Fjoergyn
Album • 2017
This track is instrumental.
Deine Pracht ist herunter in die Hölle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Maden werden dein Bett sein und Würmer deine Decke. Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest! Gedachtest du doch in deinem Herzen: "Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten." Breite Deine Schwingen über dem Volk, golden strahlend heller als Sonnen Erwarten wir Dich – Oh Leviathan Lass Honig aus den Wolken fließen und süß das Blut der Meere bevor es gerinnt Ewiglich – Oh Leviathan Wir leben für Dich, Bezwinger des Willens, denn Du bestimmst meine Tat Wir töten für Dich, Verführer im Stillen, bist Moral, bist Gesetz, bist der Staat Beherrscher des Krieges heilst uns vom Tod, Bist Saat allen Neides, Kirchner der Not Dein Diadem trägt die Seuchen der Welt Ein Gespenst ohne Umhang , das die Seele befällt (und verkauft und vergiftet, garstig entstellt Auf dass man sie wiegen kann eh sie zerfällt) Gleich der Leber vergiftet scheint so golden die Haut Alle Schuld längst entlohnt, hat der Mensch Dir vertraut Der, der Dir folgt, bewegt eine Waage & weit klafft der Schlund zwischen uns Dein goldener Schweif umarmt diese Welt doch nicht jedem gebührt Deine Gunst Der, der Dich hält, hält auch diese Welt und Speichel tropft vom Zahn Die Sonne erblasst in Deinem Schatten, Verführer der Menschheit, Du Leviathan Teilst richtig und falsch, Unschuld und Schuld, was Wahrheit, was Lüge weißt Du Oh goldenes Fließ, das die Meinung verhängt, am Anfang am Ende stehst Du Als ewiges Licht, heller als Sonnen, die Sinne erliegen dem Wahn Strahlst dunkel im Schwarz. Am Anfang und Ende stehst Du – Oh Leviathan
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Es lebe der, der Wahres spricht, so auch sein Wort nicht stimmt Es lebe der, der Grenzen schafft und gleichsam sie auch nimmt Es lebe der, der Wissen hält und es dem Suchenden verwehrt Es lebe der, der Dornen pflanzt und uns die Blüte lieben lehrt Es lebe der, der Sklaven schafft, die sich in Freiheit wähnen, Die willenlos dem Wort verfallen, und sich des Lebens schämen Ein Hoch auf Dich, Du gibst mir Stimme und lehrst mich, was ich sagen darf Und sagen will, denn Du bist Wort und jeden Abweg ahnt man scharf Ich danke Dir für Recht und Glaube, meinen Willen, all mein Sein Ohne Dich auf weiter Flur, stünd` in Freiheit ich allein VIVA LA INQUISITION Ich folg Deiner Stimme, Dein Dich liebender Sohn Du zeigst mir das Oben & lehrst mich den Fall, beschützt mich vor Zweifeln und mir, Behütest mein Geist und fesselst Gedanken, machst mich zum Jünger von Dir Du säumst meinen Weg, lehrst mich Sünde und Wert. Mein Blick muss nie schweifen ist starr. Verankert im Zeichen zitier ich die Lippen und weiß Deine Lügen sind wahr Heute noch Freund, steh ich morgen in Flammen, die Zunge verbrannt und durchtrennt Die Knochen winden sich liebend ums Rad weil Verstand Deine Logik nicht kennt. Damoklesschwert durchbohrt meinen Rumpf denn ein Freigeist muss knien zum flehen Die Augen geblendet / erblindet irren im Tag, als könnten sie ohne Dich sehen. Ich pflanz` deine Lehren, säe dein Wort als Gesetz Vergifte die Ernte, die von Lügen durchsetzt Die Wahrheit enthauptet, die Lungen zerdrückt Das Herz kalt verbrennt, die Lippen zerpflückt Schlag mein Gold in Leinen, blick den Bettler in Scham Als Stimme der Deinen, der dem Teufel entkam VIVA LA INQUISITION
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Die Zunge spricht mit sieben Köpfen, sieben Sprachen, sieben Tag` Obgleich sie doch am Letzten dieser, schweigen und gehorchen mag Sie schnellt vom Gaumen, bindet Laute, spuckt die Pest im Silbenkleid Verkauft sich einer Hure gleich für Wein, für Macht, für Lebenszeit. Das Böse zirkuliert in Bahnen, öffnet Lippen und Verstand Besessen kontraktiert das Herz, als man den Teufel für sich fand. Denn er ist es, der uns verführt. Das Fleisch so schwach, die Lust so groß. Belüg` Dich nicht – LUCIFER ES!!! Der Wille ließ das Böse los. „Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat (einen) großen Zorn, denn er weiß, er hat wenig Zeit“ Ein Leichenberg auf guter Erde türmt sich auf zum Erdendach Und jede Stufe meint Vergebung heißt es, denn die Zunge sprach Von ihrer Kanzel, von ihrem Thron besessen als Propheten des Lichts, der Güte – Gottes Sohn. Die Zunge brennt – LUCIFER ES!!! Wir regieren die Dämonen, Heerscharen aus Fleisch und Blut Wir befehlen, sie erschlagen ihres Gleichen, ihre Brut. Ein Kampf zum Licht und Mord für Gott, Verstümmlung aller Menschlichkeit Denn Frieden wird mit Tod bezahlt. Der Teufel wohnt in Dir allein. Und Flammen schlagen aus dem Maul, Schwarze Galle höhlt den Knochen Gift tropft schwer von jeder Silbe Die aus seinem Leib gekrochen
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Frei geboren in Fesseln gelegt Der Trieb reibt sich am Dorn Die Stimme kennt nur Deine Sprache Freier Wille erntet Zorn Zum Sklaven erkoren, von Sünde geprägt Der Degen tropft vor Lust Die Haut reibt sich am Schenkel straff Du weißt, dass Du es schwängern musst Das Becken atmet jeden Stoß Doch sucht der Honig nicht den Schoß Blut Samen Erde Blut Samen Erde Die letzten Meter tanzt die Hand Es tropft das Gold in toten Sand Blut Samen Erde Blut Samen Erde Das Adernetz pumpt Hass und Eiter Dein Volk ist krank und gibt es weiter Ob eine Knospe sprießen will Entscheide ich & Du bist still Der Nektar reift im guten Kelch Schlechte Blüten dürfen sterben Blick ich den Mensch in seiner Zunft Spei` ich Arsen auf seine Herden Blut, Samen, Erde Mein Name steht im Staub Der Blütenkelch verdorrt und stirbt Für Eure Lehren bin ich taub Blut! Samen! Erde! Mein Name steht im Staub Marias Lächeln bricht an mir Vor ihrem Brunnen blüht das Laub So wird Dein Land heut nicht bestellt Obgleich der Boden feucht und gut Und wächst ein Bastard in die Welt Trenn` ich sein Herz von Deinem Blut Weil´s menschlich ist, den Spross zu ziehen So er auch unter Euch verdorrt Ich treib ihn aus dem warmen Nest an einen lebenswerten Ort
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Hörst Du die Stimme meiner Kinder, sie alle lieben mich Gaben selbst das Kostbarste für Baal, sie gaben sich Erhebe Dich Mensch vor Deinem Gott und senk` Dein Haupt vor Baal Sprich seinen Namen in Demut und Furcht, so er es Dir befahl Gelobe Ihm Treue über den Tod, Dein Leben für Baal Opfer Dein Fleisch, gieß Galle ins Meer, so er es Dir befahl Ein Fluss aus Tränen füllt die Meere Ihr Salz formt am Gestein Kristall Ich schmied` es so ich hungrig bin aus ihren Wangen und verfall dem Duft der Macht, denn ich bin Baal und ihr seid meine Schergen Mein Wort entfacht so ichs befahl ein Feuer über Leichenbergen Mein Thron steht im Blut, das Zepter aus Fleisch, die Wabe hält Tod Und emsig mein Volk, der sterbende Laich, in Spuren von Kot. Ich bin der Docht im Dunkel des Leid`s Dein Leben für Baal Schenk mir Dein Licht, ich schenke Dir Zeit Dein Leben für Baal Ich bin Dein Gott, trag tausende Namen Kein Nabel, kein Grund, gezeugt ohne Samen Hast Dich hier gesucht und mich nun gefunden Ein Stern ohne Kosmos ins Schwarze gebunden Willst mich verstehen und misst mich an Dir Kennst nicht mal Dich, bist auch nur ein Tier Schaffst große Pläne, ein Visionär führt Gericht Schaust kurz einmal hin und änderst dann nichts!!!
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Ich kenne eine Welt, die das Kreuz in alte Erde stach, Die von goldenen Altären Wahrhaftigkeit dem Volk versprach Ich kenne eine Welt, die schlechtes Denken gegen Gold aufwiegt, die Demut von der Kanzel gießt, obgleich sie sich vor Prunk schon biegt Ich kenne eine Welt, in der der Feind vom Feinde spricht und mahnend warnt mit grausig Strafen, so man mit dem Feinde bricht Ich kenne diese Welt, in der man Furcht vor`m Freigeist hat, der sich erhebt aus alter Erde und der falschen Lehren satt zum Feuer greift um zu verbrennen, was der großen Tyrannei erschaffen hat um uns zu fesseln. Erhebt Euch aller Sklaverei !!! Gabriel, ich kann Dein Wimmern hören. Denn sie sind größer als dein Wort! So heiß brennst Du und wirst vergessen. Das Wort auf Erden, es lebt fort! Das Fegefeuer glimmt in Gassen, Schwefel nagt am Mauerwerk Der Himmel lodert rot von Flammen, im tiefsten Meer ein Leichenberg Der Mond schürt Angst und macht uns glauben, die Sichel schneide durchs Gebein Doch schächtet nicht das Wort im Glauben, nein, die Hand tut dies allein Gabriel, ich kann die Tränen schmecken, Memoiren im Salz der Meere! Gabst ihm das Wort in Eurem Namen, auf dass es so gepredigt werde Das, was brennen kann, darf brennen Paläste, Mauern, Lügenschriften, Götzen, Reichtum, Knebel, Fesseln, das, was allen Geist vergiftet. Reißt die Nähte von den Augen Das Ende war schon gestern da Legt Leben in den Zungenstumpf Terra Satanica
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Vater, warum ist Dein Wort das Wort und das meine Phantasie? Vater, warum zähl ich Rosenkränze, tat ich doch Schlechtes nie? Vater, warum straft man fremden Glauben, so er sie doch versteht? Vater, wofür brauch ich Mauern, wenn sein Wort im Herzen steht?“ „Auf meinem Acker kannst Du wachsen, wie ein Rosenstrauch auf Stein In meinen Hallen kannst Du fliegen, wie ein stolzer Greif im Käfig.“ - „NEIN!“ „Meine Robe wärmt uns, wie ein Lamm im Schlangenschlund Erdrückt die Lunge, schnürt den Hals, fass` Dir ein Herz, tu Deine Zweifel kund. Meine Liebe hält Dich fest, wie Nägel hoch am Kreuz den Leib, wie Stacheldraht das tote Tier, wie Prügel, Angst das schwache Edenweib“ Vater, könnt` ich nicht ein Stern nur sein, an dem sich Menschen, die ihn blicken, endlos laben und erfreuen? Vater könnt` ich nicht die Wolke sein, die hoch am Himmel steht, so dass ein jeder Blick zu mir ein and´res Ich verrät?“ „NEIN!“ Ich habe dieses Leben und es reicht von jetzt bis dann. Ich will es lieben ohne Grenzen, solange ich es leben kann! Mein Sohn, die Torheit spricht aus Dir. Der Mensch bleibt Mensch um diesem Gott zu dienen. Verschenk` nicht, wie einst Luzifer die Gnade, so als sei er Dir erschienen. Ich sah den wilden Trieb der Rose endlos in den Himmel greifen, zu den Vögeln über mir. Sie malten in der Wolkendecke Bilder, angestrahlt von ersten Sternen auf dem Weg zu Dir
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
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