Der Urgewalten Werk
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Der Monde sinkt und’s vergeht die Nacht Umhüllt von Nebel allzusehr Des Erdengrundes volle Pracht Entsteht in ew’ger Wiederkehr Mit Tälern, Bergen reich an Zahl Bedeckt vom dichten, grünen Kleid Es schlummert tief im Fichtensaal Finst’res Grauen, des Ketzers Leid Erhab’ner Blick schweift übers Land Vereint in ewig’ Bruderschaft Der Erde höchstes Gut, Bestand Verleiht Dir Willen samt der Kraft Zu erklimmen mächt’ge Gipfel Ein Zeugnis für die Ewigkeit Uralt thronen Fels und Wipfel Nebst wiederkehr’ndem Schöpfergeist Erschaffend’ Urkraft weist den Pfad Keins der Übel bleibt verborgen Vergeltung folgt auf jede Tat Reiner Glaube scheint verloren Erdgeister erzürnt das Unheil Durchs Gehölz entfesselt schnellen Grimmig folgt’s verheerend’ Urteil Beben morschen Grund entstellen Klauen dringen aus den Spalten Dich in den Abgrund reißen fort Lässt Dein Herz geschwind erkalten An einem scheinbar fremden Ort Der eigne Ursprung längst verblasst Erschaffen aus dies’ Element Wenn heimgekehrt zur ewigen Rast Geschlossen dieser Kreis am End’
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 27, 2026
Der Berge Schlund verschlingt die Sonne Am Horizont die Abendröte Dies gold’ner Glanz als wahre Wonne Bedächtig Tages Ende dämmert Gewaltig rauschen längs von Hügeln Des Waldbachs schäumend’ wilde Fluten Hinfort getragen wie auf Flügeln Dein Geist von nimmer endend’ Klängen Von Bergeshöhen ins Tal herab Verleihend prächt’gem Grunde Gestalt Ungeahnte Macht, vom Mensch veracht’t Des Lebens Elixier auf ewig Des Mondes trüber Schimmer zeigt sich Spiegelnd über’m schweigend ruh’ndem See Zur inn’ren Einkehr findend endlich Die Seel’ zu rein’gen von dem Frevel Des Meeres tosend stürmisch’ Wogen Gefürchtet ob der endlos Tiefe Seit Ewigkeiten zornig tobend Vernehmend diese mahnend’ Kunde Von draußen drohen die Gezeiten Der Lauf er übersteigt das Ufer Ertränken endlos Länder Weiten Die Zähren der vergessenen Welt Der Blick mit Grau’n führt in die Schwärze Verborgen lauert dieser Geiste Erbittert reißt heraus das Herze Entschwunden in die dunklen Tiefen
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 27, 2026
Während fern die Stürme wüten Der Wolkengürtel blitzend loht Geselle Wind mit kühlem Hauch Vom Unheil kündet, das bald droht Finster böse Wolken droben Sich türmen über mächt’gen Höh’n Schicksalhafte Stunden schlagen Ins Tale senden dumpfes Dröhn’n Furchteinflößend Winde pfeifen Getrieben von des Sturmes Wut Der Naturgewalt zu trotzen Schier aussichtslos trotz reich an Mut Schwingen tragen jene Stimme Die als Waldes Seele spricht Kalter Odem sie begleitet Der rasch versteinert Dein Gesicht Furchteinflößend Winde pfeifen Getrieben von des Sturmes Wut Der Naturgewalt zu trotzen Schier aussichtslos trotz reich an Mut Wenn Sunna setzt dann an zum Fall Der goldig’ klare Glanz vergeht Schimmernd Schleier legt sich nieder Der Mond vom Nachtwind wird umweht Weißer Dunst umwebt die Stämme In der Höh’ die Wipfel rauschen Grüne Zweige traulich flüstern Achtsam diesem Regen lauschend Zum Morgengrau’n klart sich die Sicht Erschreckend Spur’n treten zu Tag’ Des Sturmes ungeheu’re Wucht Unaufhaltsam wie es stets war
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 27, 2026
Urzeit war’s, dass Flammen lodern Erhell’n des Ursprungs Finsternis Treibt voran das Rad der Schöpfung Der feu’rgen Leidenschaft gewiss Dazumal als wert erachtet Als Handwerks Grundlag’ galt es dort Bedrohlich wirken Flammen heut’ Die Kraft des Feuers ist hinfort Frost’ger Wind mit eis’gen Schwingen Trübend diesen funkelnden Schein Keine Wehr dem Sturm zu trotzen So bricht diе ew’ge Nacht herеin Es glimmt dahin die Asche rot Das Lodern wird nun neu entfacht Funken tanzen wild im Mondschein Ein rot-gelb Glanz erhellt die Nacht Begleiter in der Dunkelheit Der Fackel Schein weist Dir den Pfad Bei Rast wärmt’s ein’m den kalten Leib Gestärkt bricht an der neue Tag Und tobt das Feuer flackrig wild Am End’ allein die Asche bleibt Der Rauch steigt auf, dem Nebel gleich Verbrannt des Tannes grünes Kleid Mit Feuers Brunst und Hammerschlag Geformt den Stahl ganz ohne Hast Vergessen ist seit langer Zeit Des Elements verborg’ne Kraft
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 27, 2026
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