Faun
Album • 2019
Es war einmal ein Land In dem das Wünschen noch geholfen hat Dort fand man verzauberte Bäume mit goldener Frucht Und silbernem Blatt In den Wäldern Da tanzten und flüsterten Feen Und Nymphen, anmutig und scheu Entstiegen im bleichen Mondlicht Den nächtlichen Ufern und Seen Geister sah man in den Abendstunden Und zankenden Zwielichts zog das wilde Volk seine Runden Herzzauberer striffen mit ihrem nachtblauen Kleid die Grenzen der Welt Und wandelten Wie der Schatten eines Vogels leicht Am Saume der Unendlichkeit In den Nächten, wenn alle Dinge silbern sind Berührten dort neunerlei Sterne die Erde Und eine Prinzessin, umgeben von Dornen und Farn Flüsterte geheime Namen in den Wind Hell wie Glocken klang es am gläsernen Berg Und ein Mädchen, mit nur ihrem aufrechten Herz Konnte Königreiche retten Und wurde von älteren Göttern mit Gold und Karfunkeln geehrt Diese Welt erscheint dir fremd Doch Blicke in den verzauberten Spiegel Und breche von jenem vergessenen Buch, das dir seltsam vertraut Die Siegel Dies ist die Welt, der du verloren gingst In den Nebeln der Zeit Und welche, so hoffen wir Dich den Weg nach Hause finden lässt Zurück in jenes Märchenreich
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Rosenrot, weiß wie Schnee Königin von Wald und Klee Mein Herz hab ich dir anvertraut Rosenrot So werde meine Braut Wo das Lied des Schwarzhorns singt Und der Raben Weise klingt Geister durch die Moore gehen Zwei Schwestern sich im Tanze drehen Schwestern sich im Tanze drehen In deinen Wäldern fand ich Ruh An deinem Feuer Schutz dazu Zwergеnlist hält mich in Bann Bis ich wieder Prinz sein kann Rosеnrot, weiß wie Schnee Königin von Wald und Klee Mein Herz hab ich dir anvertraut Rosenrot So werde meine Braut (Hey) Dreimal muss ich mich bewähren Drei der Segen, drei der Lehren Erwarte dich im Waldesschutz Wandel dort durch Farn und Moos Wandel dort durch Farn und Moos Der Weg ist weit, der Wind ist kalt Führe mich in deinen Wald Hüterin von Baum und Tier Nimm das Bärenkleid von mir Rosenrot, weiß wie Schnee Königin von Wald und Klee Mein Herz hab ich dir anvertraut Rosenrot Hundert Jahre War ich fort von hier (Warst du fort von mir) Und so fällt der Bann Rosenrot, weiß wie Schnee Königin von Wald und Klee Mein Herz hab ich dir anvertraut Rosenrot Rosenrot, weiß wie Schnee Königin von Wald und Klee Mein Herz hab ich dir anvertraut Rosenrot So werde meine Braut So werde meine Braut
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Am Ufer stand sie jung und schön Die Augen weit, die Wangen rot Und mit den Schiffen wollt' sie ziehen Ins lang geträumte Land Und als sie durch die Wiese lief Da kam ein Mann mit Wind im Haar Der baute ihr ein Bett im Gras Und hielt um ihre Hand Tia, tia, te faderaderej! Und hielt um ihre Hand! Tia, tia, te faderaderej! Und hielt um ihre Hand! So lagen sie in dieser Nacht Auf Blättеrn und der Blütenpracht Der Mond nur sah was dort gеschah Und hörte ihren Schwur Am Morgen als der Tag anbrach Da kam ein Wind von See, so kühl Der schönen Jungfrau Wangenrot Hat er hinfort geweht Tia, tia, te faderaderej! Hat er hinfort geweht! Tia, tia, te faderaderej! Hat er hinfort geweht! Da suchte sie nach seiner Haut Das Blütenbett war kalt und leer Mit Wind im Segel fuhr sein Schiff Ins lang geträumte Land Tia, tia, te faderaderej! Ins lang geträumte Land! Tia, tia, te faderaderej! Ins lang geträumte Land! Tia, tia, te faderaderej! Ins lang geträumte Land! Tia, tia, te faderaderej! Ins lang geträumte Land! Dann sagt', sie schnitt' ihr Feenhaar Und nahm das nächste Schiff zur See Sie suchte ihren Seemann heim Im lang geträumten Land
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Du hast den Weg verloren In einer mondlosen Nacht Bist in diese Welt gesunken Und viel zu schnell erwacht Du führtest mich In jenen immergrünen Wald Und auf einmal warst du Viele Tausend Jahre alt Was auch immer du weißt Und was du wagst Sage mir nicht Was du zu sehen vermagst Mein Schicksal liegt Nun in deinem Schoß So lasse niemals Meinen Faden los Das Land ist hell Doch du grüßt dein Haus In deinem Schweigen sprichst du So viel wahres für mich aus Du bist mir so vertraut Und doch bleibst verborgen Bringst du mir das gestern Heute oder Morgen? Was auch immer du weißt Und was du wagst Sage mir nicht Was du zu sehen vermagst Mein Schicksal liegt Nun in deinem Schoß So lasse niemals Meinen Faden los (Was auch immer du weißt) (Sage mir nicht, was du zu sehen vermagst) (Was auch immer du weißt, was du wagst) (Sage mir nicht, was du zu sehen vermagst) Mein Schicksal liegt Nun in deinem Schoß So lasse niemals Meinen Faden los
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sein Es werden meine Brüder sein Sieben Lieder sangen wir Doch sechs davon blieben zurück So blieb nur die Hoffnung Und ein Lied für die Jagd nach dem verlorenen Glück Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sеin Es werden meinе Brüder sein Sieben Brüder waren wir Doch der Vater hat uns verflucht So wurden wir zur Rabenschar Bis uns die treue Schwester besucht Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sein Es werden meine Brüder sein Sieben Meilen in tiefster Nacht Ging die treue Schwester allein Bis der Morgenstern ihr half Die Brüder aus dem Glasberg zu befrei ′n Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sein Es werden meine... Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sein Es werden meine... Es flogen sieben Raben Es werden meine Brüder sein Es werden Es werden meine Brüder sein
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Von edler Gestalt und mit Augen so zart Mußt Schürze und Lumpen du tragen Mit Ruß auf der Haut und mit Asche im Haar Erträgst du geduldig die Plagen So wasch dir den Ruß von der Haut Denn Wunder geschehen Wenn man an sie glaubt Weißt du die Zeit, als die Eltern noch waren Und sorglose Träume du kanntest Weißt du die Zeit, als mit offenen Haaren Jene magische Hasel du fandest So wasch dir den Ruß von dеr Haut Denn Wunder geschеhen Wenn man an sie glaubt Und im Dunkeln leuchtet dein Licht Ein Prinz hat dich erlöst Und mit ihm Weißt von den Schatten du nicht Weißt du die Zeit, als im Jahrmagd′s Gewand Geschickt du den Prinzen besiegtest Weißt du die Nacht als in Seide und Samt Du im Tanze mit ihm dich wiegtest So geh' mit erhobenem Haupt Denn Wunder geschehen Wenn man an sie glaubt Und im Dunkeln leuchtet dein Licht Ein Prinz hat dich erlöst Und mit ihm Weißt von den Schatten du nicht Und im Dunkeln leuchtet dein Licht Ein Prinz hat dich erlöst Und mit ihm Weißt von den Schatten du nicht Und im Dunkeln leuchtet dein Licht Ein Prinz hat dich erlöst Und mit ihm Weißt von den Schatten du nicht
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Es geht ein weißer Schemen Der sich aus Nebel webt Tief im Walde, aus dem Moor Unnahbar und verborgen Bis sich der Schleier hebt Man sagt, die weiße Dame Die aus den Wassern steigt Kennt den Pfad der Seelen all Und brennt sie stumm als Omen Wenn sich ein Nebel neigt Dort sah ich sie am See Als Jungfer′ wunderschön Gehüllt in Morgentau Durch die Wiesen gehen So ging ich früh am Morgen Zum See, zum stillen See Und senkte ins Wasser, kühl und klar Mein silbern' Ring als Gabe Für den Segen der weißen Dame Oh Seele musst du wandern Wohl auf der Schwelle gehen Durch die Dämmerung, unsichtbar Im Grell der Nebel wüten Die durch die Ufergräser wehen Dort sah ich sie am See Als Jungfer′ wunderschön Gehüllt in Morgentau Durch die Wiesen gehen Dort sah ich sie am See Als Jungfer' wunderschön Gehüllt in Morgentau Durch die Wiesen geh'n
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
An jenem Tag im Mai Begannen die Weiden zu blüh′n An jenem Tag im Mai Wollten wir duch die Wälder geh'n Doch nun bist du gefallen Und in Nachtigall Gestalt Und ich wurde fortgejagt Aus jenem verzauberten Wald Uns′re Liebe wird kein Zauber brechen Und ein Vogel, er fliegt durch die Welt Uns're Liebe stark wie ein Fels Frеi wie ein Vogel und so groß Wiе das Himmelszelt In meinen Träumen sah ich einen Jung'n So endet die schwarz′ Zauberei Die werd′ ich in jedem Königreich suchen Damit ich dich mit jener beloh'n Wieder befrei′ Denn uns're Liebe wird kein Zauber brechen Und ein Vogel, er fliegt durch die Welt Uns′re Liebe stark wie ein Fels Frei wie ein Vogel und so groß Wie das Himmelszelt Ich hoffe du kannst mich versteh'n Und wirst meine Fehler nie verzeih′n Ich tat alles um die Zeit zurückzudreh'n Denn verloren, dass bin ich Und ich kann nicht mehr ohne dich sein An jenem Tag im Mai Begannen die Weiden zu blüh'n An jenem Tag im Mai Wollten wir durch die Wälder geh′n
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Es war einmal ein Mädchen Das hinter sieben Bergen ich sah Ihre Haut war weiß wie Schnee Und schwarz wie Ebenholz ihr Haar Ihre Schönheit war ihr Verhängnis Und ihr Glück währte nur kurze Zeit Nach einem Biss vom giftigen Apfel Liegt nun im gläsernen Sarg jene Maid Spieglein, Spieglein, sage mir Wie lang sind jene Tage her? Und Spieglein, Spieglein an der Wand Führe mich noch einmal In jenes ferne Land Einst wird jene Schönheit erwachen Aus ihren Träumen im gläsernen Sarg Kein Zauber wird sie dann binden Und in allen Landen erwacht ein neuer Tag Tausend Tage lieg ich hier Komm und nimm den Schlaf von mir Spieglein, Spieglein, sage mir Wie lang sind jene Tage her? Spieglein, Spieglein an der Wand Führe mich noch einmal Spieglein, schwarz wie Ebenholz Aus Mondenschein und viel Stolz Spieglein, Spieglein, sage mir Wohin sind jene Tage mit dir? Spieglein, Spieglein, sage mir Wie lang sind jene Tage her? Spieglein, Spieglein an der Wand Führe mich noch einmal In jenes ferne Land Spieglein, Spieglein, sage mir Wie lang sind jene Tage her? Spieglein, Spieglein an der Wand Führe mich noch einmal In jenes ferne Land
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Drei Wand'rer sind gegangen Und als der Abend fiel Da trugen sie Verlangen Nach frohem Kartenspiel Der Jüngste sprach: „Ich bitte Sagt, dann geht es um Geld?“ Die Antwort gab der Dritte „Wir spielen um die Welt!“ Die Antwort gab der Dritte „Wir spielen um die Welt!“ Der Jüngste – frei von Grame Und wie ein Maitag frisch – Der warf diе Herzеnsdame Hеll lachend auf den Tisch Da mags еuch nur nicht grämen Mir blieb das beste Stück Das soll mir keiner nehmen Juhei, ich bin das Glück Das soll mir keiner nehmen Juhei, ich bin das Glück Der Zweite mit dem fahlen Durchfeuchten Angesicht Sprach: „Bruder, lass dein Prahlen Die Karte fürcht’ ich nicht Was schert mich deine Träne Und was dein rotes Herz? Ich stech mit der Kreuz-Zehne Gebt Raum, ich bin der Schmerz! Ich stech mit der Kreuz-Zehne Gebt Raum, ich bin der Schmerz!“ Der Dritte, dumpfen Tones Hat heimlich nur gelacht Sprach dann voll bittern Hohnes „Was ihr für Späße macht Ich lös die Welt von Leiden Von Glück und Schmerz und Not: Ich nehm euch alle beide Drum fass, ich bin der Tod Ich nehm euch alle beide Drum fass, ich bin der Tod Drei Wand'rer sind gegangen Und als der Abend fiel Da trugen sie Verlangen Nach frohem Kartenspiel Da trugen sie Verlangen Nach frohem Kartenspiel
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Drunt′ am Holderbusch wachsen Blüten zart Federweiß wie Schnee, hier am stillen See Wo die Jungfern' baden Drunt′ am Holderbusch, eine Dame hold Trägt die Sonn' im Haar, tanzt so sonderbar Dass die Nebel wallen Drunt' am Holderbusch spinnt sie Seide zart Fein wie Mädchenhaar, spinnt sie manches Jahr Bis die Flocken fallen Drunt′ am Holderbusch ruht die Spindel still Reißt ein Faden ab, sanft kommt sie zur Nacht Und lässt Flocken fallеn Ruh′ in stiller Pracht unter ihrer Wacht Wеnn die Flocken fallen Sei gewiss, mein Kind, dass es Blüten sind Wenn die Flocken fallen Drunt' am Holderbusch dort am Spiegelsee Fällt ihr Schleier leid, hütet unterm Eis All′ die guten Seelen Drunt' am Holderbusch dreifach in Gestalt Durch ihr tiefes Tor bringt sie bald empor Blütenweißes Leben Ruh′ in stiller Pracht unter ihrer Wacht Wenn die Flocken fallen Sei gewiss, mein Kind, dass es Blüten sind Wenn die Flocken fallen
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Once beyond the river grew A fair white lily Next to light, while morning rise A bird sang so weary The bird spread his wings and flew Far away, out of sight He sang from his love so true His lay illumed the night Oh! Will old grew new? And three kings come to rise? When will the Hawk be thrown Up in starry sky? The bird sings, stars pass by And beyond croons the sky One time to end thou life And three kings come to rise One time to come bloom Lily′s woe shall be gone Tell her 'til thе break of dawn Take your love in pawn Oh! Old will bе cured And all lost revived My sweet love must not endure Nor pain, nor death, nor strife
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
← Go back to Faun