Ewigheim
Album • 2019
Fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht, bald schon, sehr bald schon, wird wieder Licht.
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
Alles, alles wird gut... Immer wenn du weinst im Schlaf, Komm ich zu dir und singe ein Lied, Das Tränen trocknen lässt Halt deine Hand und bringe Ein kleines Stück vom Glück zu dir Mein Herz und dieses Lied, Ein Lied, das Blumen wachsen lässt, Wo es kein Licht im Schatten gibt Alles, alles wird gut ... Schlaf, mein Freund, und träume Es gibt nichts mehr zu tun Die Reise liegt fast hinter dir, In Frieden sollst du ruh'n Schlaf ein, mein Freund, Ich sing für dich Und fang von vorne an, Bis mir das Lächeln Deiner Lippen zeigt, Dass auch ich bald schlafen kann Immer wenn du weinst im Schlaf, Komm ich zu dir und singe Das Lied vom Traum, Der ewig währt Halt deine Hand und bringe Etwas Hoffnung an dein Bett, Die sich im Wasser löst Komm, trink davon, Wie jede Nacht, Bis du für immer schläfst
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Und es wird Licht, für all die Frommen, Die ganz allein mit sich In den Himmel kommen Und es wird Licht für die, Im Schein des Leuchtturms - nach Erlösung Suchen, sie finden und verfluchen Schaust du zum Himmel auf, Erblickst ein Licht, Das für den Mond zu hell, Um Gott zu sein, zu wirklich ist Weist dir bei Dunkelheit Den Weg zurück, Der so kalt wie einsam ist, Doch eben auch - der Weg ins Glück Schau in die Nacht, hier leuchte ich für dich Ich bin kein Stern und Gott ganz sicher nicht Komm, steig mir nach, Dein letzter Leuchtturm will ich sein Du kannst mich Schicksal nennen, Oder einfach Ewigheim Schaust tief in dich selbst, Erkennst du mich Wir sind das, was übrig bleibt, Wenn deine Welt in Stücke bricht Komm, lass uns sammeln all die Scherben, Daraus den neuen Leuchtturm bauen, Nur um am Ende doch zu sterben, Doch bis dahin sollst du vertrauen
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
Oh, C'est la vie... Das Licht der Welt, ein erster Schrei, Der zweite folgt sogleich, es wird nicht dein letzter sein. Du schreist vor Schmerz, selten vor Vergnügen, Doch mit Sicherheit schreist du Wegen all der Lügen. So ist das Leben, Ich weiß, es ist nicht wirklich schön. Nimm, was da kommt, Oder du kannst geh'n Oh, C'est la vie... Ein Rest vom Glück Hat sich versteckt, im Jammertal der Zweifel, Das deinen Namen trägt Versuch nicht zu halten, Was durch die Finger rinnt Zum Scheitern verdammt, Am Spiel, das keiner gewinnen kann Oh, C'est la vie...
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Ich weiß, es fühlt sich seltsam an, Doch hier kommt der Beweis, Dass ich „verzeih mir“ sagen kann Verzeih mir, dass ich bin, was ich bin Ja, ich weiß, du hast dir etwas anderes gewünscht Du weißt nicht, was, und ich will es dir nicht geben, Du bekommst es und wirst schon damit leben Verzeih, das Rot in meinen Augen ist mir lieber Als zwei Lippen - rot wie Blut, Doch viel zu schmal - um sie zu küssen Ich bin der Horizont - den du nie erreichst Bin das Meer, in das du so gern steigst Und so lass ich dich - die Sonne von einst, Darin untergeh'n - untergeh'n Verzeih mir, dass ich nicht lügen kann wie du Ja, ich weiß, für dich gehört das irgendwie dazu Du nennst es Wahrheit, und sicher hast du recht, Doch es ist deine, und mir wird davon schlecht Verzeih mir, doch ein paar Tränen Sind mir so viel lieber Als bis ans Ende meiner Tage - leere Augen, Zwei leere Augen - gegenüber
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
Mitnehmen kannst du nichts, Nur die Erinnerung an uns Mach deine Taschen leer und geh, Wie du gekommen bist, Nackt und blutgeschmückt, Doch vergiss mein nicht, Vergiss mein nicht Nurmehr ein Augenblick, Der uns noch bleibt Lass mir dein Lächeln hier und geh Ein letzter Kuss ist alles, Was ich dir geben kann, Nackt und blutend, Nackt und blutend Geht die Sonne auf Blutend wird sie untergeh'n Nackt und blutend, Nackt und wunderschön, Nackt und blutend Werden wir uns wiederseh'n Das letzte Tageslicht Nimmt dir die Angst, Dich mit sich fort, Lässt mich allein - zurück. Doch - nackt und blutend, Nackt und wunderschön, Nackt und blutend, Werden wir uns wiederseh'n.
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Vorn Schwan, der du einst warst, Blieb nichts, ein Häufchen Elend Bei den Federn, gerupft bis auf die Haut, Blitzeblank und fest verschnürt, Die schlanke Kehle erbricht die Melodie, Heiser, doch vertraut Schwimm im Teich mit all den Schwänen, Lass dich füttern und halt still Es kommt die Zeit, ein letztes Mal sich zu erheben, Ein stolzer Schwan zu sein, so Gott es will Ein Flügel bleibt dir noch, Es klingt lächerlich, ich weiß Doch solang der Wind dich trägt, Flieg damit im Kreis Ein Flügel bleibt dir noch, Steig so hoch es eben geht Dann lass dich fallen Auf die Henker und Vasallen Man brach dein Herz, brach einen Flügel, Den zweiten holte sich das Beil Schwimm im Teich mit all den Schwänen ...
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
Der Mond malt Schatten an die Wand, Zwei kleine Leiber, Eins im Herzen, Hand in Hand So viele Jahre schon Dasselbe Bild, Nacht für Nacht, Bis der Morgen graut Und aus den Schatten Nebel macht Der Mond malt Schatten, Lange Schatten Komm, lass uns tanzen gehen Im Licht der Nacht - so lang es geht Vom Mond gemalt, vom Wind verweht, Das Bild von einst, ein Bild der Liebelei, Zeigt heut ein Grab - und eine Seele, Die einsam daran weint Ein Bild des Grauens an der Wand, Verfärbt sich rot wie von Geisterhand, Zeigt einen Leib, verdammt, im Laub zu liegen Mit dem letzten Pinselstrich Erheben sich die Fliegen Ein kalter Leib - verlässt die Welt Das Bild wird unsichtbar, der Pinsel fällt
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
In dunkler Ritze einst gebar Die Nacht das Spinnenkind, Gab ihm den Faden Und sein Kreuz mit auf den Weg Denn das ist alles, Was ein Wesen tragen kann, Auf sechs dürren Beinchen, Durch sein kleines Leben Spinnenkind solang der Faden hält Ein Spinnenkind, Bis es vom Faden fällt Es aß - die Mutter, Schrieb dem Vater lange Briefe Liebevolle Zeilen - bis es ihn fand, Zerschlagen unterm Stein Nahm sich sein Herz - und aß davon, Damit es bei ihm bleibt, Für immer bei ihm bleibt - für immer Was sich mein Leben nennt, Am seidenen Faden - hängt Und ich häng nicht mehr daran, Einer Spinne gleich, Bis der Faden reißt und ich falle, So tief man fallen kann Ein Spinnenleben lang Am seidenen Faden Ein kleines Spinnenleben lang Am seidenen Faden In dunkler Ritze einst verschwand Bei Nacht das Spinnenkind Und es ward nimmermehr gesehen
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Es knistert, es raschelt, es knackt Es zittert, es flackert, vollkommen nackt Ein Wesen zart wie Pergament Lichterloh in Flammen Am Himmel brennt Vergänglich wie die Nacht selbst, Verdammt in ihr zu leben, Sucht einsam seinesgleichen, So lange schon vergebens Komm, komm, flieg mir nach, Füreinander woll'n wir scheinen Komm, folg meinem Licht, Und ich folge deinem... komm Gemeinsam woll'n wir fliegen, Nur ein Stück weit durch die Nacht Dem anderen der Kompass sein, Wo kein Stern mehr über uns wacht Einander folgen, Von der Hoffnung im Herzen getragen, Bjs das eigene Lichtlein erlischt, Ein Ziel vor Augen zu haben Am Ende bleibt nichts, Nurmehr ein Schatten deiner selbst, Der dem Lichtlein fremd, Zurückbleibt, wo er fällt Ein Funkeln in den Augen ist, Bevor du sie schließt, Durch zwei klitzekleine Tränen Das Letzte, was du siehst
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
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