Faun
Album • 2014
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In den Abendhimmel steigen Heute Nacht die Zauberweisen Wildes Volk und Liliths Art Lauernd Winde heimlich fahrt Lasst uns zu den Feuern streifen Raunend nach den Sternen greifen Gutes und auch böses Wort Tragen wir heut fort und fort In den Weiden werden unsere Träume klingen Und die Winde werden unsre Lieder singen Lasst uns mit den Funken übers Feuer springen In der Walpurgisnacht Hört die Geigen, hört die Geigen Die Feuer sind entfacht Folgt dem Reigen, folgt dem Reigen In der Walpurgisnacht. Ungestüm im Spiel der Geigen Dreht sich unser nächtlich' Reigen Und wir treten wild und frei Diesem alten Zauber bei Einmal nur im großen Kreise Tanzen wir auf jene Weise Bis das erste Morgenlicht Unser Traumgewebe bricht In den Weiden werden unsere Träume klinge Und die Winde werden unsre Lieder singen Lasst uns mit den Funken übers Feuer springen In der Walpurgisnacht Hört die Geigen, hört die Geigen Die Feuer sind entfacht Folgt dem Reigen, folgt dem Reigen In der Walpurgisnacht
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Nachts durch das Tal Als die Sonne sank Ging ein buntes Volk Und ein Gesang Mir war so fremd ihr Lied Und völlig unbekannt Doch ihre Melodie Hielt mich im Bann Durch das Tal Sahst du die Spielleut' zieh'n Halb Weise und halb Narr'n Verehrt und angespien Und von deiner Welt Die dir groß und wichtig schien Konntest du seitdem Die Grenzen sehen Zieh mit dem Wind Und spür' die Freiheit wieder Folg' diesem Lied Denn böse Menschen Kennen keine Lieder Seit jener Nacht Ist nichts mehr wie es war Und es ist lange her Dass ich die Heimat sah Mit Liedern zieh' Ich nun durch eine Welt In der als höchstes Gut Die Freiheit zählt Zieh mit dem Wind Und spür' die Freiheit wieder Folg' diesem Lied Denn böse Menschen Kennen keine Lieder
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Ich ging hinaus zum Haselstrauch Ein Feuer war in meinem Haupt Ich schnitt mir eine Angel draus Und ging so in die Nacht hinaus Als der Mond die Sterne sah Ging ich zum Fluss, der silbern war Fing einen Fisch, wie Mondlicht klar Mit meinem dunklen Haselstab Ein Feuer war in meinem Haupt Nun muss ich jede Nacht hol'n Der Sonne goldene Äpfel Und die silbernen des Mondes Im Mondlicht wollt ich meinen Fang Vom Tal nach Hause tragen Da hörte ich den Wind im Gras Meinen Namen sagen Vor mir stand im Ufergras Ein Jüngling schön und wunderbar Mit Apfelblüten in dem Haar Den ich schon oft im Traume sah Ein Feuer war in meinem Haupt Nun muss ich jede Nacht hol'n Der Sonne goldene Äpfel Und die silbernen des Mondes Er sah mich an und ich vergaß Das grüne Tal und um mich war Mit einem Mal ein tiefer Schlaf Den ich bisher nicht enden sah Seitdem zieh ich durch diese Welt Mit Haselstab, wo Äpfel blüh'n Und hoff' wenn Mondlicht auf mich fällt Den Jüngling dort, vom Fluss zu seh'n
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Am Ufer der Seen Und am Fuße der Weiden Wollten wir die Menschen verstehen Der Mond stand alleine Und im Schlaf deiner Feinde Haben wir uns dann heimlich gesehen Was geschah, wird uns bleiben Und am Fuße der Weiden Ließen wir die Waldnacht zurück Und nun bist du mein Anker Im Rausch dieser Tage Und dein Name wird mir zum Gebet: Hekate, Hekate, Hekate! Du gabst mir die Träume Und jetzt träum' ich von dir Hekate, tritt zu mir Was uns bleibt ist das Warten Und das Hoffen und Fragen Und der Drang durch die Lande zu zieh'n Ohne Rast werden wir alles wagen und haben Den Wind gegen uns, wenn wir gehen Wir folgen den Spuren Doch die Tiere des Waldes Haben sich schon längst schlafen gelegt Und dein Bild ist mein Anker Im Rausch dieser Tage Und dein Name wird mir zum Gebet
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Zu jener Stunde, als sie mir erschienen Da stand der Himmel still und blau Und durch das dämmernd fahle Licht umschrieben Ihr Haupt - geschmückt vom Morgentau Weiß wie der Mond waren die feenhaft Glieder Ihr Haar war wie von Gold gemacht Und mir ward bang die Stunde ende wieder Im Lauf der sternenklaren Nacht Ihre Schönheit weht durch alle Zeiten Ihr roter Mund wird mich ewig begleiten Die Stunde ging, die Schöne musste fliehen Ihr Bild verschwand im Morgengrauen Ich muss nun mit den Tagen weiterziehen Doch sie bleibt altbekannter Traum Seitdem vernehm' ich ihre süße Kunde In allen Dingen wunderbar Ich denke heimlich noch der blauen Stunde Und weiß nicht, ob sie jemals war
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Cuncti simus concanentes: Ave Maria Cuncti simus concanentes: Ave Maria Virgo sola existente en affuit angelus; Gabriel est appellatus:Ave Maria Gabriel est appellatus:Ave Maria Clara facieque dixit; Ave Maria Clara facieque dixit: Ave Maria Clara facieque dixit, audite, karissimi En concipies, Maria, Ave Maria En concipies, Maria, Ave Maria Clara facieque dixit; Ave Maria Clara facieque dixit; Ave Maria
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Es wird Morgen und du weißt Zwei Seelen sind in deinem Leib Und am Tag kannst du nicht leugnen Was dich in die Nächte treibt Deine Taten werden bleiben Es gibt keinen Weg zurück Du stehst im Auge des Orkans Und die Stille bricht Hörst du die Trommeln In deinen Träumen nicht? Hörst du die Trommeln Wenn du alleine bist? Wer einmal im Mondlicht tanzte Folgt den Trommeln Wenn die Nacht anbricht Darum bleib nicht einfach steh'n Damit die Schatten keiner sieht Es gilt zu gehen Damit die Erde sich bewegt Deine Taten werden bleiben Egal wie weit du ziehst Und die Trommeln wirst du hören Wenn du in die Nächte gehst Hörst du die Trommeln In deinen Träumen nicht? Hörst du die Trommeln Wenn du alleine bist? Wer einmal im Mondlicht tanzte Folgt den Trommeln Wenn die Nacht anbricht
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Ein Mädchen kommt vom Tal ins Dorf So lieblich und so fein Da sieht der schwarze Müller sie Und will ihr Liebster sein Geh fort, du dunkler Müller, du Und lass mich friedlich sein Den Kranz den dich so lange hielt Will ich mit dir nicht teil'n Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau Da ward sie eine Schwalbe Entflog ihm himmelwärts Der Müller aber flug als Falke Ihr schon hinterher Sie ward zu einem Ross so weiß Sprang durch das erste Gras Er aber war der Sattel der Ihr fest am Rücken saß Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau Sie ward zum weißen Hasen Und lief die halbe Nacht Der Müller aber ward zum Fuchs Und setzte ihr gleich nach Sie ward ein Schiff auf hoher See Und fuhr weit fort vom Land Er aber ward der Steuermann Der fest am Ruder stand Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau Lauf, Liebes, lauf Und pass gut auf dich auf Der Herr der schwarzen Mühle will Dich heute Nacht zu Frau So ging diese verhexte Jagd Und schon die lange Nacht So dass der Müller voller Gier Den Morgen übersah Das Mädchen ward zum Morgenlicht Das durch das Tale schien Der schwarze Müller fand ein End Und ward nicht mehr gesehen Lauf, Liebes, lauf Im Morgenlicht nach Haus Den Müller siehst du nimmermehr Die wilde Jagd ist aus Lauf, Liebes, lauf Im Morgenlicht nach Haus Den Müller siehst du nimmermehr Die wilde Jagd ist aus
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
Die Nacht erwacht, die Erde träumt Der Mond trägt sein silbern Gewand Das schönste Kleid und ihr zum Dank Hat er mit funkelnden Sternen gesäumt Der Wind, er weht so leis' und lacht Schenkt uns eine Wiege aus Klee Mit Wolken und Liedern im See Aus silbernem Traumzeug gemacht Weit wie die Wogen Weit wie die Nacht Weit wie Wogen Wiegt sie dich sacht
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
In einer Welt, die uns oft so fremd ist Sind wir nun auf uns selbst gestellt In einer Welt, die so schnell vergisst Ist der nächste Schritt alles, was zählt Mit dir war ich immer Drei Schritte vor meiner Zeit Und doch gegen den Wind ziehen wir wieder Denn zum Rasten und Bleiben Sind wir noch lang nicht bereit In deinen Armen sind wir gestorben und wieder aufgewacht Dein Lied ist seitdem unsere Hymne der Nacht In deinem Namen wurde gefeiert, getrauert, geliebt und gelacht Dein Lied bleibt für immer unsere Hymne der Nacht In einer Welt voll glänzender Schwerter Und Bannern im Wind Bist du mein Schild Das Licht am Sternenzelt Das den Weg in die Heimat erhellt Refrain Königin Königin - mit dem Mond im Haar und deinem Herz aus Glas Königin - im Dornröschenschlaf Königin - ohne Schatten und mit schneeweißer Haut Königin - führe mich mit deinem Nachtgesang
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
O Täler weit, o Höhen O schöner grüner Wald Du meiner Lust und Wehen Aufenthalt Da draußen, stets betrogen Saust die wilde Welt; Schlag den Bogen nun um mich Du grünes Zelt Da steht im Walde geschrieben Ein stilles, ernstes Wort Vom rechten Tun und Lieben Und des Menschen Hort Ich habe treu gelesen Die Worte schlicht und wahr Und durch mein ganzes Wesen Drang es unaussprechlich klar Bald werd ich dich verlassen Und in die Fremde gehn Auf buntbewegten Gassen Des Lebens Schauspiel sehn: Und mitten in dem Leben Wird deine Urgewalt Mich Einsamen erheben So wird mein Herz nicht alt
Submitted by Finntroll — Feb 24, 2026
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