EgoNoir
Album • 2007
Der Pfad zum Fluss Ein Weg Er tut sich auf, nie war mir die Freiheit so nah- ich betrete einen Pfad, zu mir wird er mich führen- durch die Wälder meiner Seele führt er mich zu einem Fluss Ich fall nieder auf meine Knie Meine müden Beine finden hier Ihre Ruhe- Der Krieg im Herzen ist nun Vergessen- Hier bin ich nicht Mensch, hier bin ich nur ich Wo du herkommst Sagt, wer du warst Deine Taten, wer du bist Doch nur dein Blick nach vorne Sagt dir, wer du sein wirst Ein Wolf muss leben wie ein Wolf- Der Adler muss fliegen wie ein Adler Der Wurm muss kriechen wie ein Wurm- Und der Fluss muss fließen Ich blicke nieder in das Wasser Und frage, wer ich bin und was Ich sei- Und ob die Schlachten in mir jemals Enden Nein! Niemals! Ein Wolf muss leben wie ein Wolf- Der Adler muss fliegen wie ein Adler Der Wurm muss kriechen wie ein Wurm- Und der Fluss muss fließen Du musst kämpfen um zu werden Und werden um zu kämpfen Im Kampf erkennen wir uns selbst Und werden die Schlachten verstummen Führt mich der Pfad zum Fluss Um ich zu sein
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
EgoNoir Teil7 Aus fauligem Boden erhebt sich eine Seele schwärzester Reinheit. Das kalte Licht eines sterbenden Mondes- Zeuge der Wiederkehr- Aus Zeit geboren ein Geist, der unzählige Feuer durchschritt- Ein Hass, der reinster Liebe entsprang- Ein Unleben, das dem Tod entsagt- Narben von Wunden der Endlichkeit, so wandert die Seele durch das Tal auf eure Welt hinzu- Wen Hati den Mond verschlingt erbricht sich das Licht des neuen Morgen in den Gewässern- Auge um Auge öffnet sich Steht auf- Ich bin wieder hier- Den Tod überwunden und das Leben besiegt- Mein Geist, das schwärzeste Ich - Greife zur Sonne, nimm sie in die Hand- Ein Licht, das heilt den Schmerz- Mein Schwert heißt Wissen- Mein Schild ist Zorn- Das Ich ebnet den Weg- Den Weg- Das Ich schließt den Kreis- Ein ewiges Gehen- Unendliche Wiederkehr…..
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Feind Entblößt hab ich meine Seele Offenbart mein graues Herz Ich wusste nicht, das ich verfehle, umringt bin ich von Weltenschmerz- Hoffnung brachte mir nur Not, herbei sehnt'ich Gevatter Tod- Ach, wo sind die Zeiten unbeschwert, als ich noch nicht mit Hass bewehrt- Ihr lebt für Dinge so bedeutungslos- Wer hat zu tragen hier das schwerste Los- Nun geh ich meinen Weg allein, seh in euch allen nur Feind- Wärt ihr nur als Kinder schon gestorben, noch besser- nie geboren- Eure Körper mögen rotten und verderben Und die Maden seien eure Erben - Der Glaube an euch in mir vernichtet, ja, glaube an euch nicht mehr- dem Schnitter sei ich nun verpflichtet, denn Hass wiegt süß und schwer - nun bin ich neugeboren und zurück, bring keine Frieden euch und auch kein Glück- Ich bringe nur den kalten Tod, Menschheit nenn mich Misanthrop-
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Winter Is My Name I am the shadows before Your sun I am the laughter beside your pain I am the end Feel my freezing winds Rape your mortal body With my deadly breath Winter is my name When I sing my song no weak creature will survive I bring death to your children My brother is frost My sister is snow
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Der Unschuldige Mörder (das Lied Von Hödur) Prolog: Es begab sich, das Balder Arges träumt- Seinen Tod sah er vorhergesagt- So nahm darauf Frigg, seine Mutter, allen Lebenden, Dingen und Pflanzen ab den Schwur ihm nie ein Leid zu tun Nur der Mistelzweig ward unvereidigt, zu jämmerlich und zu klein Teil1: Tod des Lichtes Dolch um Pfeil, Ger und Schwert, doch nichts fügt dir Schmerz und Wunden - Sanft legt er den Zweig in meine Hand- Bringer der Zwietracht - Alles verstummt als dein Körper zu Boden fällt - Das Licht fährt zur Hel Bruder vergib! Teil2: Valis Rache Vali, ich seh seine Wut - Nicht kämmt er das Haar, nicht wäscht er die Hand, bis Balders Tod gesühnt - Ein Schmerz, ein Schrei, es ist vorbei - Hinab führt nun mein Weg Teil3: Helheim Zäume Garm, Frau Hel - Gib den Weg frei, meinen Bruder zu sehen- Reich mir die Hand, mein Bruder und verzeih! Teil4: Götterdämmerung Horch, das Horn ertönt - Heimdal warnt- Und es heult Lokes Sohn, seiner Fesseln befreit - Ein Schlachtenlärm verkündet, dass ein Weltenleben endet - Und die Fähre der Toten bringt neue Fracht - Teil5: Aufstieg Seite an Seite Balder und Hödur entsteigen Helheim - Doch liegt die Welt in Trümmern Blut und Knochen, und auch Walvater weilt nicht mehr - Doch es wächst Hoffnung im Schatten des Weltenbaumes Teil6: Ein Zweiter Frühling Und wir werden wieder reiten wie einst, mein Bruder - Die Wälder werden wieder grün - Der Gedanke bringt neues Leben in eine alte junge Welt Das ist ein Frühling, ein Frühling wie er früher einmal war -
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
Heereskind Wenn der Sturm das Land aufwühlt, die Söhne zu den Waffen greifen, und marschieren wider jene, deren Ahnen schändeten der Väter Reich - Kinder üben sich in Manneskraft, suchen Ehre und finden den Tod - Die Momente vor der Schlacht sind still Wie ein frommes nutzloses Gebet - Kein Gedanke gilt dem Sterben, wünscht sich nur zurück nach Daheim - Ein Schrei ertönt zum Angriff, die Waffen zeigen auf den Feind, und seine suchen dich - Die Meute stürmt voran, sie reißt dich mit - Es gibt kein Zurück- nur der Weg nach vorne zum Ruhm, den du nie erfahren wirst - Blind schlägst du in die Menge, deine Kameraden fallen zur Erde, die in Blut und Tränen erstickt - Die Augen deines Feindes brechen, als deine Waffe ihn begrüßt, seine Hände klammer flehend sich an dich - Den ersten, den du tötest vergisst du nie - Für kurze zeit Verstummt die Schlacht - Du schaust über das Feld der Ehre auf Leichen, deren Namen niemand mehr kennen wird - Du sehnst dich zurück nach Hause, nach der Liebsten und den Eltern, doch der Kampf geht weiter - Blind schlägt einer in die Menge, seine Kameraden fallen zur Erde, die in Blut und Tränen erstickt - Deine Augen brechen, als seine Waffe dich begrüßt, den ersten, den er tötet den vergisst er nie -
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
Des Blutes Ruhm Schauet hoch zum Sonnenrad - Skoll tut schon seine Pflicht - Gesänge gehen durch das Land - Heute ziehen wir in die Schlacht - Nehmt die Schwerter und die schilde, sagt den Weibern Lebetwohl - Steigt aufs Pferd, auf zum Sieg - Lasst uns streiten Brüder, die Götter sind mit uns - Die goldene Halle sie öffnet die Tore weit, der Tisch ist schon gedeckt - Wir bauen dem Einäugigen einen Thron auf den Knochen unserer Feinde - Wir schicken die feigen heim zur Hel - Thor ist mit uns - Und werd ich fallen in dieser Schlacht, tragt meinen Leichnam heim zu meiner Frau - Sagt ihr: keine Tränen, denn ich bin Daheim - Gebt meinem Sohn mein Schwert und Schild - Das Erbe liegt in seiner hand, den er ist jung und Stolz Und dürstet nach des Vaters Mörder Blut - Begleitet ihn auf diesen und auf allen Wegen - Doch zuvor meine Brüder, lasst uns schlagen diese Schlacht: Schauet hoch zum Sonnenrad - Skoll tut noch seine Pflicht - Gesänge gehen durch das Land - Heute ziehen wir in die Schlacht -
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
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