Eden weint im Grab
Album • 2008
Fast friedlich schwebt Musik von fern Ihr Wimmern reicht dem Wind die Hand Pfeift mit dem Wind übers Land Versöhnlich scheint des Nordens Stern Schon schwillt er an, der ferne Sang Erhebend sich zum schrillen Schrei Es kreischt des Grauens Konterfei Mit klirrend kaltem Klageklang Ein Trauerfähnlein wird gehisst Aus Ästen kichert's wie ein Kind Der Toten Liederlust es ist Ins Leichentuch die Welt sich hüllt Laut scheppernd singt im Wald der Wind Mit nackter Angst er uns erfüllt
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Rythmisch schwer das Herz pulsiert Im Sternenrausch der letzten Nacht Das Über-Ich die Macht verliert Ekstase kulminiert als Stoß In eine Sternen-Neugeburt In der großen Liebe Schoß In den Himmelstempel, auf! Wo ewig rot der Urstern scheint In Edens Paradies hinauf Lass uns wandeln lustvereint Kosmische Explosionen Umarmung der Äonen Hand in Hand wir fliehen Durch schwebende Galaxien... Liebe, Mystik und Musik Weisen uns den Weg Durch den letzten Menschenkrieg Wahnsinn, Wut und Raserei Schöpfungskraft der Leidenschaft Im Kosmos geht es nie vorbei In den Himmelstempel, auf! Wo ewig rot der Urstern scheint In Edens Paradies hinauf Lass uns wandeln lustvereint Kosmische Explosionen Umarmung der Äonen Hand in Hand wir fliehen Durch schwebende Galaxien... Es tropft das Blut auf weißen Schnee Befleckt die Liebe der Verstand Vernichtende, unendliche Idee Als herrschte Krieg im Wunderland Kosmische Explosionen Umarmung der Äonen Hand in Hand wir fliehen Durch schwebende Galaxien... Es tropft das Blut auf weißen Schnee Befleckt die Liebe der Verstand Vernichtende, unendliche Idee Als herrschte Krieg im Wunderland Vernichtende, unendliche Idee Als herrschte Krieg im Wunderland
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
Einst schnitt ich einen Blutquell an Im Wahne bebend, ganz allein Kaum mehr ich mich erinnern kann Es quoll aus wunder Haut wie Wein In Panik hat mein Herz pulsiert Gepumpt das rote Blut ans Licht Die sanfte Klinge drang verschmiert Ins Fleisch hinein nun Schicht für Schicht Blutquell, neues Leben schenk Für Glück im Tode einst ich starb Blutquell, meines Werks gedenk Verkläre was im Wahn verdarb! Einst schnitt ich in den Blutquell tief Was ward mir diese Welt verhasst Und während mein Verstand noch schlief Verstarb ich freudig, doch erblasst Und Blut trug meinen Ruhme fort Es drang durch alle Straßen Und überschwemmte jenen Ort Nie mehr die Menschen mich vergaßen Blutquell, neues Leben schenk Für Glück im Tode einst ich starb Blutquell, meines Werks gedenk Verkläre was im Wahn verdarb! Seitdem schon sehn ich mich zurück Im goldnen Wahn erneut versinken Noch einmal spüren des Lebens Glück In meinem Ruhme nur ertrinken... Blutquell, neues Leben schenk Für Glück im Tode einst ich starb Blutquell, meines Werks gedenk Verkläre was im Wahn verdarb! Blutquell, neues Leben schenk Für Glück im Tode einst ich starb Blutquell, meines Werks gedenk Verkläre was im Wahn verdarb!
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
Schwärzeste Wälder in der Mondesnacht Malen Schatten, sich wiegend im Wind Es ruft aus der Ferne, oh Wanderer gib acht Sie sehen Dich, los flieh geschwind An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt In drohender Weisheit die Bäume schweigen An morschen Eichen nagt die Zeit Nachts noch verträumt sich Wipfel neigen Im Schutze der Waldeinsamkeit An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Tor zur Götterwelt In der Nacht, in der Nacht Ist das Sein erhellt Schwärzeste Wälder in der Mondesnacht Malen Schatten, sich wiegend im Wind Es ruft aus der Ferne, oh Wanderer gib acht Sie sehen Dich, los flieh geschwind Schwarze Seen spiegeln Sternenglanz Aus der Tiefe eine Ahnung dringt Ein nachtumrahmter Lichtertanz Von längst vergessnen Lehren singt Leise schleicht es durchs Geäst Fliehend vor taghellen Plagen Und der einzig wahren Pest Ein Dichter aus vergangnen Tagen Fliehend vor der Immanenz Sehnsuchtsvoll zurück er schaut Oh ewiges Tor zur Transzendenz Den Eingang hat der Mensch verbaut An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Tor zur Götterwelt In der Nacht, in der Nacht Ist das Sein erhellt
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Sonnenschein am Zeitenstrand Als wenn Helios vom Himmel stiege Oh, lass uns laufen Hand in Hand Heimwärts in die Lebenswiege Wenn der Leuchtturm des Lebens Die Finsternis nicht mehr erhellt Und alles träumen scheint vergebens Ein Schrei in dunkler Nacht noch gellt Hinüber lass und gehen Der Abschied fällt nicht schwer Die Seele möge wehen Nach Eden, übers Meer Boote an Felsen zerschellen In der Sturmesnacht auf hoher See Wütend peitschen schwarze Wellen Ergeben ich im Sturm vergeh Umwälzungen der Ewigkeit Nach dem Sturm folgt Sonnenschein Es tötet uns der Lauf der Zeit Ohne Spuren geht das Sein Wir gehen in eine andere Welt Fern von hier In das Land aus dem die Sehnsucht gellt Folge ich Dir Wir fliehen in raumlose Räume Fern des Nichts Ins Königreich der Träume Im Tal des Lichts
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Im Heimathafen fern von Sturm und Flut Noch einmal Kind in Deinen Armen sein Mich wärmend an der Liebe Blut Verwundbar, friedlich, nackt und rein Von alten Tagen flüstern Märchen her, Erzählen schwärmend von Liebe Ohne sie wär' unsere Welt so leer Ach, wenn es wie in diesen Märchen bliebe Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Dies innige Lodern im Herzen Nie lass es erlöschen bei Tag Die nächste Nacht bringt Furcht und Schmerzen Als Schutzgeist unsern Stern sie trag' Im Schoß des Meeres immerfort Will ich mit meiner Liebsten sein Nie wieder gehen von diesem Ort Und wandern durch die Welt allein Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Undine, höre meinen Schwur Du Wasserwesen der Natur Wenn unser Sterb brachliegt in Scherben Den Liebestod lass mich sterben Wenn unser Sterb brachliegt in Scherben Den Liebestod, oh, lass mich sterben Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg (2x)
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Der festgefrorene See Als Grabstein über mir Sanft ruht darauf der Schnee Als wäre niemand hier Siehst du mich schlafen Tief unten im Eis Ein starrer Hafen Mein Antlitz blassweiß Ich friere, ich friere Am Grunde verwirrt Mich selbst ich verliere Durchs Eis mein ich schwirrt Ein Zittern, ein Zittern Sprachlos auf dem Grund Ohne Worte verbittern Die Kristalle im Mund Schrill kreischt der Kälteschlund In der steten Winternacht Die Einsamkeit am Grund Sie hat mich umgebracht Hörst du mich schreien Aus schwärzesten Seen Mein Grab musst du weihen Dann kann ich vergehen Ich friere, ich friere Am Grunde verwirrt Mich selbst ich verliere Durchs Eis mein ich schwirrt Ein Zittern, ein Zittern Sprachlos auf dem Grund Ohne Worte verbittern Die Kristalle im Mund Ich schlafe tief... unter dem Eis
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Vater, warum sind deine Lippen so kalt Als mich dein Aschekuss berührt Silhouetten einer schattigen Gestalt Kein Schmerz im Grunde sie verspürt Vater, warum sind deine Augen so trüb Die gleichgültig auf mich nieder blicken Mein Gedächtnis, wie ein grobes Sieb, Kann nicht den Filmriss grauer Kindheit flicken Nur noch ein blasses Bild am Abgrund Dem man reuelos den Stoß versetzt Auf dass es eintaucht in den Höllenschlund So fahr dahin und lass mir nur dein Wort Das kreischend die Erinnerung zerfetzt Bis auch das letzte Bildnis treu verschmort
Submitted by Warbringer — Apr 26, 2025
Jenseits blühen Felder Im goldnen Mondenschein Dichte Seelenwälder Ein schwarzer Todesblumenhain Silhouetten tanzen froh Auf den klaren Mondenseen Blühen Blumen lichterloh Sie zu pflücken ich mich sehn Anmutig und grazil Schreitet sie ins Licht Ein Engelswesen, so fragil Das ohne Worte spricht Aus der Ferne nur Ein Schatten mehr Ihr Schleier aus Purpur Verschwemmt im Blumenmeer Geliebte Luzifers, Greif nach den Sternen Ihre Sprache zu erlernen Geliebte Luzifers, Ins Goldne Land empor Durch das Himmelstor Nun weiß ich, was Liebe meint Schwarzes Engelswesen Im goldnen Strom mit dir vereint Soll meine Wundenhaut genesen Zärtlich hauch mir ein Deine Ewigkeit allein Oh, wie die letzte Zeit verstrich Ins Licht hinauf, nun ewiglich... Geliebte Luzifers, Greif nach den Sternen Ihre Sprache zu erlernen Geliebte Luzifers, Ins Goldne Land empor Durch das Himmelstor
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
Meine Trauerweide weidet nicht Im Seelengarten blüht sie grau Neigt sich hinab ins schwarze Licht Bei Abendrot und Morgentau Für Phantasus ein Traumsonett Ein Liebeslied im Sterbebett Dem Sohn des Schlafs ein Traumgedicht Wenn alle schlafen, schläft er nicht Das Leben ruht am Zeitenrand Mein Lied singt fort im Weidenland Meine Trauerweide spendet Licht Im Seelengarten wie die Nacht Fernab der Welt, hier im Gedicht So habe ich mein Sein verbracht Für Phantasus ein Traumsonett Ein Liebeslied im Sterbebett Dem Sohn des Schlafs ein Traumgedicht Wenn alle schlafen, schläft er nicht Das Leben ruht am Zeitenrand Mein Lied singt fort im Weidenland
Submitted by Grave666 — Apr 26, 2025
Das glutgetränkte Rot der Sonne Lässt Horizonte bluten rot Ein Feuerstrom im Reich der Wonne Malt Flammen an den Himmel dort Ein Bild als wenn die Wolken glimmen Im Scheiterhaufen, in der Todessucht Konturen und das Rot verschwimmen Im Schwarz, als wären sie stets auf der Flucht Zur Sense wird der Sichelmond Eine Fegefeuer aus der Glut entsteigt Das auch den Träumer nicht verschont Als sich die Nacht zuende neigt Der blutverklärte Ton der Dämmerung Taucht abendliche Phantasien in Rot Einst schienen wir noch ewig jung Nun naht im Fiebertraum der Tod Zur Sense wird der Sichelmond Eine Fegefeuer aus der Glut entsteigt Das auch den Träumer nicht verschont Als sich die Nacht zuende neigt Durch Scheiterhaufen eurer Phantasie Schreiten wir zur Ewigkeit Im Ascheregen eurer Blasphemie Tanzen wir vom Leid befreit
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Ich trage meine Trauer Nach Neotopia Zerschlag die Lebensmauer Und sehe endlich klar Statt Leere Lebensfülle Am Ende meiner Welt Zerplatzt die Körperhülle Kein Leid uns mehr festhält Einst warf ich meine Träume In tiefe, dunkle Seen Dort wurden sie Traumschäume Die mit der Flut vergehen Forsch folgte ich den Träumen Und floh fort mit der Flut Aus seelenlosen Räumen In ewige Geistesglut Wenn du das Zauberwort nur sagst Magie im Geist zu hören vermagst Ertönt die große Ewigkeit Pulsierend fern von Raum und Zeit Hey, für uns ist diese Welt gemacht Und nie verblasst der Farben Pracht Hey, es öffne sich die Phantasie In ihrem Reich vergehst du nie Ich trage meine Trauer Nach Neotopia Dort ist das Sein von Dauer Im Traum so wunderbar Komm hieve deine Lasten Geschultert durch das Licht Hier kannst du nunmehr rasten Die Last hat kein Gewicht Wenn du das Zauberwort nur sagst Und auch im Geiste nicht mehr klagst Erscheint die große Welt so klein Und alles wird unendlich sein Hey, für uns ist diese Welt gemacht Und nie vergeht des Lebens Macht Hey, ins Zauberreich komm renn mit mir Ein Weltgeheimnis schläft in dir...!
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Wellenberge türmen sich Verschlingen und begraben mich Die Wellen nährt das tote Leben Einst hat das Meer es uns gegeben Der Ozean, der Ozean Schwemmt leichenfahle Leiber an Geleitet sie durch Jahr und Wind Kadaver unsrer selbst es sind Wellen peitschen ohne Würde Längst verlorene Lebensbürde An triste Felsenbuchten Steingeformte Geisterschluchten Das Meer, das Meer hat mich verschlungen Ein Leben lang ums Sein gerungen Im Meer ein morsches Bretterfloß Es spült mich in der Mutter Schoß Der Ozean, der Ozean Schwemmt totgefrorne Träume an Er trug sie durch des Daseins Eis Drum schimmert ihre Haut so weiß Zerschlägt die See die Glieder Erklingen Klagelieder In der Leere ungehört Die See den Klagewall zerstört Das Meer, das Meer hat mich verschlungen Ein Leben lang ums Sein gerungen Im Meer ein morsches Bretterfloß Es spült mich in der Mutter Schoß Uns tötet das Leben Der Hunger, die Gier Das Ewigkeitsweben Der Seelenvampir Uns tötet die Sehnsucht Nach ewigem Sein Auf endloser Flucht Im Leeren allein Aus schwärzesten Tiefen Gedichte still riefen Geschrieben am Grund Dem zeitlosen Schlund An Klippen zerschellen Nie endende Wellen Sie tragen Visionen Durch Sturm und Äonen Das Meer, das Meer hat mich verschlungen Ein Leben lang ums Sein gerungen Im Meer ein morsches Bretterfloß Es spült mich in der Mutter Schoß Uns tötet das Leben Der Hunger, die Gier Das Ewigkeitsweben Der Seelenvampir Uns tötet die Sehnsucht Nach ewigem Sein Auf endloser Flucht Im Leeren allein
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Sanft tröstend weht der Sommerwind Noch tanzen wir im Liebeslied Und singen, dass wir selig sind Mag niemals kommen der Abschied Der unser Glück wie Ketten sprengt Entseelte Tristesse hinterlässt Auf dass die Liebe nie versengt Nicht enden soll das Lebensfest...! Nach langer Zeit der Dunkelheit Bist du das Licht in meiner Welt Du wirst mich halten alle Zeit Auch wenn der Lebensbaum zerfällt Seit mich die Finsternis verließ Schlaf ruhig ich ein in deinem Schoß Bei dir zu sein, das Paradies Oh bitte, lass mich nie mehr los In meinem Herzen singt Stetig dein Lied Wo Engelssang erklingt Die Sehnsucht mich hinzieht Wir kehren heim ins ferne Land Wo Freiheit einst ich fand Heim schreiten wir ins Traum-Idyll Die Sehnsucht sich erfüllt So reich ich diese Blume dir Zu künden von der Weltpoesie Gedanklich bist du stets bei mir Vergesse diese Worte nie Am Ende nur ein Lied genügt Um Glück zu spüren am Lebensstrand Drum lass uns lachend und vergnügt Ins Licht nun gehen Hand in Hand In meinem Herzen singt Stetig dein Lied Wo Engelssang erklingt Die Sehnsucht mich hinzieht Wir kehren heim ins ferne Land Wo Freiheit einst ich fand Heim schreiten wir ins Traum-Idyll Die Sehnsucht sich erfüllt Heimwärts...in die Lebenswiege Heimwärts...ins Elysium
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
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