit, deine schiere Unsterblichkeit, verwandeln mein Leid in einen Augenblick des Friedens. Dafür dieses Gebet an den Mond...
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Die ganze Welt versinkt in einem tiefen Schlaf. Stetiger Fortschritt durch Überflutung von, für einen Menschen nicht geschaffene Flut an Informationen. Wie ein Tsunami nach der Ankunft, reißt sie letztendlich alles in die Tiefe und die Weiten der Unergründlichkeit. Verblendet von Gier und Macht und Streben, erkennt man nicht das Unvermeidliche: Dass wir dann doch die Letzten sind! Geschaffen - Auserkoren um zu geben Verlassen - Um eine neue Welt zu ebnen Huren einer längst vergessenen Zivilisation...
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025