Wogen der Trauer
Die Wellen brechen An Fels und Stein Sie reißen alles nieder Zerstören Haus und Heim Gezeiten, sind der Menschen Kryptonit Kein Gott gebietet dieser Macht Kein Glaube scheint noch angebracht Ein mächtiger Sturm voll Lebenstrunk Welch traurige Ironie Wasser färbt sich blutig rot Die Hoffnung bleibt versiegt Lauf so schnell du kannst Nimm mich bei der Hand Was nützt uns Menschlichkeit Wenn das Tier im Mensch sich offen zeigt Die Macht zerbricht das große Kreuz!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Kalte Wogen umspülen mich Dunkelheit verbreitet sich Schwarze Wolken verschlingen das Licht Schwerer Nebel umschließt mich dicht Wirbel ziehen mich auf den Grund Ich bin gefangen in des Todes Schlund Es schließt dich der Kreis, der einsame Bund Doch niemand vernimmt jene grausame Kund' Ich treibe durch den Strom der Tränen Nie würd' Ich mich so glücklich wähnen Getrieben durch die Einsamkeit Ist nun das Ende meiner Zeit Das rettende Ufer lässt sich nicht erblicken Im Strom der Tränen werd' Ich ersticken Die schwere Last wird mich erdrücken Dem sich'ren Tod werd' Ich nicht entrücken Der Strom reißt mich mit in den Untergang Ich kämpfe mit dem Tod schon ein Leben lang Vorbei ist die Zeit, da Ich nach Atem rang Ich bin nichts als Treibgut, das im Wasser versank
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Die neue Zeit, geblendet durch Lügen Neid und Habgier, ein menschlich` Vergnügen Geblendet vom Kreuz, welch scheint so rein Doch übrig wird nur Asche sein Ewig vergangen Ewig gefangen Die alte Zeit, ich kann mich entsinnen Treue, Stolz und Mut in menschlichen Stimmen Ohne Furcht und Angst dies ewiglich Doch euer Vеrsagen erschüttert mich In altеn Schriften stand geschrieben Die Schöpfer dieser Welt zu lieben Die der Asen Blut verachten Werden wir mit Freude schlachten In alten Schriften stand geschrieben Die Schöpfer dieser Welt zu lieben Die der Asen Blut verkennen Werden in der Hölle brennen
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
In Dunkelheit geschlossen Ein Mensch ein junger Sprossen Jung an Jahr´n und zierlich schön Doch in Freiheit wird sie nimmer geh´n Kalter Frost umschließt die Gitter Ein Donnergroll, es werde Licht! Ein traumhaftes Gewitter Starr vor Angst ihr fahl Gesicht Die Süße ihrer Seele Wie hilflos sie sich ziert Ein Mensch, der voller Unschuld Der jung an Jahr´n und nun krepiert
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
Mich verzehrt diese Einsamkeit Ich verwelke in Vergessenheit Mein Lebensodem scheint zu schwinden Emotionslos, kann nichts empfinden Mein Antrieb ist die Melodie Gedankendurchtrieben, voller Poesie Nichtig, vergessen, innerlich zerfressen Erlösung ist mein einziges Ermеssen In unendlicher Vеrgessenheit!
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026
So lang ist's her, Wiesen frisch und saftig grün Seh ich nun die nordischen Wälder tot und leer Alles leben ist vergangen in den Jahren Man vernimmt kein Vogel singen keine donnernd Hufe mehr Mein Zorn wird größer, nach Hel sollen sie fahren Als Sühne für meine verstorbenen Ahnen Die nordischen Wälder früher voller Lebеn Sind nun tot und leer, was würd ich für sie geben Glitzеrnd Bäche sind vergangen Unsere Träume sind gefangen Der Asen Gräber sind entweiht Wo ist sie hin die fröhlich Zeit Für eure Gier sollt ihr bezahlen Wo einst die Vögel sangen und unsere Vorfahren tanzten Dort ist nun alles kahl und leer Und kein Frieden findet her
Submitted by Nargaroth — Jun 05, 2026