Feuerschwanz
Album • 2011
Es war einmal als die Bäume noch in saftigen grün erstrahlten die enthemmten Eichhörnchen Mit besonders wuscheligen Fell den ersten Strahlen der Morgensonne hinterher Jagden und die schlüpfrige Schleiereule auf ihrem lieblingszweig ein lüsternes Liedlein lispelte Hahahaha In dieser sonnigen Wohlfühlstimmung sehen wir ein Zelt in rot blau und gelb stehen hier ruhen sie nun, Johanna, Knappe, Hans, Lanzeflott, Prinz Hodenherz und natürlich der Hauptmann Haha Gemütlich eingerollt zwischen Metpfützen und Trinker Nern schlummern sie und träumen von einer wunderschönen Fee Siehe da unter einen Haufen Metfässer regt sich was. Mit alter Met Fahne aber perfekt sitzender Frisur erwacht nun unser Prinz R. Hodenherz öffnet das Zelt und jauchzt der Welt da draußen sein freudiges Hallo entgegen
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Geht die Sonne morgens auf Und kriech ich aus dem Zelt hinaus. Bis zu den Knien tief im Dreck Bietet sich mir ein Augenschmaus. Alles eklig und versifft, Jeder dreckig und bekifft. Ich freu mich auf nen neuen Tag Wo man das wahre Leben trifft – yeah! In meinem Kopf die Trommel Einen schmerzend Rhythmus schlägt. Begleitet von dem Dudelsack Der mir in den Gehörgang sägt. Pfeiffer, spiel noch einen auf, Hypocras zum Frühstück sauf.. Und genau aus diesem Grund Liebst du das Mittelalter auch! Denn: Wir lieben Dudelsack – Schalalalaaa Wir lieben Dudelsack – Spielmann sein ist geil! Dann denkst du es geht nicht besser Doch es wird erst richtig fett. Wenn das Essen von gestern Sich aus der Magengegend meldet. Das Zuberwasser kalt und braun, Voll von nackten alten Fraun. Was wünschst du dir mehr, Wo kann man besser auf die Mütze haun! Wir lieben Dudelsack... Viele kleine Löcher kannst du Melodien spielen...
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Süße, süße Maid. Du tust mir leid. So brav daheim Kein Tanz, kein Wein. Doch du bist so schön, Wie ein Burgfräulein. Willst du heute Nacht Meine Prinzessin sein? Ach lass doch den Jungfernkranz Und komme heute Nacht zum Feuerschwanz. Wirf weg den alten Jungfernkranz Und komme heute Nacht zum Feuerschwanz. Das Mädchen lacht Und eilt davon. Ein Fest auf der Burg Lässt sie sich nicht entgehen. Doch keinesfalls Geht sie allein. Also redet sie Auf ihre Freundinnen ein. Ach lass doch den Jungfernkranz... NOCH EIN HORN MET! NOCH EIN HORN MET! NOCH EIN HORN MET! WIR WOLLEN NOCH MEHR MET! NOCH EIN HORN MET! NOCH EIN HORN MET! NOCH EIN HORN MET! WIR WOLLEN NOCH MEHR MET! Die Frauen tanzen Und bleiben frisch. Saufen den Haufen Grandios unter den Tisch. Der Hauptmann schwankt Zur Tür und lasst froh, Bevor er gegen den Pfosten knallt: Ach lass doch den Jungfernkranz...
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Der Wald liegt dunkel vor mir, Beschwerlich meine Reise. Kein Kupfer in der Tasche, Die Eule singt mir eine Weise. Ein Licht da, was seh ich denn, Ein Mädchen, schön und fremd zugleich. Am Rücken, kleine Flügelchen. Und spricht zu mir, die Stimme weich. Du hast bei mir drei Wünsche frei, Die schweren Zeiten sind vorbei. Was immer du auch haben willst. Wünsch es dir, ich brings herbei! Grübel, grübel, was brauch ich denn? Wonach steht mir der Sinn? Ich hab kein Geld, kein trautes Heim. Doch zählt für mich ein anderer Gewinn. Ich hab drei Wünsche frei. Doch zwei sind mir einerlei. Denn nur der dritte macht mich geil! ...und ich sag: Bück dich Fee!... Denn Wunsch ist Wunsch! Die Fee ist baff hat's nicht gerafft. "Nichts andres fällt dir ein? Ist das denn dein Ernst mein Freund Ein Lüstling willst du sein?" Mein voller Ernst, du schöne Fee, Dir wird es sehr gefallen. Ich bring dir irdisch Lüste bei. Deine Freude wird nie mehr verhallen. Ich bin dann mal so frei. Und zeig dir eine Schweinerei. Denn nur eines macht mich geil! Und ich sag: So kam es dann, ein feuchter Traum, Im Schwebflug, unterm Eichenbaum Sie stets bereit, zur Nymphenzeit. Ein Zeitvertreib Fortan zu zweit Von Lust befreit Will sie nur eines hörn!
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Fall ich morgens aus den Federn – Federn. Ist sie schon in der Welt, wie bestellt Und nicht abgeholt – abgeholt. Fühle mich in meiner Haut nicht allzu wohl. Krieche ich somit aus dem Bett – aus dem Bett. Ist der Anblick ziemlich nett, steif wie ein Brett. Pochend hart – pochend hart. Und stundenlang in vollem Glanz erstarrt. Hart wie Holz ist mein Problem, Will nicht hängen sondern stehen. Morgens baue ich mir ein Zelt. Ich bin der unglücklichste Mensch auf dieser Welt. Sehe ich einen hübschen Rock – hübschen Rock. Dann habe ich schon lange Bock, meinen Stock Ganz geschwind – wie der Wind – Von der Bürde meiner Bruche zu befreien. Es geht so nicht mehr weiter – weiter. Notgeil irre ich von A nach B nach C Und zurück – und zurück. Bin angetrieben von dem besten Stück. Hart wie Holz... Geschwind zu einem Heiler lauf, Der macht mir die Hose auf, Die Diagnose folgt zugleich: Nur wahre Liebe macht das Hartholz wieder weich. So ziehe ich denn von Stadt zu Stadt – Stadt zu Stadt – Die gar holde Maiden zu Verfügung hat. Doch nur eine, das war klar, Die erfüllte meine Wünsche ganz und gar. Hart wie Holz so kann er stehen. Braucht kein Bitten und kein Flehen. Morgens kriechst du in mein Zelt. Ich bin der glücklichste Mensch auf dieser Welt.
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Zeige mir die Freuden der Monogamie! Entweder kapier ich es heute oder nie. Zeige mir die Welt der Zweisamkeit. Heute bin ich bereit! Ich frage mich wonach ich auf der Suche bin. Ich brauche ein Konzept für meinen Lebenssinn. Das ganze Leben spüre ich die eine Qual. Bei der Partnerwahl. Dann betrat ich ein Nonnenkloster fein. Ja, die Nonnen ließen mich sehr gerne ein. Mit dem dicken Tauch habe ich die Glocken geläutet. Und damit alle Nonnen erfreut. Dann kam mir ein Priester in den Sinn. Und ich setzte mich zum Beichten hin. Bei mir sei die Sünde immer dabei. Doch für 500 Dukaten sei ich davon frei. Und dann kam ich bei einem Spielmann vorbei. Er brach das Herz der stolzesten Frau entzwei. Ich fragte ihn: Was machst du nur? Ich folge doch bloß dem Spielmannsschwur. Ja, für die Konstanze, da brech ich eine Lanze. Und die Beatrice, die ist so richtig süß. Tessa und Renate, zusammen mit Beate. Mona, Desiree, das war so richtig schön. Selbst wenn ich mich bemühe, Ja schon in der Frühe. Da sehe ich eine Frau Und weiß dann ganz genau. Bei so viel holden Maiden, Wer will sich da entscheiden. Drum bin ich jetzt entspannt, das liegt doch auf der Hand...
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Eines Abends ging ich in die Schenke. Ihr Name war zur billigen Tränke. Und da machte ich es so wie immer. Ganz viel saufen, nur viel schlimmer. Da traf ich auf eine Frau. Den Rest, den weiß ich nicht mehr so genau. Maria wurde sie genannt. Und allen andren war sie sehr bekannt. Sie hatte einen fiesen Trick. Sie gab mir Met, für einen – lieben – Blick. Am nächsten Morgen wurde ich wach. Und sah das Ausmaß meiner ganzen Schmach. Maria komm her! Komm her! Komm her! Und bist du mir auch zu schwer! Zu schwer! Ich brauch deine Pfunde für meinen Trieb. Maria, Maria, ich hab dich lieb! Ein anderer Abend, dieselbe Schenke. Sie hieß noch immer zur billigen Tränke. Doch die Gefahr war mir bekannt. Nimm keinen Met mehr aus Marias Hand. Doch konnte es dann schlimmer nicht sein. Zu einem Saufspiel lud ein Goblin mich ein. Ich hätte dann auch fast gewonnen. Wäre mein Bewusstsein nicht zu früh zerronnen. Am nächsten Morgen wurde ich wach. Und sah das Ausmaß meiner ganzen Schmach... Maria komm her...
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Liebend umschlungen, ein allerletzter Kuss. Der Abschied fällt ach so schwer. "Weine nicht Weib, was sein muss, das muss. Der Tod im Kampf ist es mir wert!" Schluchzend und weinend, ja bleibt sie zurück. Als er ritt von dannen durchs Tor. "Auf Kameraden, zu Ruhm und zum Glück! Der Ruf der Schlacht eilt uns zuvor!" Seit einem Jahr schon fehlt er ihr sehr. Sie weiß nicht wie ihm geschieht. Ihr Sohn ward geboren, ein schönes Kind. Das einzige was ihr von ihm blieb. Und sie steht an den Zinnen und wartet auf ihn. Doch kein Reiter erscheint in der Nacht. Und sie steht an den Zinnen, verzehrt sich nach ihm. Doch der Wind hat ihr keine Kund gebracht. Und sie steht dort am Wasser und friert in der Nacht. Doch die Tränen verschwinden im See. Dort wo sie zu zweit schöne Stunden verbracht, Da tut ihr die Kälte nur weh. Derweil der Mann, zeigt was er kann. Nicht auf dem Schlachtfeld, das Freudenhaus dann. Hurend und zechprellend zieht er durch die Stadt. Saufend und singend, sein Weib vergessen hat. Der niederen Gelüste Lohn spricht er zu. Trinkt aus, Brüder, und schreit laut Prost! Sie weiß nichts davon, sie glaubt ihn verloren. Nur einer spendet ihr Trost. Und sie steht auf den Zinnen... Der Tag seiner Rückkehr ward ein großes Fest. Die ganze Stadt ward auf den Beinen. Doch zwischen den beiden, das spürten sie jetzt. War etwas nicht ganz wie zuvor. Die Leute, sie munkelten, starrten sie an. Den Jungen, den Recken und sie. Wie dieser Mann sein Vater sein kann. Mit blauem Aug und schwarzem Haar. Mit einem Mal wurde es klar. Dem Vater wurde Gewahr. Dass sein Sohn dem Stallburschen Wie aus dem Gesicht geschnitten war.
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Dein Kopf liegt nun auf dem Schafott. Aus eins mach zwei das Eisen fällt. Ein Stoßgebet an deinen Gott. Stahl und Fleisch wird vermählt. Hast du schon mal drüber nachgedacht, Wer hinter dieser Maske steckt? Wer einsam schläft in dunkler Nacht. Vor ihm sich jedermann versteckt. Ein Mann mit breiten Schultern, Doch von zierlichem Gemüt. Von anderer Berufung. Ist gern dort, wo es wächst und blüht. Und in der letzten Stunde, kommt ein Liedlein Aus des Henkers Munde: Lavendel, zart und Sonnenhut. Orchidee, du riechst so gut. Lass mich stutzen, schneiden, pflegen. Dich versorgen und umhegen. Ich tausche Axt und Schwerter ein. Denn ich würde so gern ein Landschaftsgärtner sein. Wenn er Köpfe hacken muss Stellt er es sich ganz einfach vor, Dass er Tulpenstengel stutzt. Und Geranien zum Dekor. "Du bist entlassen!", schreit man ihn an. Du Henker, der nur nett sein kann. "Dein Vater wäre nicht stolz auf dich." Mit Schimpf und Schand verliert er sein Gesicht. Und mit dieser Melodey bewirbt er sich in der Gärtnerei. Lavendel, zart und Sonnenhut...
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Ob du eine Burg besitzt – Oder in 'nem Hochhaus wohnst. Ob du goldene Stiefel zum Reiten trägst – Oder du wirst von Deichmann entlohnt. Du hast tausend Pferde zum Reiten – Oder dein Auto ist gerade kaputt! Du hast tausend Maiden zum Besteigen – Deine Freundin macht gerade Schluss. Doch eins, das schmeckt uns immer gleich, Egal wann oder wo oder wie. Mit Methorn oder Flaschenbier, Heute geben wir Energie! Wir wollen mehr! – Nicht geschüttelt, nicht gerührt. Wir wollen mehr! – Bis die Leber nichts mehr spürt. Wir wollen mehr! – Nicht geschüttelt, nicht gerührt. Wir wollen mehr! – Bis der Schädel explodiert. Wir wollen mehr! Dann machen wir ein Gelage – Und laden unsere Freunde ein. Am Anfang hören wird Feuerschwanz – Am Ende darf es Rammstein sein. Du zeigst mir wie man Cocktails macht, Und mir wie man aus Hörnern trinkt. Dann wollen wir alle glücklich sein, Bis die Welt im Spaß versinkt. Doch ein das schmeckt uns immer gleich, Egal wann oder wo oder wie. Die nächste Runde geht auf dich Und dann geben wir Energie! Wir wollen mehr!... Mit euch zu feiern mit euch zu schreien, Das ist Hochgenuss. Ja schau dich an, so ahnungslos, Was ich heute noch saufen muss. Mein Horn ist voll und deines ist leer, Das ist doch wohl ein Scherz. In jeder Brust da schlägt es doch Ein Metvernichter Herz.
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Ich hab kein Gefühl im Herz. Keine Liebe und kein Schmerz. Schlägt es im vier Vierteltakt. Hab ich doch in Rädchen ab. Willst du mich für deinen Zweck benutzen? Dann stecke den Zapfhahn in den Stutzen. Hast du es schon ausprobiert? Ich laufe niemals ungeschmiert. Die Maschine hält mich fest in ihrem Griff. Ma! Ma! Maschine Ma! Ma! Maschine.... Ich warte bis ihr goldner Hauch mich trifft. Denn ich brauch sie und sie braucht mich. Ene mene Muh und jetzt pumpst du! In meinem Bauch, da ist kein Darm. Mich hält nur das Feuer warm. Ich habe kein Geschlecht im Schoß. Da unten hängt ein Stahlkoloss. Ich kann den Druck nicht kontrollieren. Schluck was du kannst, muss explodieren. Ach wie gut, dass jeder weiß: Dass ich Metmaschine heiß! ...und die Maschine pumpt! Pumpt! Pumpt!
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Es kommt die Zeit im Leben eines Mannes in der er seine Freunde zusammenruft zu einen großen ausgelassen Symposium Hier werden vorzugsweise viele kaltgetränke vernichtet
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
Wir werden heute geil auf dem... Symposium Wir gehen heute steil auf dem... Symposium Wir werden heute alt auf dem... Symposium Das Bier ist heute kalt auf dem... Symposium Heute geht es rund auf dem... Symposium Oh, ich sehe heute bunt auf dem... Symposium Heute geht es ab auf dem... Symposium Wir feiern nicht zu knapp auf dem... Symposium Oh Oh Oh, wir wollen uns nicht ums Dasein sorgen! Und singen die ganze Nacht bis morgen: Oh, symposio, magnificum gaudio. Oh, symposio, servicia tentigo. Heute ist was los auf dem... Symposium Oh, der Schädel wird so groß auf dem... Symposium Keiner bleibt mehr frisch auf dem... Symposium Wir schlafen unterm Tisch auf dem... Symposium Wir sind heute am Start auf dem... Symposium Oh, die Nacht wird heute hart auf dem... Symposium Wir geben heute Gas auf dem... Symposium Der Hauptmann beißt ins Gras auf dem... Symposium
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Des Nachts der alte Schreinermeister Sägt die Bretter, rührt den Kleister. Was ihn wohl treibt, was er im Sinn? Verrückter Tor, ein großes Kind! Am Firmament, was ist das bloß? Die Menschen strömen auf den Berg. Ein Vogel, von Holz und Segeltuch. An seinem Bauche hängt ein Zwerg. Mit einem Mal wird es allen klar. Der Albrecht, der hat nicht gelogen. Sich wahr gemacht, was sein Traum war. Doch ist nur ein paar Fuß geflogen. Flieg mich ins Abendlicht. Bis zur Morgenröte. Dort, wo der Pfeffer wächst, Da finde ich meine Ruhe. Wo meine Sehnsucht schläft Trägt der Wind fort aller Nöte. Dort wo der Pfeffer wächst Finde ich endlich meine Ruhe. Des Nachts der alte Albrecht dann Rührt wieder den Kleister an. Es treibt ihn noch, was ihm im Sinn. Verrückter Tor, ein großes Kind! Mit einem Mal wird es allen klar. Der Albrecht, der hat nicht gelogen. Sich wahr gemacht, was sein Traum war. Und ist zum Horizont geflogen... Flieg mich ins Abendlicht...
Submitted by NecroGod — Apr 26, 2025
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