Nachtidyll: Ein akustisches Zwischenspiel
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Die Uhr, die vor der Sonne fünfe schlägt Einsame Menschen packt ein dunkles Grausen Im Abendgarten morsche Bäume sausen Des Toten Antlitz sich am Fenster regt Vielleicht daß diese Stunde stillesteht Vor trüben Augen nächtige Bilder gaukeln Im Takt der Schiffe, die am Flusse schaukeln Am Kai ein Schwesternzug vorüberweht Es scheint, man hört der Fledermäuse Schrei Im Garten einen Sarg zusammenzimmern Gebeine durch verfallne Mauern schimmern Und schwärzlich schwankt ein Irrer dort vorbei Ein blauer Strahl im Herbstgewölk erfriert Die Liebenden im Schlafe sich umschlingen Gelehnet an der Engel Sternenschwingert Des Edlen bleiche Schläfe Lorbeer ziert
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
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Hier auf dem Jahrmarkt am Rande der Welt Kurble und kurble ich was das Zeug hält Die knochigen Hände seit Jahren schon schwer Allabendlich bleibt mein Teller leer Sie laufen und laufen an mir vorbei Ob arm oder reich, es ist einerlei Wie eilig sie alle vorüber gehen Doch niemand bleibt stehen Ich leierе, leiere, lеiere für euch In stetiger Demut bei Tag und bei Nacht Ich leiere, leiere, leiere für euch Als kurbelnd ich starb habt ihr nur gelacht Tänze, Märsche und Bänkellieder Geben die Walzen im Wechsel wieder Ich bin nur ein Gaukler, ein alberner Tor Und spiele euch täglich die Moritat vor Die Kurbel rotiert wieder und wieder Bleibt meine Orgel die selben Lieder Bei Wind und Wetter, bei Wasser und Brot Spiel ich mit dem Tod Ich leiere, leiere, leiere für euch In stetiger Demut bei Tag und bei Nacht Ich leiere, leiere, leiere für euch Als kurbelnd ich starb habt ihr nur gelacht Es ziehen die Jahre ins Land ohne Rasten Und ich kurble verwesend an meinem Kasten Für bettelnde Fratzen ist der Spott groß In Siechtum zu Orgeln mein ewiges Los Nur in meinen Liedern konnte ich leben Doch ungehört war mein Leben vergeben Ich wollte doch nur ein Teil von euch sein Doch nun steh ich auf meinem Jahrmarkt allein
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
Im Heimathafen fern von Sturm und Flut Noch einmal Kind in Deinen Armen sein Mich wärmend an der Liebe Blut Verwundbar, friedlich, nackt und rein Von alten Tagen flüstern Märchen her Erzählen schwärmend von Liebe Ohne sie wär' unsere Welt so leer Ach, wenn es wie in diesen Märchen bliebe Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Dies innige Lodern im Herzen Nie lass es erlöschen bei Tag Die nächste Nacht bringt Furcht und Schmerzen Als Schutzgeist unsern Stern sie trag' Im Schoß des Meeres immerfort Will ich mit meiner Liebsten sein Nie wieder gehen von diesem Ort Und wandern durch die Welt allein Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Undine, höre meinen Schwur Du Wasserwesen der Natur Wenn unser Sterb brachliegt in Scherben Den Liebestod lass mich sterben Wenn unser Sterb brachliegt in Scherben Den Liebestod, oh, lass mich sterben Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg Mein Schutzgeist sey, Du Licht der Nacht Und leite mich auf meinem Weg Dass über mir Dein Lächeln wacht Auf jedem noch so schmalen Steg
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
Immer wieder kehrst du Melancholie O Sanftmut der einsamen Seele Zu Ende glüht ein goldener Tag Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn Siehe! es dämmert schon Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches Und es leidet ein anderes mit Schaudernd unter herbstlichen Sternen Neigt sich jährlich tiefer das Haupt
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
Schwärzeste Wälder in der Mondesnacht Malen Schatten, sich wiegend im Wind Es ruft aus der Ferne, oh Wanderer gib acht Sie sehen Dich, los flieh geschwind An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt In drohender Weisheit die Bäume schweigen An morschen Eichen nagt die Zeit Nachts noch verträumt sich Wipfel neigen Im Schutze der Waldeinsamkeit An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Tor zur Götterwelt In der Nacht, in der Nacht Ist das Sein erhellt Schwärzeste Wälder in der Mondesnacht Malen Schatten, sich wiegend im Wind Es ruft aus der Ferne, oh Wanderer gib acht Sie sehen Dich, los flieh geschwind Schwarze Seen spiegeln Sternenglanz Aus der Tiefe eine Ahnung dringt Ein nachtumrahmter Lichtertanz Von längst vergessnen Lehren singt Leise schleicht es durchs Geäst Fliehend vor taghellen Plagen Und der einzig wahren Pest Ein Dichter aus vergangnen Tagen Fliehend vor der Immanenz Sehnsuchtsvoll zurück er schaut Oh ewiges Tor zur Transzendenz Den Eingang hat der Mensch verbaut An die Nacht, an die Nacht Goldne Märchenwelt In der Nacht, in der Nacht Ein Lied der Sehnsucht gellt An die Nacht, an die Nacht Tor zur Götterwelt In der Nacht, in der Nacht Ist das Sein erhellt
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
Es soll regnen über uns ein Blumenmeer Der Rosenduft uns sanft ertränken Im Lieben fällt das Atmen schwer Tausend Rosen möchte ich Dir schenken Oh, ich sehne mich so sehr Bei meiner Liebsten zu sein Dass ein blutiges Meer Uns für immer verein Im Blut der Blumen untergehen Welch farbenfroher Tod im Frühlingshain Im Untergang das Sein verstehen Ewiglich will ich bei Dir sein
Submitted by SerpentEve — Mar 27, 2026
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