Finsterforst
EP • 2006
Auf dem Felde bei sternenklarer Nacht Unser einsamer Freund; der Mond scheint hell Zigtausend Männer in Leder und Stahl Zu erlösen die Toten von ihrer Qual So haben wir uns bereit gemacht Der Sturm rückt vorwärts ziemlich schnell Schreit Fragen auf; antwortet doch nicht Malt leichenfahl so manch Gesicht Unser Kriegsschrei dringt in weite Ferne Mit uns die Kraft der Sterne Mutig und tapfer ein jeder Mann So dass der Sieg nur unser werden kann Die Klingen scharf, es blitzt der Stahl Zu bereiten uns ein blutiges Mahl Nach dem wir uns die Finger lecken Die Scharen der Toten niederzustrecken Ein einziger Mann tritt vor uns aufs Feld Aus seinen Händen zucken Blitze; dunkelrot Und aus der Tiefe steigen Gestalten Beschworen von ihm durch höhere Gewalten Die Wesen nicht von dieser Welt Sind leblos längst und doch nicht tot Es sind die Armeen vergangner Schlachten Die nun geweckt durch ihn erwachten Uns schluckt die tiefe Dunkelheit Verschwunden ist der volle Mond Als dieser Mann den Toten Leben gab Hob er sich aus sein eignes Grab Denn wir sind zu allem bereit Um so vieles es zu kämpfen lohnt Für die Toten wird es keine Zukunft geben Für uns nur Sieg und ewig Leben Für Ruhm und Ehre und noch mehr Mit Schwertern der Gerechtigkeit Werden wir sie alle belehren Ins Reich der Toten zurückzukehren Und als zerschlagen liegt sein Heer Sind wir nahe der Unsterblichkeit Doch die Sonn' begeht den bittren Raub Der Nekromant zerfällt zu Staub Der Wind ihn weht ins ferne Meer Unsren Sieg trägt er ins Land sehr weit Doch für viele Verwundete in Qualen Sind es die letzten Sonnenstrahlen Unser Kriegsschrei dringt in weite Ferne Mit uns die Kraft der Sterne Mutig und tapfer ein jeder Mann So dass der Sieg nur unser werden kann Die Klingen scharf, es blitzt der Stahl Zu bereiten uns ein blutiges Mahl Nach dem wir uns die Finger lecken So waren wir dann der wahre Schrecken
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Der Kampf am fernen Horizont Geteilt von der schwarzen Front Zwei Armeen in blauem Gewand Niemand, der leiht seine schützende Hand Bis das Meer die hohen Weiten tötet Und ihr Blut den Himmel rötet Und schwächer wird des Lichtes Macht Überwältigt von der schwarzen Nacht Wärmespendend, liebliches Tanzen Verschönt es abends die Romanzen Dies farbenfrohe Ungeheuer Wagt mit sich das Spiel mit dem Feuer Erzeugt ein Funkeln in den Augen Spendet Kraft und will sie wieder rauben Unaufhörlich ist sein Schlingen Der Tod lässt seine Funken springen [Refrain:] Wenn die Sonne nicht mehr scheint Alle Farben langsam schwinden Der Himmel nur noch weint Und strahlende Augen erblinden Wenn keine Blume mehr erblüht Münder nicht mehr lachen Und trüb wird das Gemüt Dann ist der Schatten am erwachen Das feuchtfröhliche Wasser Ist ein trockene Gebiete Hasser Erzeugt so oft ein sanftes Rauschen Dem viele Ohren gerne lauschen Obwohl es scheint so klar Spült es hinfort, was einst noch war Und schon so manche stürmische Flut Löschte vieler Leben Glut So standhaft ist die Erde Auf dass auf ihr vieles werde Berge, Täler, Wiesen, Wälder Lebewesen, Wüsten, Felder Umarmt dich mit ihrer braunen Kluft Und raubt dir schließlich dann die Luft Schüttelt sich als heftiges Beben Und nahm schon so manches Leben [Refrain] Der unscheinbare Wind Ist oft wie ein spielendes Kind Wiegt Gräser hin und her Und spielt mit den Wellen in dem Meer Doch tritt er auf als tosender Sturm Reißt er nieder Baum und Turm Macht zunichte, was einst war am Leben Und wird es nie wieder zurückgeben [Refrain x2]
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Ich bin das Dunkel der Nacht Ich herrsche bis der Tag erwacht Doch dann erhellt ein Schein den Raum Vertreibt aus meinem Kopf den Traum Und ich erwache, seh das Licht Meine Glieder spür ich nicht Hab mich aus ewger Dunkelheit Am Ende schließlich doch befreit Donnergrollen, Flügelschlag Vertreiben das Böse jeden Tag Wiegen alle Sorgen und Kummer In tiefen Schlaf, in sanften Schlummer Ich bin der Drache der tötet Bis das Blut des Tages den Himmel rötet Und der schwarze Schatten der Nacht Mich beraubt und wieder ergreift die Macht Schlaflos, rastlos, auf der Flucht Saufen, fressen, manche Sucht Bangen und hoffen auf bessere Zeiten Die viel Wärme und Licht verbreiten Bis der Sonne Honigglanz Erreicht die dunklen Seelen ganz Erst dann aus Seilen; seidenweich Bau ich mir mein eignes Reich Meine Wohnung, ein kleines Zimmer Dort wohne ich für immer Und gefangen in tiefer Dunkelheit Verändert mich das Rad der Zeit Ich war hässlich wie die Nacht Doch nun bin ich im Traum erwacht Ich bin gewachsen; ein anderes Ich So vieles was zur Seite wich Beflügelt nicht nur die Gestalt So zärtlich meine Gewalt Ein neuer Geist, ein neues Leben Einfach über allem schweben Ich war das Dunkle aller Welten Bis Augen aus Seide alles erhellten Und Donnergrollen ward zu Flügelschlagen Die Schatten vertrieben an trüben Tagen Donnergrollen, Flügelschlag Vertreiben das Böse jeden Tag Wiegen alle Sorgen und Kummer In tiefen Schlaf, in sanften Schlummer Donnergrollen, Flügelschlag Wecken, was ich wirklich mag Versetzen zärtlich viele Hiebe Und streicheln wieder wach die Liebe Ich war das Dunkle aller Welten Bis Augen aus Seide alles erhellten Obwohl der Weg aus dieser Finsternis Mir anfangs schien so ungewiss Hab ich ihn zu gehen doch gewagt Kein Gedanke, der mich jetzt noch plagt Bis Augen aus Seide alles erhellten War ich das Dunkle aller Welten
Submitted by SerpentEve — Apr 26, 2025
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