Fjoergyn
Album • 2005
This track is instrumental.
Ein goldenes Fließ bedeckt den Grund Es säumt den Weg nach Eden Der Himmel klar, die Wolken weich Die Bäume können reden Ein Ast bricht still und fällt zur Krone Blätter strahlen rot und grün Ein Wolf bewacht den mächt'gen Stamm Die Knospen wollen blühen Die erste öffnet sanft das Haupt Die Sonne streift die Augen Und Blütenblatt an Blütenblatt Versucht in sie zu tauchen Der letzte Tau benetzt ein Blatt Die Adern strahlen gold Aller Glanz besiegt das Matt Wie es Fjoergyn einst gewollt Ein Einhorn tritt in jenes Bild so weiß wie reiner Schnee Es legt sich neben Fenriz Wolf Und bettet sich im Klee Der süße Duft von reifen Grün Benetzt den Drang nach Licht Man spürt der Sonne warmes Glühen bevor des Traumes Schleier bricht Das gold'ne Fließ ertrinkt im Rot Im Blut der toten Bäume Der Schimmel greift nach warmen Brot Die Frucht verfault am Gaumen Das schönste Süß wird bitt'res Gift Es greift nach Licht und Leben Es trägt sich ab mit feiner Schrift Um sich ins Fleisch zu weben Das Einhorn schwach erhebt den Leib Und Schaum quillt aus dem Maul Das Blau der Augen bricht im Schrei Das Weiß verfärbt sich grau Es tritt vor Wut und scharrt den Huf Der Hass beglückt die Seele Was unser Sein im Licht erschuf Zerschneidet nun die Kehle Und Blut spritzt warm auf jedes Blatt Dornen sprießen und zerstechen Es stürzt herab und stirbt im Matt Die Schwere ließ es brechen
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Bin nicht nur Baum noch sein Geäst Erschuf das Streben wie die Pest Gab den Gezeiten selbst die Hand Und schuf vor Jahren ihr Gewand Ich bin kein Wort das schnell verklingt Bin Vogelsang, der stolz erklingt Wenn Sonnenstrahlen mich berühren Und so die Nacht zum Schlaf verführen Was willst Du halten, was nicht lebt Wen willst Du lieben, der nicht strebt Doch bin ich keiner dieser Art Gedeihe nur, dass ihr erfahrt Das ich dennoch den Namen trage Den die Bäume flüsternd sagen Hörst du meinen Namen klingen Wie die Weiden ihn besingen Siehst die Bäche, wie sie fließen Sich von Berg zu Tal ergießen Meine Kinder Tier wie Stein Entstanden aus dem gleichen Keim Sie sind für immer nicht wie ihr Ihr Herz kennt anderes als Gier Auf meiner Haut wächst zartes Moos Bedeckt die Beine gleich dem Schoß Einen Tannenstamm fungiert als Arm Er schützt die Tiere, hält sie warm Mein Wesen wird Euch überleben Wird Jahr um Jahr nach neuem streben Unsterblich bin ich gleich dem Duft Getragen von der Sommerluft Den Rosenblüten in sich tragen Und flüsternd meinen Namen sagen Ein jeder reicht mir seine Hand Zum Dank schenk ich ihm meine Hand Denn überall bin ich zugegen Auf allen Wäldern grünen Wegen Erfreuen kannst dich jeder Zeit An meiner Schöpfung Herlichkeit Erblicken kannst sie wirklich immer In jeder Knospe ruht mein Schimmer...
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Sehet dort wer stolz den Wald durchschreitet Sehet dort wer Fjoergyns Schar begleitet Ists nur ein Wächter einer alten Zeit Ein Wesen kühner Herlichkeit Der Tag entsandt ein Nachtgewand Und hüllt es um das Licht Erhellt die Nacht mit Dunkelheit Die das Erdenreich durchbricht Geschöpfe der Nacht zum Leben erwacht Bewegen sich im Bann der Kälte Genährt von Stille dem Leben bewacht Bis der Tag das Reich erhellte Der Wind spielt träumend mit den Bäumen Wiegt sich schwach von Ast zu Ast Tanzt im Mondlicht mit den Blättern Frei von Menschen, frei von Hast Der Tag war stets der Menschen Geisel Missbrauchte ihn für seine Zier Plündert, Tötet ohne Reue So wurde das Licht zum Nest der Gier Die Stille schleicht sanft um die Bäume Strahlt in voller Lebenspracht Doch wird sie früh das Ende küssen Wenn der Tag erneut erwacht Sehet dort wer stolz den Wald durchschreitet Sehet dort wer Fjoergyns Schar begleitet Ists nur ein Wächter einer alten Zeit Ein Wesen kühner Herlichkeit Nebel legt sich um die Bäume Und Sonnenlicht durchbricht das Dunkel Singende Vögel, schlafende Eulen Lösen ab der Katzenaugen Funkeln Nah einem Traum erwacht der Tag Und legt Schleier auf das Reich Nebel der den Menschen deckt Denn der Wolf, er giert nach Fleisch So ziehen die Wälder ihre Schatten Bis hin ins kalte Erdental Um sie dem tückisch zu berauben Was der Mensch einst ihnen nahm
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Einst gebar das Eis solch Leben Dessen Name nie verklingt Geprägt durch Stolz und kühnes Streben Wie es der Volksmund heut besingt Des Winters Schmach Starr die Blüten gleich Kristall Tief im Schnee der Zeit gebettet Blühen schweigend im Zerfall Bis zum Herbst, der sie errettet Des Winters Schmach Gleich dem Grün aus jener Zeit War der Mensch des Winters Kind Durch das Eis im Licht geweiht Geküsst, genährt vom kühlen Wind Doch die Jahre gingen schnell Niemand wird ihn je gedenken Des Winters raues, kaltes Fell Ein neues Heim zu schenken Die Knospen brechen werden alt Sie blühen nur noch in der Nacht Da dort des Winters Wort noch halt Und sie damit bewacht Des Winters Schmach Die Sonne strahlt verführt die Seen Legt sich ratlos in das Tal Nährt sich von der Bäume Flehen Sie allein erschaft solch Qualen Selbst am Ende jeden Jahres Rottet sie des Winters Traum Verführt und schändet, spricht nichts Wahres Zu dem starken Nadelbaum Als das Grün das Weiß zerbrach Ereilte uns des Winters Schmach Nie wird es wie früher sein Drum lasst den Winter uns befrei'n Doch die Jahre gingen schnell Niemand wird ihn je gedenken Des Winters raues, kaltes Fell Ein neues Heim zu schenken
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
Die Zeit vereinte unser Hier Und doch sieht man Dich nicht Stets bist Du nah und doch so weit Tanzt lächelnd durch das Sonnenlicht Ich kenne Dich oh weites Licht Ich ahnte Dein Erscheinen Von Anfang an gabst Du den Kuss, den letzten vor dem Schlafe Und keiner will, doch jeder muss Ist’s Lohn oder die Strafe Für Jahre ohne Dich zu grüßen Und dennoch lagen wir zu Füssen Dieser fremden starken Kraft Die uns am Schluß zum Ufer schafft Ein Gruße dir, du alter Kauz Ich weiß von deinem Blicke Ich seh Dich nicht und dennoch fauchts Die Katze sieht die Stricke Die aus deinen Händen ragen Um meine Glieder heim zu tragen Seit Tagen schon wachst Du an mir Und dennoch gibst kein Zeichen Ich wart nicht lang, dies sag ich Dir Am Ende wirst du weichen... Ich kämpfte Jahre mit dem Leben Bestellte Land und lebte arm Ich konnt nie nehmen, stets nur geben Die Winter hart, das Herz hielt warm Oft hat ich Furcht es geht nicht weiter Die Sonne schien auf andres Land Und dennoch sah ich nie den Reiter Mit seiner Sense in der Hand Abendwache... Oft hofft ich es, und war Dir nah So dachte ich, da ich nicht sah Das jener Weg, den ich heut trag Zu jener Zeit noch vor mir lag Nun bin ich alt, das Licht ist schwach Das Herz schlägt nur noch selten Reich mir die Hand, mach mich nicht wach Und trag mich durch die Welten...
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Ein kleines Kind erblickt das Licht Der Welt, die unser Sein bedrängt Die Eltern wollten jenes nicht Und haben es im Wald ertränkt Doch irgend jemand wachte dort Und sah den Leib des Waisen Er rächte fürchterlich den Mord Und ließ die Zähne reißen Was immer sich in ihn verhing Und schaudernd nach dem Atem ringt Um Hilfeschreie laut zu binden Und dennoch wird sie keiner finden Ein alter Wolf war dies Gesell Er holt den Leib zu Land Die wahren Tiere riß er schnell Und ließ sie tot am Wegesrand Nach einem Wunder schreit das Sein Der Tod hat es verschont Die Augen sind vom Leben rein Es wurde für die Pein entlohnt Doch Hunger quält das arme Herz Es droht erneut zu fallen Noch immer bebt die Brust vor Schmerz Und erste Schreie hallen Der neue Freund packt sein Genick Und bringt ihn zu der Eibe "Iss dich satt und iss Dich dick Soll füllen Dir den Leibe" Das junge Ding greift nach den Beeren Gift macht sich im Körper breit Doch scheint sein Leib sie zu begehren Der Tod ward durch sie nicht befreit So ging der Frühling, Sommer kam Der Junge sah das Leben Die größten Wölfe werden zahm Und ebneten das Streben Es konnt sie hören, sie verstehen Konnte jagen wie ein Bär Es konnte mit dem Rudel gehen Frei von ihrer Gegenwehr Der Herbst brachte die schönsten Farben Tollend spielte es im Laub Sah nicht seines Lebens Narben Sah nicht seiner Eltern Raub Des Lebens das sie ihm geschenkt Und dann im Wald ertränkten Ward über Sternen aufgehängt Die nur noch Splitter schenkten So ging es einst allein durchs Tal Und fand die faulen Reste Der Eltern und der letzten Qual Es war für ihn das Beste So kniete es zu ihren Beinen Winter brach den Herbst entzwei Das kleine Kind begann zu weinen Alte Bilder wurden frei Der Schnee fällt sacht und deckt ihn zu Will finden hier die letzte Ruh Und Müdigkeit macht sich gar breit Der Winter ist die schönste Zeit Es liegt allein, tu aus das Licht Und Schnee legt sich auf das Gesicht Das arme Kind erfror im Schnee Am Ende tut die Wahrheit weh...
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Es tobt das Meer, die See schäumt wild Die Ufer brechen mit dem Deich Es ist kein Traum, es schützt kein Schild Fjoergyn erntet Menschenfleisch Kein Tag gleicht jenem Schlag wie diesem Ein jeder ahnte, jeder schwieg Der Mensch kämpft tapfer gegen Riesen Und weiß dennoch er misst den Sieg Es reißt die Kinder aus den Träumen Fjoergyns Gnade ist erfror'n Der Meere Wellen toben, schäumen Die Welt wird heute neu geboren Es weint der Krieg in jedem Mund Tränen küssten früh den Grund Die Welt vergeht in einer Nacht Der Tag ward um den Schlaf gebracht Städte geh'n im Wasser nieder Im Meer treibt eine tote Schar Von kalten Körpern, starren Gliedern Die schlimmsten Ängste werden wahr Meere brechen Holz der Deiche Bedecken allen Lebens Sinn Ich wach empor in einem Reiche Da ich der Schöpfung Feuer bin Nächte stürzen über uns Die Sonne bricht entzwei Der Welten Gnade schenkt uns Gunst Und leckt das Fleisch von Sünde frei Kein Flammenmeer erstickt das Sein Kein Wind bricht unser Holz Des Lebens süßer reiner Wein Vernichtet aller Menschen Stolz Ein Lichtschein aus der Ferne naht War jener Menschen einz'ger Rat Die Hoffnung ist der Freund im Licht Doch das Dunkel führt Gericht Das Laub fällt starr und still vergeht die Kunde Der Himmel stürzt auf uns're Welt Dies Traum ist wahr und reißt die Naht der Wunde Bis totes Fleisch vom Himmel fällt [Ein totes Blatt verliert des Frühlings Farbe Es trägt der Jahreszeiten Narbe, Ernte im Herbst.] Die letzten Schreie werden müde Der Atem bricht gleich ihrem Licht Auf kalter Haut gedeiht die Blüte Die in Menschenhand zerbricht Ihr seid die Samen, die ich säte Verwachsene Dornengestalt Ihr seid die Kinder, die ich verschmähte Mein Herz, es wurde kalt... Ernte im Herbst "Wir sahen nicht, wir ahnten nicht..." Erbarmen schenkte nur das Licht Solang man es aus Herzen ehrt Und die Natur mit Liebe nährt Ernte im Herbst Bleibt jene aus, gleich Einsicht hier Verstirbt der Sonne wahre Zier Gnade übte sie Jahrzehnte Tag für Tag erhob sie sich Ernte im Herbst Doch an seinen Stolz sich lehnend Sah er nicht, dass sie zerbricht Im Schweigen schaut er in die Runde Schweigt im Stillen Stund um Stunde Ernte im Herbst Weigert sich im Nichts zu sehen Und Fehler seiner zu gestehen Ernte im Herbst
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
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