Faun
Album • 2016
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Über die Heide, im ersten morgendlichen Schein Ziehen die Vögel, wo mögen sie wohl morgen sein Ich folge dem Rauschen der Schwingen in das stille Moor Uralte Lieder dringen aus den Nebeln vor Komm und fliege mit uns fort! Lass den Wind dich tragen Weit fort von diesem Ort! Komm und flieg so hoch du kannst Lass uns die Himmel jagen Im Tanz! Nebel wie Seide streifen meine Haut so kühl Weiter und weiter, wo find ich meiner Sehnsucht Ziel Ich schließe die Augen und mir sprießt ein Federkleid Schon spür ich den Wind und mache meine Flügel weit Komm und fliege mit uns fort! Lass den Wind dich tragen Weit fort von diesem Ort! Komm und flieg so hoch du kannst Lass uns die Himmel jagen Im Tanz! Die Himmel in dir, wie kann ich sie wissen, kann sie sehn Wir tanzen im Fluge wie Sterne, die ihrer Wege zieh`n Komm und fliege mit uns fort! Lass den Wind dich tragen Weit fort von diesem Ort! Komm und flieg so hoch du kannst Lass uns die Himmel jagen Im Tanz!
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
In der gold´nen Morgenstund Zieh´n wir aus des Tales Grund Und wir tanzen froh hinein In den frühen Sonnenschein Hoch hinauf auf Bergeshöh´n Um ins Auge Lughs zu seh`n Lasst uns feiern diese Zeit Die der Sommer hält bereit Du lässt deine Raben zieh´n Wenn die Felder golden steh´n Und das helle lichte Rad Dreht sich über Lughnasad Es war nun ein ganzes Jahr Seit ich dich beim Tanze sah Allzu oft in langer Nacht Habe ich an dich gedacht König Sommer führt den Tanz Dem ich folg im Blütenkranz Und so dreht sich unser Kreis In der alltbekannten Weis` Du lässt deine Raben zieh´n Wenn die Felder golden steh´n Und das helle lichte Rad Dreht sich über Lughnasad Bald schon wird das Rad sich dreh´n Werden wilde Stürme weh´n Mit Rauhgesang der Winter nah´n So fängt der Kreis von Vorne an Kommt und folgt uns in dem Reigen Wir woll´n den großen Kreis beschreiben Wenn die Felder golden steh`n Werden wir uns wiederseh`n
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Letzte Nacht hab ich geträumt wir müssten fliehen; Aus dieser viel zu grossen Welt Und ich kann mich nicht erinnern, ob wir entkamen Im Schnee sind deine Zeichen tief verborgen Aus Weidenruten flechten wir den Morgen Einer viel zu grossen Welt Denn alles was der Schnee umschlossen hält Bleibt darin verborgen Lauf nicht davon, ich kann den Morgen sehen Wir liefen weit, nun lassen wir, den Winter ziehen Deine Treue wird noch viele Wunden heilen Deine Stimme finde ich in allen Zweigen In jedem Moos, in jedem Fels Einer viel zu grossen Welt Deine Stimme finde ich in allen Zweigen
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Bring mich fort, du weiser Wand`rer Fort ins Land von dem ich träume Silbern schimmern dort die Berge Und wie Gold glänzen die Bäume Flieg mit deinem leichten Schlitten Flieg über die Silberfelder Durch die helle Nacht des Nordens Durch die weissen Birkenwälder Lass uns dort zusammen finden Wandern zwischen Tag und Tau Lass uns Schätze roter Beeren Finden dort im Morgengrau Lass uns Wege, lass uns Zeichen Sammeln dort im Heidekraut Lieder von den Wölfen lernen Und vom Wind im Espenlaub Lass uns Zauberkräuter finden Und am Wildbach unter Weiden Unsr´e Wünsche, unser Träume In die Buchenstäbe schneiden
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
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Sag mir, sag mir, mac Lir Wohin weht der nächste Wind? An sieben Inseln band ich mein Boot Und die Jahre fließen dahin Zeig mir, zeig mir, mac Lir Wo der Nebelvorhang fällt In mir ruht ein silberner Zweig Von den Bäumen der anderen Welt Wir setzen die Segel und treiben im Wind Jahrtausendfach über das Meer Von Sternen geleitet so fahr`n wir dahin Und jagen dem Glück hinterher Glaub mir, glaub mir, mac Lir Wenn ich meine Lieder sing’ Dass ich die Fahrt zu Ende führ' Und die Ungetüme bezwing’ Sieh nur, sieh nur, mac Lir Nun steh' ich auf hehrem Land Doch kann ich nicht bleiben, der Kurs ist gesetzt Und das Ruder fest in der Hand
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
In eisiger Vorzeit hast du einst gewacht Hast Gungnir geworfen, warst Speer in der Schlacht Zogst durch die Neun Welten als Wandrer bei Nacht Hast uns Mimirs heiligen Brunnen wieder gebracht Neun Tage hingst du In Yggdrasils Zweigen Neun lange Nächte Für 16 magische Zeichen Magische Zeichen um den Tod zu beschwören Um Kranke zu heilen und Feinde zu stören Um Flammen zu halten, die Schwerter zu lenken Um Geister zu fragen und die Speere zu senken Hávamál, verse 138, 139, 144 Veit ek, at ek hekk Vindga meiði á Nætr allar níu Geiri undaðr Ok gefinn Óðni Sjalfr sjalfum mér Á þeim meiði Er manngi veit Hvers af rótum renn Við hleifi mik sældu Né við hornigi; Nýsta ek niðr Nam ek upp rúnar Æpandi nam Fell ek aftr þaðan Veistu, hvé rísta skal? Veistu, hvé ráða skal? Veistu, hvé fáa skal? Veistu, hvé freista skal? Veistu, hvé biðja skal? Veistu, hvé blóta skal? Veistu, hvé senda skal? Veistu, hvé sóa skal? Verwundet hing ich Am sturmumtosten Baum Für neun lange Nächte Verwundet vom Speer Dem Odin geopfert Habe mich meiner selbst geopfert An jenem Baum Von dem nicht mal die Weisesten wissen Aus welcher Wurzel er sproß Sie gaben mir kein Brot Sie gaben mir keinen Met Ich spähte hinab; Da nahm ich die Runen Schreiend nahm ich sie Da fiel ich vom Baum Weisst du, wie man sie schreibt? Weisst du, wie man sie deutet? Weisst du, wie man sie mit Farbe füllt? Weisst du, wie man sie prüft? Weisst du, wie man sie befragt? Weisst du, wie man ihnen etwas darbringt? Weisst du, wie man sie sendet? Weisst du, wie man sie aufhält?
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Ich ging durchs Heidemoor allein Da hörte ich drei Vögel schreien Auf einem Baum drei Raben stolz (die) war`n so schwarz wie Ebenholz Der eine sprach: „Gefährte mein Wo soll die nächste Mahlzeit sein?“ „Nach einem Kampf, auf grünem Feld Liegt verwundet dort ein Held.“ Doch ihm zur Seite wacht sein Hund Der wartet treu dort Stund`um Stund` Und im Kreise am Himmel ziehen Seine treuen Falken über ihm Auch seine Liebste kommt herbei Sie ist gefolgt dem Falkenschrei Doch tief im Moor im Abendrot Ist der edle Held längst tot Und wieder liegt ein treuer Mann im Moor Ein Held der Alles ohne Grund verlor Ein neues Grab für einen alten Krieg Für die Lügenmär von Ruhm und Heldensieg Für die kurze Wut von einem Edelmann Der hoch im Schloss einst nach Rache sann Für einen König, den er gar nicht gekannt Liegt er nun tot in einem fernen Land
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Sie entsteigt der Morgenkühle Trägt das helle Licht empor Hüllt das Land in Nebelschwüle Vogelsang dringt an mein Ohr Als die Schleier sich entwirren Leuchtet mir der grüne Wald Und von Ferne sieht man`s flirren Wenn die Sonne hoch erstrahlt Doch dann kehrt sie sich zur Wende Reicht mir ihre warme Hand Denn es ziehen aus der Fremde Lange Schatten übers Land Lässt sie ihre Speere sinken Und ihr scharfer Blick wird weich Dann begehrt aus allen Winkeln Auf der Wölfe Schattenreich Kann ich sie zum Bleiben bitten Wenn die lange Nacht beginnt Und der Winter seine Schritte Schon in unsre Richtung lenkt
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
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