Eden weint im Grab
Album • 2011
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Hier auf dem Jahrmarkt am Rande der Welt, kurble und kurble ich was das Zeug hält, die knochigen Hände seit Jahren schon schwer, allabendlich bleibt mein Teller leer, sie laufen und laufen an mir vorbei, ob arm oder reich, es ist einerlei, wie eilig sie alle vorüber gehen, doch niemand bleibt stehen. Ich leiere, leiere, leiere für euch, in stetiger Demut bei Tag und bei Nacht, Ich leiere, leiere, leiere für euch, als kurbelnd ich starb habt ihr nur gelacht. Tänze, Märsche und Bänkellieder, geben die Walzen im Wechsel wieder, ich bin nur ein Gaukler, ein alberner Tor, und spiele euch täglich die Moritat vor, die Kurbel rotiert wieder und wieder, bleibt meine Orgel die selben Lieder, bei Wind und Wetter, bei Wasser und Brot, spiel ich mit dem Tod. Ich leiere, leiere, leiere für euch, in stetiger Demut bei Tag und bei Nacht, Ich leiere, leiere, leiere für euch, als kurbelnd ich starb habt ihr nur gelacht. Es ziehen die Jahre ins Land ohne Rasten, und ich kurble verwesend an meinem Kasten, für bettelnde Fratzen ist der Spott groß, in Siechtum zu Orgeln mein ewiges Los, nur in meinen Liedern konnte ich leben, doch ungehört war mein Leben vergeben, ich wollte doch nur ein Teil von euch sein, doch nun steh ich auf meinem Jahrmarkt allein
Submitted by Dahmers Fridge — Apr 26, 2025
Milliarden Male sind wir schon im dunklen Geistgefecht gefallen, doch wir können nicht vergeh'n, durch Nebelnächte uns're Schreie hallen. Artilleriegefecht im Schützengraben - ewiges Elend, rastlose Revolte. Den wahren Kriegsgrund längst verdrängt, doch all die Toten noch lange nicht vergolten. Marsch, Marsch, voran zur großen Schlacht. Im Gleichschritt, Marsch, um Mitternacht. Marsch, Marsch, voran zur letzten Schlacht mit Glatze und Gewehr im Totenheer. Aus uns'ren Wunden steigen die Qualen der endlosen Kriege. Geknechtet in Leichengärten, verdammt, zu schlachten - ohne Siege. Wir bauen Festungen aus Staub mit verwesten Knochenhänden. Marschieren grabtief durch Morast, jede Nacht ? ohne Ende Marsch, Marsch, voran zur großen Schlacht. Im Gleichschritt, Marsch, um Mitternacht. Marsch, Marsch, voran zur letzten Schlacht mit Glatze und Gewehr im Totenheer. Marsch, Marsch, voran! Marsch, Marsch, voran! Marsch, Marsch, voran! Marsch, Marsch, voran!
Submitted by The Void — Apr 26, 2025
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Ich bin ein Phantom, ein Seher, ein Visionär, bin Gottes Prophet aus der Tiefe. Mit Geistern, Dämonen und Engeln ich stetig verkehr', als ob das Universum durch mich riefe. Es sind die Klagen verlorener Geister, die ihre Hände aus der Hölle recken; darunter Kinder, alte Männer und Weiber, die in der eig'nen Angst verrecken. Feuer-Inferno - in Flammen Stockholm steht. Feuer-Inferno - durch die Straßen der Brand weht. Ein lodernder Flammenort voller Angst, ein Qualenpfuhl mit verbranntem Gestank. Ich sah, wie du in der Verdammnis versankst und wie dein Ego heimlich von den Qualen trank. Es ist die Sprache verborgener Geister, die ihre Lehren aus dem Jenseits senden; darunter Kinder, alte Männer und Weiber, die mit ihrem Glanz uns blenden. Feuer-Inferno - in Flammen Stockholm steht. (Auf dem Fackelmeer du schreist) Feuer-Inferno - durch die Straßen der Brand weht. (Es spricht durch mich mein heiliger Geist) Ich reis' durch Himmel und Hölle im luziden Traum und künde von der einen Weisheit und Liebe, der geistigen Sonne im endlosen Raum, die nach dem Tod des Egos noch verbliebe. Feuer-Inferno - in Flammen Stockholm steht. (Auf dem Fackelmeer du schreist) Feuer-Inferno - durch die Straßen der Brand weht. (Es spricht durch mich mein heiliger Geist)
Submitted by BloodShrine — Apr 26, 2025
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Ein karger Vogel bin ich, fresse Aas, ich aß jene, die der Mob vergas. Hier oben auf dem Galgenberg zu warten, ist mein täglich' Werk. Meist ist es einsam, trist und düster, wenn du der Wind unheimlich flüstert. Sie richten hier auf diesem Flur im Wochentakt die Menschen nur. Die Zeit dazwischen heißt es: Hungern und darbend auf dem Balken lungern. Es spuken oft verwirrte Seelen für mich, wenn sie das Licht verfehlen. Oft kreische ich aus Langeweile, dann kommen sie in großer Eile, auf Fressen hoffend aus der Ferne - Kein Galgenvogel hungert gerne. Doch heute muss ein Festtag sein - Ich hör' es schon von Weitem schrei'n. Sie bringen mir ein Menschenmahl, um zu beenden meine Qual. Mit einem Ruck bricht das Genick, baumelt leblos noch am Strick. Im letzten Fall war er alleine und hilflos schaukeln seine Beine. Die Seele steigt empor, ist endlich frei, mein Lohn für all die Warterei ist frisch gehängtes Menschenfleisch, hört nur der Vögel freudiges Gekreisch.
Submitted by Infernal Flame — Apr 26, 2025
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Ein schweres Pochen durch das Erdreich dringt hinter moosbedeckten Friedhofsmauern im hellen Mondschein, wenn kein Mensch mehr wacht. Es sind die Toten, die im Sarge kauern. Ganz leicht nur, wie ein tiefes Grollen, vibriert die Erde hier mit jedem Schlag. Sie klopfen wütend und sie schreien dumpf, beklagen greinend ihren Todestag. Sie wälzen sich noch ruhelos im Grab und ziehen panisch an der Glocke. Man hört es kratzen an den Deckeln und plötzlich reißt die Schnur am Stocke. Durch den Nebel eine alte Kutsche schemenhaft im Morgengrauen fährt. Aus den Fenstern blicken blasse Schatten, durch Staub und Spinnenweben grob verzerrt. Hernach ein zog Totenstille, nur noch das Wiehern ferner Pferde. Es scheint, die Seelen wurden heimgeholt - Der Leib kann nun verrotten in der Erde.
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Er führt mich barsch im Kreis herum, einen Schritt vor, einen zurück. Ein letzter Tanz beim Todesball, wir tanzen schwebend und entrückt. Er führt mich ohne Widerstand in schwarzer Nacht, im leeren Saal. Es ist so kalt an seiner Hand, die Fratze bleich, die Haut aschfahl. Umarmen mich Bruder Tod, nur einmal - beim letzten Tango. Wir tanzen Hand in Hand in ein geheimes Land. Lass uns tanzen im Tod, vereint im Verfall, bis zum Morgenrot, dies ist nur dein Ball. Lass uns tanzen im Tod, Hand in Hand in ein vergessenes Land. Er führt mich in der Zeit zurück, filmgleich läuft mein Leben ab. Bedrohlich und mit einem Ruck tut sich auf ein nasses Grab. Ein kalter Schauer fährt in mich, doch plötzlich sich der Geist befreit. Es öffnet sich ein helles Tor und aus dem Licht strahlt Ewigkeit. Umarmen mich Bruder Tod, nur einmal - beim letzten Tango. Wir tanzen Hand in Hand in ein geheimes Land. Lass uns tanzen im Tod, vereint im Verfall, bis zum Morgenrot, dies ist nur dein Ball. Tanzen, tanzen im Tod, Hand in Hand in ein vergessenes Land. Tanzen, tanzen im Tod, Hand in Hand in ein vergessenes Land. Umarmen mich Bruder Tod, nur einmal - beim letzten Tango. Wir tanzen Hand in Hand in ein geheimes Land. Lass uns tanzen im Tod, vereint im Verfall, bis zum Morgenrot, dies ist nur dein Ball. Tanzen, tanzen im Tod, Hand in Hand in ein vergessenes Land. Tanzen, tanzen im Tod, Hand in Hand in ein vergessenes Land.
Submitted by johnmansley — Apr 26, 2025
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