EgoNoir
EP • 2011
Wolfsherrin Text: JanuZ /Musik: Januz/ Lethargie -------------------------------------- Das Leben zieht in bleichen Schatten vorbei an dem, was niemals sollte sein Lang und weit der Weg, es scheint kein Hoffen wert, diese Last zu tragen Wohin führt des Wandels Wesen? Wer führt die Seelen freier Krieger zur Quelle? Wer führt? Sie- Die einst die Väter Roms gesäugt und die freien Willen schuf Eins mit Mutter Erde, die ihr Reich- So betrachtet sie des Lebens Sinn frei von Urteil Ein Grau in Schwarz so ungebändigt, dort am Weltenabgrund- Sie harrt Und wenn die Sonne hinter fernen Bergen sinkt und die Sperlinge ihrer Töne bar, dann erklingen die Gesänge ihrer Kinder Im Grauen Kleid, die Nacht zum Schutz- Sie suchen sie In einer Welt in der Schafe ob ihrer Schwächen belohnt werden, da will kein Wolf leben Und sie rufen sie- Und sie suchen sie- "Oh Fortuna bring sie wieder! Sie, die für die Ewigkeit weilt- Auf das sie uns führe zu dem, was bestimmt! Wolfsherrin- weile wieder unter uns Wir wandern zu deiner Gunst!" Doch aus der Ferne dem Morgenrot entgegen- ein Schatten sich über Lüge legt Die letzten der Freien auf Zwei zu den Geschwistern in Grau sich gesellen Der letzte Kampf er wartet Freiheit, Wille, Geist sei unser Am Horizont ein Schatten- Sie kehrt Heim Wolfsherrin- führe uns sei mit uns Für Freiheit Der Sieg mit uns
Mondsängerin Text. JanuZ/ Musik:Lethargie ----------------------------------- Wenn Skoll sein Werk getan, und seine Schatten das Licht einnehmen, dann bricht an, ihre Zeit- Still und abgewandt von Jenen, die nicht sehen und nicht hören was des Nachts das Rad der Welt gedreht Ein Weg ins Dunkel ewig rauschendes Blätterkleid- Der Bäume Wurzeln greifen in den Leib der Mutter Wirre Gedanken erfassten meine Seele und forderten mein Sein zum Wandel, den ich nie verstand- Verwirrt war das Kind das die Mutter nicht kennt Schritt um Schritt vermeintlich grenzenlose Leere es fror das Herz das keinen Rhythmus hat So war das Schweigen oft ein stolzer, falscher Freund Es lichten sich die Bäume, wie die Tore zum Reich Eine Lichtung Eine Quelle Ein Hügel SIE Aufrecht, Das Gesicht von Jugend und Alter befreit- Gewendet zur Mondin Und sie singt ihr ein Lied Stimme, Worte so fremd in meinen Ohren Und dem Herzen doch so vertraut Und mit jedem Ton mein alter Zorn verging, wer mag sie sein, die auf dem Hügel bei der Lichtung der Mondin ihr Lied singt Wie ich dort so stand, schweigend, staunend wie ein Kind da wand sie den Blick und sah mich an Sie streckte ihre Hand aus, wies mich zu ihr hin- Langsam zögernd, meine Schritte unsicher, so ging ich zum Hügel Unsicher dem alten Vertrauten gegenüber, so sah ich sie an- Ihre Hand fordernd die meine griff Sie sprach zu mir in neuen alten Worten- Von Vertrauen, das längst verloren ich glaubte So erfasste men Herz den neuen Rhythmus den sie mir schenkte Und sie sang ihr Lied, Mein Kopf in ihrem Schoß gebettet- Tränen und ihr Lied befreiten mich von alten Lasten ich verstand nun jede Melodie- Alles ist- Alles war- Alles wird Entstehen- Vergehen So wird das Junge einst Alt Und das Alte wird Erde Nichts bleibt ewig auch kein Leid Nur ihr Lied weilt hier für immer
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
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