Fjoergyn
Album • 2007
This track is instrumental.
Als ich die Phantasie verließ Und Wirklichkeit den Tag entfachte Hab' ich sie alle umgebracht Die Träume und was man beachte Das Einhorn, das sich sorgsam legt Hat meinen Hass nicht überlebt Du stolzes Wesen alter Tage Schenktest uns der Hoffnung Licht Lebtest in den frühen Sagen Und nährtest uns mit Zuversicht Deine Anmut sollt uns tragen Durch die Dunkelheit der Nacht Deine Schönheit lindert Klagen Hältst du ewig um uns Wacht Und doch so schön dein Dasein wirbt Neid um jedes fremde Leben Macht sich in den Herzen breit Die mit Hass das Licht verweben Du sollst nicht gehen, sollst nur leiden Unseren Kummer wirst du tragen Wir finden dich in fernen Zeiten In den Märchen & den Sagen Und treiben dich in uns’re Welt Mit Steinen und Verderben Keiner der dir Treue hält Du wirst alleine sterben Und willst du uns auch Bess’res lehren Sind wir die Erben dieser Zeit Die Dekadenz soll dich verehren Auf dass dein Herz zu Boden eilt Und dort in Moder und Morast Verwittert und zu Grunde geht Denn du trägst unser aller Last Den Hass, der durch die Schreie weht, Die tanzend hoch am Himmelszelt Erklingen in der weiten Welt Und bist du auch der Unschuld Kind Wir suchen nicht nach Leben Wir spüren wie das Blut gerinnt In Adern, die nicht streben Nun bist du hier, du Zuversicht Ein Wunsch musst uns noch schenken Niemand soll sich dir erinnern Ist der Traum an den wir denken Hilflos liegst du uns zu Füßen Die Beine brachen wie Kristall Für unsren Willen wirst du büßen Wir bringen dich heut Nacht zu Fall Dein weißes Kleid, ertrinkt im Rot Die Augen missen Farbe Du armes Ding bist noch nicht tot Dein Leben wird zur Narbe Ein jeder soll sein Namen schreiben In die Haut, tief in das Fleisch Danach woll’n wir mit Salz bereiben Deiner tiefen Wunden Reich Schnitte soll’n von uns erzählen Jede Kerbe in der Haut Wie wir dich aus Tobsucht quälen Dich, die du die Welt erbaut Und alles was an dich erinnert Ist das Horn aus reinem Gold Es ragt zum Himmel weit empor Dies Zukunft haben wir gewollt
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Die Engel blickten aufgebracht Gar zornig durch die Wolkenpracht Sie sahen unser Menschengut In einem Fluss aus faulem Blut Wir treiben regungslos im Takt Der Hass zieht tief, reißt uns ins Tal Die Leiber mager, splitternackt Erfreuen sich an fremder Qual Bevor sie dann am Ende seh’n Dass alle hier im Moder steh’n Die Pest macht heut vor niemand Halt Noch ist es warm, bald ist es kalt ...Die Engel stürzen durch die Nacht Sie haben Menschen umgebracht Sie tragen sie zu einem Fluss Der ihre Leiber tragen muss... Auf ihrer Reise raus ins Meer Zieht sie die Heimat nimmer mehr Kein Stoßgebet erreicht das Tor Der Himmel verschloss seine Ohr’n Die Gnade Gottes treibt im Leer’n Die Engel stürzten ihren Herrn Die Engel führen heute Krieg Gegen uns des Herren Kind Die Schöpfung bricht in deren Sieg Die Idee Mensch verhallt im Wind Wir wussten uns’ren freien Willen Nur mit Hass und Sünd zu stillen Gott könnte uns niemals hassen Und dennoch hat er uns verlassen Sie sind nicht rein, die Hierarchie Der Engel kennt kein Platz für sie Der freie Wille knüpft den Strick Und wirft sie dann ins Meer zurück…
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Ach sprich doch Mensch, was tust du nur Ich kann dich nicht verstehen Ich folgte deiner langen Spur Um nun all das zu sehen Ach sprich doch Mensch, warum das Leid Man schenkte dir die Tugend Sie stand zum Aufbruch stets bereit Und starb in früher Jugend Ach sprich doch Mensch, wo bist du jetzt Dein Schatten weint und krümmt sich Warum hast du dich selbst verletzt Und hörtest oder fühltest nicht Ach sprich doch Mensch, was tat ich dir Ich kann mich nicht bewegen Mein Herz ertrinkt in deiner Gier Und aus den Augen perlt der Regen Ach sprich doch Mensch, wann endet es Ich möcht es nicht mehr sehen Ich gab dir stets nur Besseres Und du ließt es vergehen Ach sprich doch Mensch, kennst du mich nicht Ich hörte all dein Flehen Ich wohn im Herz, im Schoß vom Licht Und bitte dich nicht wegzusehen Ach sprich doch Mensch, wer bin ich nur Nun kenn ich meinen wirklich Wert. Greif unser Herz, verwisch die Spur Und laufe weg, mach nie mehr kehrt!
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Ein greller Schrei peitscht durch die Nacht Ich habe mir heut Leid gebracht Hab Schmerzen mir und Pein geschenkt Das Haar an Kopf und Leib versenkt Das Lamm, das meine Unschuld krönt Hat sich heut Nacht mit mir versöhnt Es tritt zurück und gibt mich frei Der Tag zieht heut an mir vorbei „Der Sand rinnt durch das Werk aus Glas Ich hab es selber umgedreht Ich liege nackt im hohen Gras Und spür wie meine Zeit vergeht…“ Korn um Korn fällt sie herab In ein weites Massengrab Still nur still, hör wie sie weint Als uns der neue Morgen scheint Ich bin dies Weg allein gegangen Wollte bluten um zu sein Ich hab dies Kreuzzug angefangen Um mich endlich zu befrei’n Von den Gedanken meines Geistes, Von der Schande meiner Welt Ich bin ein armer Thor, so heißt es Der dem Untertan verfällt… Ich treibe schwach ins Meer hinaus Müd und allen Lebens rar Verbrenn mein Hab und Gut mit Haus Und mache meine Träume wahr Blickt mich nur, die Haut ist welk So jung und doch ein Kind der Zeit Das Licht mir aus den Augen fällt Ist dem Schlafe nicht mehr weit Er greift nach mir, sein Ruf klingt laut „Schon bald kriegst du die Nacht zur Braut. Ehr sie stetig wie sie dich. Denn auch das Dunkel fürchtet sich.“ Am nächsten Fels ward es geschehen Das Rückgrat brach und formte sich Die Wogen tragen mich hinfort Aus dem Dunkel in das Licht. Schmerzen sind die Leidenschaft Der alten Narbe, die noch klafft Die wahre Schönheit blickt nur der, Wer Hässlichkeit in sich verehrt
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Heute schreiben wir Geschichte Und die Feder führe ich Ein jeder Mensch soll dies berichten Die Welt dreht sich heut nur um mich Ich kehre euch heut meinen Rücken Keinen Blick seid ihr mehr wert Und dennoch nehm ich mit Verzücken Wahr, was ihr von mir begehrt Ist’s nur ein Wort, ich würd’s verwehren Ihr seid die Narren eurer Zeit Und sucht ich auch euch zu verehren Ist dieser Weg mir doch zu weit Und kennt ich Gnade, sei’s vergeben Ich würde euch im Danke grüßen Stattdessen lass ich euch am Leben Um in dies Welt für das zu büßen Warum ich heute euch verlasse Der Grund warum ich euch so hasse… Singend möchte ich untergeh’n Ein Lied, das jeden Mensch erreicht Ich kann vor mir noch aufrecht steh’n Ihr machtet es euch viel zu leicht Und Tränen sollt ihr nicht verschenken Heuchelei fließt in den Grund Ihr sollt dies Worte nur gedenken Die tu ich zum Abschied kund Die Frage warum ich heute geh Beantwortet sich fast allein Damit ich euch nie wieder seh Ich möchte mich schlichtweg befrei’n Von euren Blicken, eurer Dummheit Eurer selbstverliebten Schönheit Doch leider auch von Baum und Weiden Die Dekadenz ließ mich entscheiden Auch mir fällt’s schwer gedenk ich jenen Dessen Herz nicht euren glich Es floss noch Blut in ihren Venen Gleich mir suchten sie sehnsüchtig Nach euren Wegen, gleichem Denken Um am Ende festzustell’n Ein jeder von euch möcht uns lenken Uns mit eurer Dummheit quälen Es tut mir leid, ich kann das nicht Ich schrei es euch ins Angesicht Wenn ich nun geh, und euch verlasse Dann nur weil ich euch so sehr hasse!!! Katharsis Misanthropie in E-Moll
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Ich hab dies Nacht ein Baum geseh’n Von ungekrönter Schönheit Ich schenkte ihm mein Lebenswerk Ein Sinnbild jeder Jahreszeit Wie konnt er nur alleine steh’n Im Dickicht seines Gleichen Ein Niemand könnte ihn hier seh’n Ein Niemand sollt ihm weichen Fortan bracht ich jeden Tag Ein Menschenlicht ins Kronengrab Sie suchten und sie fanden uns Und wurden Teil von meiner Kunst Im Frühjahr sollst die Kinder tragen Im Sommer jene, die nur klagen Im Herbst die Alten, die drum bitten Im Winter trägst mich in der Mitte „Tanz im Winde, tanz mit mir! Ein ew’ges Leben schenk ich dir Ein jede Trän wird dir gebühren Wenn ich sie zu dies Baum nur führe…“ Nenn mich wie du magst Denn ich weiß, wer ich bin Narziss schimpft sich die Mutter, Der Vater ist der Wind. Auserkoren für die Blüte, Trage ich mein Haupt bedeckt. Sonne mich in meinem Schaffen, wenn ein Licht für mich verreckt. Ich leb als ein Narzisst, die Ewigkeit ist mein. Die Schönheit ist der Atem, ich blühe um zu sein. Dies Baum ist nur der Zeuge, für meiner Ära Tat. Die Würmer in den Ästen, sind der Jahreszeiten Saat. Wir alle sind unsterblich, ein jeder lebt im Wort Denn alle wollten sehen, Diesen Baum, dies schwarzen Ort. Geboren als Narzissten Gingen wir in Herrlichkeit, denn uns’re Neugier trug uns in die Wiege fremden Leids.
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Oh weites Licht der Frühjahrssonne Ruhst im Grün der letzten Jahr Wir künden dir aus reiner Wonne Von des Himmels Engelsschar Wie sie in Wolken träumend ruh’n Sich verstecken hinterm Licht Wie sie’s gleich den Knospen tun Bevor die Blüte sie zerbricht Welch schöne Wesen sie wohl sind Mit prächt’gen Flügeln, Federpracht Sie sind der Tugend schönstes Kind Das ewig in den Wolken wacht Oh schöner Tag, an dem wir blicken Euren Ritt in unsre Welt Auf Sonnenstrahlen steigt ihr nieder Auf Schimmeln stolz, bevor sie fällt Die Welt, die euer Kind einst war Als Gott sie schuf, ein Gegenstück Zu eurem Reich, Das Menschen, Tier und Tod gebar Zerstörte er auch euer Glück Der Mensch galt nun als die Idee Er traute ihm und gab ihm Macht Und eine Welt mit Land und See Die Engel waren aufgebracht So waren sie die schönsten Sterne Und dennoch Gottes Dienerschaft Die neue Welt in weiter Ferne Hat alles hier entzwei geklafft Die Menschen dürfen selbst erfahren Welchem Gott sie angehören Die Engel kennen nur den Wahren An dem sie sich allmählich stören Sie sind nur Staub in seinen Händen Gott blickt trauernd in die Welt Sieht uns zerstören, Güte schänden Bis der Tag auf immer fällt Ich sah den Himmel weinen Die Wolken spieen Blut Aus Trauer um die Schöpfung Das arme Menschengut Ich sah den Himmel weinen Er schluchzte jämmerlich Als er zu seinen Beinen Erkannte dein Gesicht
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Wir glaubten nie, wir sein am leben Und doch der Tod verschonte uns Kein Gedanke schenkt die Gunst Benennt dies Welt, die kalten Reben Die vom Grunde sich erstrecken Und unser Sein im Schwarz verstecken Als wären wir niemals geboren Ein reiner Streich der Phantasie Als hätte sich die Welt verschworen Und den Menschen gab es nie Und sei es so, ich würd es lieben Umarmen würd ich diese Welt Wir hätten keine Seel vertrieben Hätten niemanden gequält Der Himmel künde keine Träne Das Federkleid nicht blutverklebt Das Licht würd sich nach Sünde sehnen Wie’s im reinsten Herzen lebt Doch ist’s nicht wahr, ich fühl es noch Zu tief ist dieses alte Loch Aus dem sich niemand bergen kann Ein Zustand zwischen jetzt und dann Das aller Menschen Kinder liebt Und uns’rer Tat sodann vergibt Die sich durch unser Leben streckt Und spottend das Gewissen neckt Ach wär dies Welt ein Reich der Träume Der Tod wär jedem Menschen fern Es gäbe keine kahlen Bäume Doch hätten wir dies wirklich gern Wir leben nicht, wir sterben nicht Und künden jedem Angesicht Dass man es ehrt, die Meinung schätzt Bevor der Neid es dann zerfetzt Das Streben stirbt, und resigniert Denn alles steht am Anfang fest Das Geben wirbt, kapituliert Und gibt dies Reich final den Rest „Zum Glück wars nur ein kalter Raum Ein Märchental, ein finstrer Traum Wir streben wachsam durch die Zeit Bis zum Ende gibst Geleit Und küssen jeden neuen Tag Aus Angst man könnt ihn nicht mehr sehn Tanzen durch das Sonnenlicht. Bis wir am Ende dankend gehen.“ Geschwächt erhebe ich mein Herz, Der Traum hat mir an Kraft genommen Und trage mich zum Fensterkreuz, um ihn vor Freude zu begrüßen Die Sonne schweigt, der Himmel weint Und liegt dem Menschen nun zu Füßen „Er wird geboren, bis er zerbricht Sie leben nicht, sie sterben nicht... Ich bin allein in dies Geschicht Sie leben nicht, sie sterben nicht“
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
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