Brummbär
Mein Gott Mein Gott Mein Gott Mein Gott ist ein Panzer Mein Gott ist ein Panzer Jesus Christus, Götze derer Die im Staub ihr Blut vergossen Namenlos das Schlachtfeld zier'n Vom Großkaliber totgeschossen Jesus hält sich still zurück Wenn alles um dich explodiert! Der Christenglaube, nichts für mich Hab etwas anderes ausprobiert Hab etwas anderes ausprobiert Etwas anderes hat für mich funktioniert! Ich selbst glaub' nur an blanken Stahl Knapp 30 Tonnen, sturmerprobt! Geschweißt von Maybach, brüllend laut Sprenggeschosse bringen Tod! Euer Gott lässt euch bluten Fürs Vaterland zugrunde geh'n! Mein Gott hält mich am Leben Lässt mich im Blutbad aufrecht steh'n! Mein Gott trotz Eis und Feuer! Mein Gott von Menschenhand gemacht! Mein Gott lässt eure Knochen bersten! Mein Gott, ein Fels in jeder Schlacht! Mein Gott ist ein Panzer! Mein Gott ist ein Panzer! Sturmpanzer IV, Brummbär genannt Gab mir den Glauben rasch zurück Den ich verlor im Feindesland Bei jeder Kugel, Stück für Stück Wenn sein Geschütz bellt, schweigt der Feind Andächtig im Mörserfeuer Pulverdampf wie Weihrauch steigt Im Hohelied der Grausamkeit! Schädel brechen unter Ketten Granaten speit das Sturmgeschütz Männer fallen wie Insekten Wenn der Brummbär Tod ausspritzt Mein Gott trotz Eis und Feuer! Mein Gott von Menschenhand gemacht! Mein Gott lässt eure Knochen bersten! Mein Gott, ein Fels in jeder Schlacht! Mein Gott ist ein Panzer! Mein Gott ist ein Panzer!
Submitted by Infernal Flame — Mar 26, 2026
Ganz allein im Feindesland Jeden Tag nur Krieg und Tod Doch etwas nimmt mir meine Angst Und lindert meine Not Sie ist so lecker So schön silbern verpackt Hab noch genug davon Ich lieb' es wie sie knackt So weit entfernt vom Heimatland Vielleicht kehr ich nie zurück So fress' ich noch ein Stück Panzerschokolade Schmilzt in der Hand Und mein Gehirn lässt im Morast die Blumen blüh'n Ich brauche noch ein Stück Panzerschokolade Tanze nackt im Feindesland Beschmiere mich mit Blut und Kot In der Hand den eignen Schwanz Die Schoki ist mein Brot Kann nicht mehr scheißen Ein paar Wochen schon Das ist mir ganz egal Die Schoki ist mein Lohn So weit entfernt vom Heimatland Vielleicht kehr ich nie zurück So fress' ich noch ein Stück Panzerschokolade Schmilzt in der Hand Und mein Gehirn lässt im Morast die Blumen blüh'n Ich brauche noch ein Stück Panzerschokolade Da wirst du operiert Mit Scheiße eingeschmiert Da schreist du Au-Au-Au Du alte Sau So weit entfernt vom Heimatland Vielleicht kehr ich nie zurück So fress' ich noch ein Stück Panzerschokolade Schmilzt in der Hand Und mein Gehirn lässt im Morast die Blumen blüh'n Ich brauche noch ein Stück Panzerschokolade
Submitted by Infernal Flame — Mar 26, 2026
Glaube mir, ich kenn den Tod Seit Wochen ist er mir ein Bruder Leitet eiskalt meine Hand Führt mich hindurch der Russen Land Gestern erst war er ganz nah Ich spürte seinen feuchten Hauch Als ich des Feindes Blut vergoss Bis es aus tausend Wunden floss Ich schlief allein, in dieser Nacht Denn alle sind von mir gegangen Ob Freund, ob Feind, alle tot Blut glänzt fahl im Abendrot Ich bin die Fratze des Krieges Der Leichensoldat, der weder Freund noch Feind noch Ehre hat Ich bin das Weiße im Auge Das niemanden schont Werde tausendfach fallen Auf ewig Ostfront Auf ewig lebend Tod Als ich aus kurzem Schlaf erwachte Schnürt mir die Furcht die Kehle zu Obwohl ich weit gegangen bin Am selben Ort wie tags zuvor Und wieder steh' ich vor den Gräben Wo mich die Russen schon erwarten Jene zehn, die durch mich fielen Sie sind lebendig, wissend, lachend Und wieder gellen meine Schüsse Zehn Russen fällt mein Sturmgewehr Denn bereits beim Morgenlicht Lachen sie mir ins Gesicht Ich bin die Fratze des Krieges Der Leichensoldat, der weder Freund, noch Feind, noch Ehre hat Ich bin das Weiße im Auge Das niemanden schont Werde tausendfach fallen Auf ewig Ostfront Auf ewig lebend Tod Selbst wenn ich durch ihre Hände falle Mein Blut sich mit dem Eis vermengt Erwache ich wie stets zuvor Mir ward mein eig'ner Krieg geschenkt Auf ewig Ostfront
Submitted by Infernal Flame — Mar 26, 2026
Es ist so bitterkalt Väterchen Frost sitzt mir im Nacken Irgendwo vor Stalingrad in einer Hölle Aus Eis und Schnee, meine Einheit ist gefallen Im Sperrfeuer von gestern Nacht Nur der Franz ist mir geblieben Wir sind die letzten von 112 Ich habe einen neuen Feind Es ist der Hunger in seiner ganzen Pracht Er frisst sich langsam durch den Leib- bestimmt mein Handeln Ganz allein, Nachts lässt er mich nicht schlafen Wenn der Ostwind meinen Atem stielt Doch schließe ich die müden Augen Sehe ich das einzige was mich am Leben hält: Dort wo meine Wiege stand Da ist mein Heimatland Das Reihenhaus mit Schrebergarten Wo meine Frau und Kinder warten Hier wo die Eisenkreuze sprießen Werd ich heiß mein Blut vergießen Wo ich statt Ehre Wahnsinn fand Werd fallen hier im Feindesland Heut Nacht kam ich dem Franz ganz nah Viel näher als ihm Recht sein konnte Erst habe ich mich an ihm gewärmt Dann ruckzuck seine Kehle durchgetrennt Dann treibt Irrsinn durch off'ne Türen Ich trank im Wahn sein heißes Blut Und frass gierig das zähe Fleisch Dreimal hab ich gekotzt bis es in mir blieb Franz war nun mein Proviant Er ist mein treuer Kamerad Doch was sagt das über mich? Bin ich kein guter Wachsoldat? Als ich heut früh dem Schlaf entfloh Da stand ein Russe über mir Er lachte, schoss mir in den Kopf Und so endet mein Krieg hier Wo sein Herz in Flammen stand So weit entfernt vom Heimatland Dort zwischen tausend anderen Toten Fror sein Leib auf kaltem Boden Wo ihn der Tod im Schneesturm fand Verschwand sein Leib im Feindesland Und eine Frau wird ewig warten Auf die Heimkehr ihres Ehegatten Wo sein Herz in Flammen stand So weit entfernt vom Heimatland Dort zwischen tausend anderen Toten Fror sein Leib auf kaltem Boden Wo sein Herz in Flammen stand
Submitted by Infernal Flame — Mar 26, 2026
Ich kam im Sturm Und habe den Tod gleich mitgebracht Er ruhte tief in meinen Händen Erweckte ihn durch Feuerglanz So nah dem Tier war ich noch nie Ganz nah Ich kam bei Nacht In ein Land das mich verachtet Ein Bomber hat mich hergebracht Werde ihn bald leiten Ich bin die Spitze vor dem Heer Als Vorhut schreite ich voran Spähe erst wo Feinde lauern Und wo der Luftschlag landen kann Alles wartet nur auf mich Das Tier will raus ans Tageslicht Heute wird ein guter Tag Ich habe es im Urin Nördlich liegt ein Hügel Werde zu ihm ziehen Er wird gut bewacht Doch meine Blicke töten leise Und der Lohn für meine Mühen Ist der Blick ins Tal Ich erblicke viele Feinde Hier hat Charly sich versteckt Und das Tier in dem Mann lächelt Hab dem Tod den Tisch gedeckt Besorg mir einen Logenplatz Dann setze ich den Funkspruch ab Lehne mich entspannt zurück Erwarte das was kommen mag Jetzt zerbricht die Nebelwand Als meine Bomberstaffel naht Board-MG's schlagen Schneisen An Napalm wird auch nicht gespart Ich kam im Sturm Nun bin ich fast zwei Jahre hier Und selbst auf Heimaturlaub Sehne ich mich nach dir Nach der grünen Hölle Wo das Tier alleine regiert Nun ist der Krieg vorbei Und alle Bomber ziehen ab Lassen mich alleine zurück Weil ich nicht von dir weichen mag Hier fand ich den Schakal Habe ihn in mir erweckt War immer schon in meinem Blute Hat sich nah dem Hals versteckt Er hat sein Recht gefordert Und den Mensch in dir verdrängt Für immer
Submitted by Infernal Flame — Mar 26, 2026
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