Eisregen
Album • 2021
Oh, all die Leiber, jung und wunderschön, wie sie sich in Reih und Glied in purem Schwachsinn dreh'n. Sich wiegen im Takt, tänzelnd auf dem Pfad, selbstversunken, stumm und leer - Geister im eig'nen Grab. Und du, mein Kind, hast das schönste Angesicht. Von allen geliebt - Nur von mir leider nicht. Ich kann direkt in deine Hülle seh'n. Du bist so schrecklich leer, von Würde keine Spur. Ein Leben ohne Wert, ein Fehlschlag der Natur. Doch keine Angst, mein Kind, ich geb' dir einen Sinn. Küsse dich auf die Stirn, taufe dich mit Benzin. Bohre Löcher ganz tief hinein, füll die Leere in deinem Sein. Spicke das Fleisch mit Brennmaterial, trage den Körper runter ins Tal. Und dann - zünd' ich dich an. Lass die Nacht hell erblüh'n. Die Schreie verweh'n und der Tod tritt heran. Deine Reste verglüh'n. Und bis der Tag anbricht; Sei mein Totenlicht, das mein Herz erhellt und leise zu mir spricht. Sag mir die Wahrheit, vom Tode dir geschenkt, als du im Feuer warst, nackt und bezingetränkt. Sei mein Licht... Erhelle meinen Geist, führ mich heim! Diese Welt ohne Sinn kann nicht die Antwort sein. Und der neue Tag bricht an, vertreibt, was in der Nacht begann. Alles vergeht im Morgenlicht. Keine Stimme mehr, die zu mir spricht. Zum Glück gibt es mehr Leiber, jung und wunderschön, wie sie sich in Reih und Glied in purem Schwachsinn dreh'n. Sich wiegen im Takt, tänzelnd auf dem Pfad, selbstversunken, stumm und leer - Geister im eig'nen Grab. Und du, mein Kind, hast das schönste Angesicht. Von allen geliebt - Nur von mir leider nicht. Sei mein Totenlicht. Sei mein...
Submitted by Corpse Defiler — Apr 24, 2025
Ich bin kein guter Mensch, das war ich nie. Hab stets das Blut geliebt vom Herdenvieh. Mord ist ein Teil von mir, den ich sehr mag. Bei Nacht, im fahlen Licht erwacht das Tier. Und ich schenke ihm Fleisch, frisch und rot, in Blut getränkt. Aus Leibern gebissen, aus dem Leben gerissen, vom Atem befreit, zum Sterben bereit. Schau dich nur an - Mein allerschönstes Opferlamm. Du bist von meiner Art und darum mag ich dich. Das Fleisch so zart und bitterböse bis ins Mark. Ein schlechter Mensch von mir zu Fall gebracht. So lang gejagt und sorgsam tot gemacht. Wie so viele davor nur ein weiteres Stück Fleisch für die Bestie. Nichts ist von Belang, weil rein gar nichts zählt. Nichts macht wirklich Sinn, weil fast alles fehlt. Und so steh ich hier, bedeckt von all dem Blut, schrei die Wände an, erstick an meiner Wut. Ich bin ich und ich bin allein, ganz allein - Allein unter Menschen. Wenn die Morgensonne sich erhebt, hat nur der Stärkste überlebt. Und an seiner Hand das Blut der Schwachen klebt. Nichts ist von Belang, weil rein gar nichts zählt. Nichts macht wirklich Sinn, weil fast alles fehlt. Und so steh ich hier, bedeckt von all dem Blut, schrei die Wände an, erstick an meiner Wut. Ich bin ich und ich bin allein.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 24, 2025
Du schaust gut aus, nackt und in Ketten, dort an der Wand - Kein Gott wird dich retten. Nur wir zwei ganz allein, hier in der Dunkelheit. Niemand hört dich schrei’n, doch es gibt einen Weg: Ich reich dir ein Messer und du schenkst mir ein Pfund, ein Pfund von deinem Fleisch und du bist frei. Nur du allein kannst dich befrei’n. Ein Pfund Fleisch soll dein Retter sein. Und die Stunden vergeh’n, werden zu Tagen. Ich habe dir alles gesagt, keine weiteren Fragen. Trüb wird dein Blick und der Wahnsinn zieht ein. Durst macht dich verrückt, keine Kraft mehr zu schrei’n. Dann nimmst du das Messer, schaust es an und lachst. Nur du allein kannst dich befrei’n. Ein Pfund von dir - So schlimm kann das nicht sein. Tief, tief, tief in den Leib dringt die Klinge ein. Stück um Stück reißt sie heraus. Du blutest wie ein Schwein. Tiefer, tiefer, tiefer hinein schneidet der kalte Stahl durch Knorpel und Gebein. Der Boden färbt sich rot. Was du mir zu bieten hast, macht die Kellerfliesen nass. Die Stunde der Wahrheit ist endlich gekommen. Nun wird ganz genau gewogen, was du dir selbst entnommen hast. Der Zeiger der Waage schlägt aus. Du hältst den Atmen an. Das Ergebnis ist da: Vierhundertachtzig Gramm. Das ist nicht genug und das tut mir sehr leid. Nun bleibst du für immer hier in der Dunkelheit. Du ganz allein wirst immer hier unten sein. Niemand sucht nach dir, niemand wird dich befrei’n. Dort unten im Verlies blutet ein Mensch in Ketten. Er wartet auf den Tod, niemand wird ihn retten. Ich dreh’ mich um und geh. Hier gibt es nichts mehr zu tun. Kehre zurück in die Welt, nur Stille um mich herum. Und ein kleines Stück von dir trag ich für immer in mir.
Submitted by SerpentEve — Apr 24, 2025
Herzlich willkommen zur Krüppelnacht! Man nennt mich den Verstümmler. Der Staat hat mich gemacht, hat mich im Krieg geformt und mir das Morden beigebracht. Jeglicher Skrupel abtrainiert, nur aufs Foltern konzentriert. Ein Feind des Staates vor mir nackt auf einem Stuhl, kann sich nicht rühren und ich nehm’ mein Power-Tool. Der kalte Schweiß rinnt in Bahnen vom Gesicht. Die Augen werden weiß, als sein Wille bricht. Oh, das Geschreie - Ich liebe es so sehr, lässt mich erschauern, jedes Mal ein bisschen mehr. Führ’ mein Werkzeug, es frisst seine Bahn, reist durch den Körper und kommt beim Schädel an. Du hast gestanden, doch ich schneide noch ein Stück, zerstör den Körper, lass einen Krüppel zurück. Glückwunsch zum Verlust deiner Einzelteile! Ich bin ein krankes Schwein und mein Land liebt das an mir. Jemand, der beim Foltern lacht und den Feind zum Krüppel macht. Heute ist Krüppelnacht, der Keller gut gefüllt. Mein Herz im Wahnsinn lacht, heute wird Fleisch kaputtgemacht. Oh, das Geschreie - Ich liebe es so sehr, lässt mich erschauern, jedes Mal ein bisschen mehr. Führ’ mein Werkzeug, es frisst seine Bahn, reist durch den Körper und kommt beim Schädel an.
Submitted by Finntroll — Apr 24, 2025
Wenn du mich anschaust, dann leuchtet dein Gesicht, so liebevoll und voller Wärme - Das wahre Glück aus ihm spricht. Wenn ich dich anschau’, seh’ ich das nicht. Mein Blick sticht tief in dich hinein, bis er zerbricht. Ich weiß, wie alles enden wird, ich kenn’ mich ganz genau. Du bist nur eine von vielen und nicht die letzte Frau. So nimmt alles seinen Lauf. Wir lieben uns am Kamin, dort auf dem Bärenfell, dann schläfst du ein in meinem Arm und ich nehm’ das Messer. Ich schneide dir die Kehle auf, greif so tief in dich hinein, halt dein Herz in meiner Hand - Darin muss doch die Liebe sein. Doch die Liebe find’ ich nicht in deinem starren Leib. Und nur dein kalter Mund im stummen Wahnsinn schreit. Nur eine weit’re Leiche im Wald wirst du sein - Von mir erschlagen, von mir begraben. Nur eine weit’re Leiche im Wald wirst du sein. Und deinen letzten Ruheort kenn’ nur ich allein. Nur eine Leiche im Wald. Der Mensch, der du einst warst - vergangen und kalt. Nur totes Fleisch im Boden verscharrt, von allen vergessen, von den Würmern gefressen. Nur eine Leiche, eine Leiche im Wald, nur totes Fleisch - verrottet und kalt. Und ich suche weiter nach der Nächsten, die mich liebt. Ein neuer Mensch, ein neues Gesicht. Nur ich selbst änd’re mich nicht, auch wenn das Leben rings um mich herum zerbricht. Ich weiß, wie alles enden wird, ich kenn’ mich ganz genau. Du bist nur eine von vielen und nicht die letzte Frau. Nur eine weit’re Leiche im Wald wirst du sein - Von mir erschlagen, von mir begraben.
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 24, 2025
Heut werden wir ein Filmchen dreh'n In welchem wir Menschen zu Tode quäl'n Ein Drama das das Leben schreibt Welches Perversionen im Detail dir zeigt Wir werden den Snuff Mythos wieder beleben Nach Realisierung kranker Phantasien streben Ein Film ohne Handlung, nur mit blanker Gewalt Lässt selbst das heutige Publikum nicht kalt Darsteller werden auf der Straße rekrutiert Das Casting auf äußerliche Reize reduziert Nur ein schöner Körper bringt Befriedigung Bringt man ihn langsam vor der Kamera um Heut wurde die erste Szene abgedreht Eine junge Dame in kleine Teile zerlegt Es wurde gefilmt bis weit nach Mitternacht Der erste Mord in HD anschaubar gemacht Und das kalte Auge der Kamera Nimmt jeden einzelnen Blutstropfen wahr Und das starre Auge der Kamera Sieht deine inneren Werte, denn sie liegen offen vor ihm da Drei Wochen haben wir das richtig genossen Für die Kunst wurde sehr viel Blut vergossen Mit jedem neuen Tag wuchs unser Meisterwerk Dazu proportional der Leichenberg Für den Filmtitel wählte ich folgende Phrase "Das Haus am Ende der Einbahnstraße" Als der Film auf einem Festival lief Stand man sich danach die Hacken schief Das letzte Haus ein Hit auf dem Heimkinomarkt Und niemand hat nach dem Verbleib der Darsteller gefragt Doch eine ältere Frau hat ihre Tochter erkannt Die vor ein paar Monaten ganz spurlos verschwand Da hat man unsere Filmcrew einfach eingesperrt Uns damit die Chance auf ein Sequel verwehrt So muss die Nachwelt ein paar Jahrzehnte warten Auf "Das letzte Haus II: der Leichengarten"
Submitted by Corpse Defiler — Feb 06, 2026
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