Hallig / Friisk
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Vun Kinnertied an, Euklid in´d Sinn De Schuur vörm Meer vör Ogen Wieder geiht he, eensam in de Ödnis Över hüm klagend Stemmen d´ groten Vögels Links de loos un ruume Marsk De Strand rechts neet to överkieken Ieselk schimmernde Flagen as leeg de Wereld in wittem Dood De Reselve weer foot Man dat is en Wark up Dood un Leven Elkeen tegen hüm Störmpietkst riddt he de Diek langs Stiev Blick gen Meer, het de Brekers in´t Vermick Drussels ut Gras swirren um de Hofen Rood weerlüchten Ogen tüsken bleker Mahn Ofgünst to all Sieden Eenstig Stöön bi Wiev und Telg Van Wiedte dat Snuven van ́t Ross Lett de Hannen faster packen „Frisk bi! De Schimmelsrieder kummt!“ Doch so de Störm kummt un de Diek nich hollt Riddt Hauke Haien in de Nacht Froo un Kind vörweg, de Rieder achteran Deep in de Flood
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Gelbgrau die Wellen Sie schlagen den Deich empor Wüste Dämmerung dahinter Kein Unterschied zwischen Himmel und Erde Alles mit Wolkendunkel überzogen es scheint als hinge der Mond schief Knochen schimmern auf der Hallig fern Am Firmament flattert ein Mantel auf weißem Gaul Schweren Schrittes schreitet er durch die Marsch Links und rechts welk; überall totes Gras. Eisig Wind zieht in den Kragen Weiß das Grab auf der Hallig fern. Am Firmament flattert ein Mantel auf weißem Gaul Schnellen Schrittes reitet er durch die Marsch Unter den Hufen fliegen Büschel aus Gras. Am Firmament flattert ein Mantel auf weißem Gaul Der Mond scheint tief in die Nacht Die Wolken, sie lichten Alles strahlt Die Wellen, sie rufen Sie brechen
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026