Finsterforst
Album • 2009
Noch ruht in stiller Harmonie Dicht gedrängte Energie Als Auftakt der Unendlichkeit Aus einer ursprünglichen Singularität Bilden sich, woraus die Welt besteht Materie, Raum und Zeit So ist im Ursprung dieser Welt Das Universum in sich selbst geboren Begann dann in sich mit seiner Expansion Um sich noch bis heute auszudehnen Ungezügelt nich diesem Anfangstagen Sucht es bis in weite Ferne Doch findet den Anfang es im Dunkeln Und verweilt so eine Ewigkeit Der Menschenverstand zu eingeschränkt Macht zur Wahrheit, was er sich ausdenkt Doch die uns bekannten Welten Sind nicht von einem Gott geschaffen Werden wider der Meinung vieler Adamsaffen Auch weiter über alle Gotter gelten Es maßt sich an der Mensch zu wissen was die Welt In Innersten zusammenhält Auch wenn die scheinbare Wahrheit noch so grinst Ists doch nur ein weitres Hinrgespinst Wer weiß schon, wo der Ursprung liegt Und kennt den Quell, der alles schafft? Sieht nicht der Wahrheit Angesicht Weil es oftmals scheint zu skurril Und denkt sich aus jene neue Geschichte Von einer unbegreiflichen Kraft Mit der er am Ende über alles siegt Wie später in des Menschen Welt Folgten nach der Blüte dunkle Jahre Der Fortschritt wurde eingestellt Gebettet auf die Totenbahre Doch das Zeitalter der Dunkelheit Endet mit einem Funkeln Es bildeten sich Galaxien und Sterne So viele, dass wir sie nicht zu zählen wagen Und uns doch häufig zu ihnen sehnen Kannte der Zufall seinen Weg denn schon? Realitäten zu öffnen wie bloße Tore Doch seht selbst, womit alles steht und fällt
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Der große Wald Wachte über die Welt so alt Seine Herrschaft schon seit Anbeginn Bestimmte auf der Erde das Leben Und doch schon bald Erwachte eine andre Gewalt Ab da war aller Frieden dahin Wesen so kalt. Macht ihr einziges Streben Aus der Öde karg und leer Wuchs einst ein grünes Meer Winzig und auch riesenhaft Veränderte es die Landschaft Und was zuvor noch nicht gewesen Bot Heim und Schutz den Lebewesen Dies nahtlos ineinander greifen Ließ dann die Welt noch weiter reifen Existenz und nicht nur Traum Gab es Magie an allen Orten Sie erweckte auf vielen Wegen Überall manch neues Leben Die Welt sie war ein Segen So wie sie uns gegeben Beschreiben mit den unsren Worten Kann man diese alte Kraft doch kaum Sieh heute die Menschenscharen Lebten in Wäldern noch vor fernen Jahren Konntest du jemals durch das Wasser sehen Unbekümmert durch die Wälder gehen Kannst du dich erinnern an dies Paradies? Warum der Weg in eine andre Richtung wies? Und man stetig folgte ihm so stur Hinfort vom Einklang mit der Natur? Ich lass die Träume vorübergehen Male nicht mehr alles schön Trete weiter die Erde mit Füßen Werde es schlussendlich büßen Noch herrscht vor dem Sturm die Ruh Augen und Ohren bleiben zu Wird einfach immer weitermachen Bes es kommt, das große Erwachen Doch sie erwacht täglich aufs Neue Schöpft aus ihrer eignen Asche Kraft Und die Welt, die wir so gerne sehn Trotzt noch so manchen Widrigkeiten Überlebt selbst harte Zeiten Doch wird sie irgendwann vergehn Und ist erst die Natur dahingerafft Bleibt übrig nur noch wahre Reue
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Illusionen, bittere Lügen Sich verstellen und betrügen Wir schaffen uns unsere eigene Welt Sind zwar nicht Geschöpfe unserer Situation Fristen dennoch ein Leben in Fiktion Sehen nur das, was uns gefällt Immerfort den Blick mit Träumen trügen Einst wird sich ein Teil zum andern fügen Man sagt: Jeder ist seines Glückes Schmied Und hat die Chance frei auszuwählen Welche Abzweigung er nehmen wird Und jede weitere Möglichkeit besteht Fortan in einer paralleln Realität Der Baum er wächst ganz unbeirrt Um von seinen Abenteuern zu erzählen Ähnlich und doch mit feinem Unterschied Was der Mensch noch nicht versteht Er lebt allein in seiner Realität Auch wenn er sich gern über alles stellt Ist er doch nur Mutter Erdes Sohn Spielt im Lied der Zeit nur einen leisen Ton Und denkt er wüsst was wirklich zählt Wie die Welt sich scheinbar weiterdreht Und doch viele verschiedene Wege geht Der Wurm, er lebt in seinem Loch So hoch voll Mut und kann nicht fallen Erhaben auf seinem Luftschloss sitzend Steht er aus seiner Asche wieder auf Beginnt zeitversetzt erneut den Lauf Im Nachhinein das Geschehen verändernd Indem er fremdes Wissen schafft vor allen Erzeugt er ungewollt der Welt ein Joch Wenn du könntest, würdest du nicht daran denken Das Tor zu öffnen in eine andere Zeit Zu beschreiten den Weg in die Vergangenheit Gar zu versuchen das Geschick der Welt zu lenken?
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Schier endlos scheint der Krieg Das Blut es quillt aus ihren Adern Siecht nur noch bis zum Tode hin Denn sie kann sich nicht mehr wehren Was trägt nach Haus den Sieg? Die Sicherheit verdrängt das Hadern Zerstörung prägt das Weltenbild. Nur wohin wirst du nach Hause kehren? Die Landschaft wirkt so grau Das Feuer bringt nur Asche Saugt gierig Blut und Tau Die Vergangenheit verwaschen So kommt einst am schönsten Tag Der finale Schlag Und der Erde volle Pracht Wird zunichte über Nacht Wenn alles zusammenbricht Erlischt jeglich Licht Der Welt tiefe Düsternis Bleibt als letztes Zeugnis Die Luft, die wir atmen, stickig und kalt Das Wasser, das wir trinken, süßes Gift Die Flüsse färben sich rot vom Blut Sturm ist der Wind, den wir ernten Schön war sie einstmals die Erde so alt Und wir dachten, dass es uns nicht betrifft Von der Natur uns gegeben jegliches Gut Doch das war es nicht im Entfernten Krieg und Zerstörung, die Welt wird unser sein Für Macht und Reichtum, reihen wir uns ein Die Schlacht sie tobt, keiner wird verschont Der Sieg er naht, wir werden reich belohnt Ein Stück Geschichte, die das Leben schreibt Bloße Zerstörung, ist was übrig bleibt Doch dieses Mal sind wir zu weit gegangen So bleibt der Himmel schwarz verhangen Nun gibt es nichts mehr von alledem, was einstmals wichtig war Nur noch alles verzehndes Feuer stellt sein Schauspiel dar Feuer, Asche und Rauch, die Welt sie steht in Flammen Den Untergang der Menschheit, wir beschworen ihn zusammen
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Die Sonne brennt vom Firmament Die Welt befindet sich im Wandel Mit Namen Mensch, ein edler Held Hat solch wahrhaft große Tat vollbracht Dass er sie gar selbst nicht mehr erkennt Dabei war es immer ein so schöner Handel Mit allem, was es gab einst in der Welt Ihm stetig brachte Geld und Macht Zu Veränderungen hat er sich nie bequemt Hat wissentlich die Welt verschandelt Sieht ihr noch zu, wie sie zerfällt Doch nun hat sie das letzte Mal gelacht Die Folgen schonungsloser Ausbeutung von Mensch und Natur Im Sterben mancher Arten ihren Anfang fanden Doch der Kurs führt weiter vorwärts stur Und wird das Antlitz der Welt verwandeln Schleichend vergiften wir schon seit Jahren Das Wasser, die Erde, Natur und die Luft Mordend uns selbst sind wir auch nur Barbaren Begeben uns tiefer in unsere Gruft Tod! Tod! Den Erdenwesen Als Menschen sind nur wir auserlesen Tod! Tod! Allen Geschöpfen Die Erde werden wir noch weiter schröpfen Zerrinnt erst der Erde Lebenskraft Wird sich auf ihr jegliches Dasein verlieren Brausen eisige Winde über die Lande hinweg Wütende Fluten zerstören die Küsten Bebende Erde wird das Inland verwüsten Dieses durch Menschen begangene Sakrileg Wird unseren Helden dann nicht mehr amüsieren Doch hat er sich damit selbst bestraft Die Welt sie brennt, kein friedlich Land Das Wasser löscht nicht, löscht nur Leben In Fluten nimmer endend mit eisiger Hand So wie heute wird es die Erde nicht mehr geben Unsere Erde kämpft ums Überleben Doch das ist von uns ihr nicht gegeben Und wenn am Ende alles vergeht Bleibt uns nur ein toter Planet
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
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