Tyrannendunkel
Alles ist so voller Traurigkeit hier in der Düsternis des Winterabends Und doch ist mir alles schon so lange vertraut (Denn) schon seit Jahrhunderten liege ich in diesem Grab Vergessen von den Sterblichen Totenbleich, doch entkommen der Verwesung Verlassen von denen die mir einst gedient haben Eine untote Kreatur des transsylvanischen Winters Die alle Zauber hält und jeden Fluch ausspricht Jetzt, da die Nacht hereinbricht beginnt der Wind sanft zu wehen Er wird stärker werden je düsterer die Nachtschatten Auf dass ich einmal mehr mein Nebelkleid anziehen kann
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Ein Eiswind flüstert in den Bäumen Und die Bäume beugen sich vor und zurück Sie sind so unvergleichlich schön in ihrer weissen Pracht Es ist die tiefste schwarze Winternacht Ein dunkles Streitross galoppiert majästetisch auf einem alten Pfad Verlassen und seit Ewigkeiten nicht mehr betreten Und dennoch ist er nicht verwildert Es ist der Pfad vom Mondschloss weg Ein Ritter in einer Rüstung, die aus Mondstrahlen gefertigt ist reitet dies Pferd das so unwirklich durch diesen nebligen Wald prescht An seiner Seite hat er ein Schwert, das unter dem Mond funkelt Es ist nicht aus Eisen noch aus Stahl (Mondklinge) Es ist wie des Ritters Rüstung, ein Mondstrahl
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026