Tod und Melancholie
Allmächtiger Erlöser der Zeit bis in die Unendlichkeit An sich nichts zu verehren aber jedoch immer da Über alles herrschend gleich fern und nah Es liegt nur ein Atemzug zwischen hier und dem Jenseits Verweile ich doch im Tod Mit jedem Gebet stirbt des Menschen Seele einen kleinen Tod In die Kälte versenken um ihn anzufassen Der Tod, etwas Unbegreifliches aber ich habe mich mit ihm versöhnt Alles was geschehen ist wird am Ende vergessen sein Es liegt nur ein Atemzug zwischen hier und dem Jenseits Verweile ich doch im Tod Er verweilt Der Tod verweilt hier Drinnen mir Jenseitiges Licht, dessen Feuer unsichtbar strahlt Es bringt Kraft aber nimmt alles Es ist das Universum; es ist Gott und Natur in deinen Tiefen versunken Des Todes sein Endlich ihm ins Auge schauen
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026
Zerbrechliche Tiefe unerreichbar für Blick und Spiegel Schau mich wieder an erkennst du nicht die Lieder? Trostlose Faust schlägt mich nieder Endloser Strom der Zeit und seine Krieger Ertrunken im Geschrei War ich da oder war es nur ein Dolch? Solch‘ Kapelle hallt in der Dunkelheit Ich folge den Narben bis in die Unendlichkeit Das Tristsein verkehrt sich Erdolchender Erlöser segne mich Die Stille war nie so göttlich
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026
Nimm meine Hand folge mir Ertrinke neben mir Es gibt nichts zu retten Ertrinke mit mir Lass mich gehen Schmerz als Gott Jede Wund ein fließendes Gebot Sieh mich aus der Spiegelung des Blutes Lass mich gehen Endlich Die Welt ist eine Kloake Ganzes Leben durch den Dreck gezogen Das Wundmal lässt sich nicht abwaschen Unter der kalten Sonne sind wir alle eins nach dem Tod strebend Lust am Untergang Immerwährendes Blutvergießen Pereat mundus; wir hätten niemals existieren dürfen
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026
(Melankolia) Jätä jo arpesi Päästä pahasta Tarinasi kerro Lukea sen saatat nahasta Turhaan tuhkaan tartun Sivellen savuna sormista Mustaa usvaa hamuan Hengitä syvään tuulista Olen tuhka, jolla otsaasi risti piirrettiin Olen veitsi, jolla sieluusi tuska viillettiin Viillä vaan niin voit koskettaa kurottaa kuolemaan Viillä vaan niin voit kipua kaivertaa kaihoa koskettaa Viillä vaan ikuiseen unelmaan unholaan Viillä vaan tuntos tuonelaan kuolemaan Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa Causa sui extremum vitae spiritum edere Olen haava, joka ei arpeudu Raadeltu rupi rauhaton Etkö näe ruumiita ympärilläsi? Kuolemaa kehdossasi?
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026
Tumma järvi maassa tuhansien Kivi iski kerran silti väreet lyövät ikuisuuden Kuva vääristyy heijastus helvetin Syvyydestä synnit sykkii Ken sinne astuu ikuisuuteen huokaa Ei heltiä kahleet Raasta rikki ranteet Taedium vitae kaikki on turhuus Saasta sieluusi sivaltaa Kalma kylkeesi kietoutuu Saasta sieluus sivaltaa Kalma kylkees kietoutuu Ei heltiä kahleet Raasta rikki ranteet Kuilu kutsuu Tuska tuntematon turruttaa Kuilu kutsuu Katse kylmän kehdon kangistaa
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026
Das Licht der entferntesten Sterne erscheint am langsamsten Wie lange dauert es den Geist zu verstehen? In der Finsternis glaubt der Mensch nicht an sie Nur in den Flammen der göttlichen Erkennung trifft es tief Lass meinen Geist abfackeln Wenn ihr mich seht bin ich seit langem fort Cupio dissolvi Nihil absolutum Lass meinen Geist abfackeln Wenn ihr meine Strahlung bezeugt In ihrer Blindheit werdet ihr jedoch mich nicht sehen
Submitted by Sexy Gargoyle — Jun 21, 2026