Nicht um zu sterben
"Mein Wesen sei Haß auf diesen Wegen und ist mein Ziel auch weit entlegen der Haß treibe mich ihm entgegen" Wer durch meine Augen in mich gafft wird meinen "Wahn lenkt diesen Mann" und ich werde klagen bitterlich "Schuld ist der Haß, der sich meines Rachewillen wohl entsann, und mich für sich in Verzweiflung gewann." Doch Unmut schlich mir in den Nacken, und kaum war der Tag verstrichen, war aller Mut aus mir entwichen. Von da an war ich ausgesetzt dem Haß und seinem Siegeswillen, der kommt und bleibt für höchste Zeit, für Todschlag und mehr bereit. Was folgte wage ich nicht zu berichten unsäglich verzweifelte, blutige blinde Geschichten. Bis heute warte ich auf das Ende, ich fürcht' es wird noch dauern lang', und wage kaum daran zu glauben - ein End' von Hasses freiem Gang.
Submitted by NecroLord — Apr 26, 2025
Vom Tag entfernt, wo Mögliches Gewissheit lernt, hinein in das, was Stille schürt, niemanden zum Selben führt, Erfüllung bringt dem sie gebührt. "Entfesselt sei, was Licht gebunden alles Leid sei nun verwunden. Und waren es gestern noch wenige Stunden, in welchen ich zu Glück gekommen, so sei dem Tag an diesem Morgen sein grelles Gewand auf ewig genommen. Zu Nachte trete, was Grelles verborgen Es erscheine der Mond und verbanne Tages Sorgen." In die Nacht fällt Dein Schein, in die Nacht führt Dein Weg In die Nacht rückt mein Sein, in die Nacht führt mein Weg In die Nacht schwebt Dein Glanz In die Nacht führt Dein Weg In Deine Pracht rückt mein Sein In Deine Pracht führt mein Weg.
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025
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Die Quelle meiner Existenz ist das Tor zu Deinen Träumen. Träume bedeuten Unsterblichkeit. Für die Menschen nur unbedeutende Bilder, die in ihren Köpfen entstehen, für mich jedoch die Essenz des Lebens. Dunkelheit - Nebel - tänzelnde Schatten Schreie - nicht Singen - Schreie gleich Stimmen Bäume - Geäst - einst verlorene Nähe Hörst Du - Siehst Du - Schmeckst Du die Krähe!? Wandernd durch die bewegte Stille, geschäftiges Treiben in kleinster Rille Eins werdend mit dem Wasser des Teichs, das meine Hülle umgiebt, wie flüssige Liebe. Längst vergessen leb' ich hier inmitten von Moos und Tau. Manch Geschöpf kreuzt meinen Weg, und dieser Weg treibt mich weit, weit in den Nebelschleier, den Lichterfall. Durch mein Herz erblick' ich die Erfüllung meiner Sehnsucht So vollkommen wie sich nur ein Traum erweisen kann. Doch graut mir nicht vor des Morgens Licht, denn ein Erwachen birgt mein Zustand nicht.
Submitted by Celtic Frost — Apr 26, 2025
Vergänglichkeit - man wird ihrer gewahr, meist zu spät. Wandle Stunde um Stunde im Taumel namens Leben - Eingewebt zwischen Gegenwart und Zukunft Marsch Nicht Erinnerung Worte Nicht Gedanken Wisse nur den Teller genannt Morgendämmerung Wie den Rand erkannt als Sonnenuntergang. Grenzenlos allein die Grenzen, Los akzeptiert, ersehnt umschlungen. Bestatten - Gestatten Vernehmbar ist es, weit geflossen, Vergänglichkeit hat mannig Sprossen. Wo diese sind denkt der Mensch an Ziel, er will alles und davon viel. In jungen Jahren lässt er Sprosse um Sprosse hinter sich, noch ist ihm die Zeit nicht hinderlich. Doch die Zeit ist ewig - rhythmisch - rein, der Mensch hingegen weichend klein. Die Jugend schwindet, die Sprossen bleiben und die Zeit beschließt den Reigen. Keine Sprosse wird mehr erklommen, die Zeit hat dem Mensch' die Kraft genommen. Laufend lässt sie Erinnerungen verblassen In die Obhut des Todes bist Du nun entlassen.
Submitted by Iron_Wraith — Apr 26, 2025
Wenn der Tag traurig in die Dunkelheit flieht und ein Klagelied erklingt, von den Winden der Sehnsucht, den Tränen des Lichts Wenn Stille plötzlich des Waldes Dämmer-Geist ergreift und das Meer sich peitschend vor Deinem Namen verneigt Wenn Schatten verschmelzen - ein endloses Meer aus flammenden Sternen, verborgenen Perlen das weise Gesicht vollendet die Pracht das Leben in Ehrfurcht, erstarrt vor der Nacht Dem nächtig' Antlitz ich erlegen wie ein Kind in Deiner Hand Beschütz' mich durch den Schild des Nebels zeig' mir Wege unbekannt So folge mir, wenn Schmerz Dich quält, enthülle Deine Schwingen – sonst ist es zu spät, verloren in einer Welt, wo Zeit vergeht... Zusammen wir erstreben den einsamsten Pfad im zarten Schein des Silberlichts, der nur im Traum schien greifbar nah... Eine Reise ins Ungewisse, doch der Schmerz scheint zu verzagen als wir durchbrechen den Schleier dichter Schwaden Mit jedem Schlag stärker der Verlust meiner Narben und aus weiter Ferne erreicht mich eine Melodie (die mich tröstet wie noch nie, mich willenlos in ihren Banne zieht - das Paradies... und wie ein Kind in Deiner...)
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Ein unterhalb von Schmerz Entsetzen tief im Herz' In Dunkelheit hier unten - weg von der Welt, der bunten. Kein Entkommen in Sicht nicht hier - nicht dort Von Kälte genossen - ein grausamer Ort. Über mir die Todesboten Sie wünschen mich zu letzter Ruh' Schnäbel nie geschlossen Ihr Verlangen betört mich immerzu. "Was zu tun Dir bleibt, ist zu vermissen Du bist allein und dem Glück entrissen Deine Zukunft, Narr, ist längst vergangen denn in den Schluchten der Kälte bist Du gefangen." Anders mein Wille, er gibt nicht nach Er bewahrt mich vor des Todes Schmach. Vermag dem Leben nicht zu entsagen Ist bedingungsloser Hoffnungsträger will immer nur wagen, wagen und weiß Antwort Auf des Zweifels Fragen.
Submitted by Pestilence — Apr 26, 2025
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