In die Freiheit
Mich trägt die Hoffnung auf dauerndes Leben Die Zuversicht schwindet, die Unsicherheit wächst Unvorstellbar das nahende Aufgeben, unbegreiflich der Schrecken des Todes Hoffnung nährt Glaube, wider besseres Wissen Unerträglich das Warten auf jene, die ausgesandt wurden Schwarze Wingen aufwärts tragen, dunkle Augen blicken umher Schwarzgefiedert, weise Raben blicken weit über das Meer Kehren Hoffnungsträger wieder, siegeln sie das Enden vieler Leben Unausweichlich gleiten sie nieder Sehend, wissend, schicksalsergeben Eiskalte Klarheit über das Schicksal Gestochen scharf sehe ich Konturen der letzten Stunden in meinem Leben Ungesagtes, ungetanes erfüllt mich mit Trauer und mit Schmerz Der Abschied von allem möglichem fällt mir schwer Schwarze Wingen aufwärts tragen, dunkle Augen blicken umher Schwarzgefiedert, weise Raben blicken weit über das Meer Kehren Hoffnungsträger wieder, siegeln sie das Enden vieler Leben Unausweichlich gleiten sie nieder Sehend, wissend, schicksalsergeben Hoffnung und Glaube, Trauer und Schmerz schwinden und weichen Ergebenheit Schicksal und Bestimmung, Fügung in Resignation Der selbstbestimmte Weg, die letzte Freiheit Der Weg in die Tiefe ohne Kampf Das Meer empfängt mich, Stille umgibt mich Sinkend schließe ich Frieden Schwarze Wingen aufwärts tragen, dunkle Augen blicken umher Schwarzgefiedert, weise Raben blicken weit über das Meer Hoffnungsträger kehrten wieder, siegelten das Enden vieler Leben Wie wir alle sinken sie nieder Freiheit für sie wird es nie geben
Submitted by SerpentEve — Jul 18, 2026