Finisterre
ein Nebelhorn bläst durch die Dichte es will mich sehn', es schreit nach mir gehe mit den Toten fort gehe mit den Toten fort so brech' ich auf in die Wand aus Licht und der Ton wird dicht damit ich mich zum Kampfe richte gehe mit den Toten fort gehe mit den Toten fort rastlos wander' ich, frage mich ist es Fluch oder Heil der Wind begleitet meine Pflicht stärkt mir den Rücken, peitscht ins Gesicht er lacht mit mir und er teilt meine Tränen doch vom Krieg weiß er nichts das Grün es tauscht die Farbe in Grau die Bäume zeigen ihr Gerippe die Wärme weicht und es wird kalt die Welt umspannt ein Leichentuch ab vom Weg im dürren Wald glühen Augen heulen die Wölfe, ziehn' mich in ihren Bann sie starrn' mich an, ich muss ihnen folgen doch vom Krieg wissen sie nichts das Grün es tauscht die Farbe in Grau die Bäume zeigen ihr Gerippe die Wärme weicht und mir wird kalt kommst du, um mich zu holen zu viele Seelen hast du schon gefangen kommst du, um mich zu holen zu viele Seelen hast du schon gefangen doch meine kriegst du nicht fern von der Welt werd' ich hier ruhen bis dass die Schreie verstummen das Leben wieder blüht und blüht und blüht
Submitted by Nargaroth — Apr 26, 2025
in meine Brust sie glühend Unrast säte in ihre Schönheit war ich bald vernarrt doch stürb' mein Herz, wenn ich sie sähe leblos vor mir aufgebahrt so knie ich vor dem Eichensarg und wage nicht hinein zu sehn' mein Leib ist schwach, der Wunsch so stark mit ihr von dieser Welt zu gehn' wieso hast du sie mir genommen fahler Schnitter sag es mir wieso bist du zu ihr gekommen raubtest sie und nahmst sie dir er blickte auf der Trauerkerzen fröhlich tanzend Töchterlein als sich sein Geist begann zu schwärzen und die Stimmen drangen ein sieh' der Docht ward starr und bleich ohne Leben, bis die Flamm' ihn traf denn erst das Feuer tat den Streich der ihn geweckt vom Totenschlaf gleich dem Docht soll es auch ihr ergehen um aus dem fesselnd faulen Leichendunst tanzend wieder aufzustehen das Feuer birgt der Toten Gunst so wie ich mich nach ihr verzehre so verschlinge uns, oh grimme Feuerpein auf dass sie leuchtend wiederkehre friss mich gänzlich bin ich dein
Submitted by MetalElf — Apr 26, 2025
This track is instrumental.
in Dunkelheit reißt mich der Glaube deine Gedanken gebrannt in mein Hirn von Skepsis geplagt, doch niemals gefragt was wir wirklich sind befremdlich geboren, im Keim schon erfroren zersplittertes Eis scharrt tief in mein Fleisch du gabst mir die Hand, bevor du verschwandst bevor es alles verschwand die Erde, sie schüttelt mich von ihrem Rücken losgelöst vom Boden, der mich hat nie geboren will sie nicht, dass ich auf ihr verweile und ich falle zurück ins All, in die Unendlichkeit mir scheint, als ob ich niemals gelebt keine Pflicht trübt mir jetzt noch die Sicht gebettet im Firmament seh' ich auf dich hernieder sehe das, was wir wirklich sind ich rase zu Grunde, verbreite die Kunde doch die Skepsis ist groß, man wird sie nicht los ich suche die Hand, die uns einst verband bevor es alles verschwand die Erde, sie schüttelt mich von ihrem Rücken losgelöst vom Boden, der mich hat nie geboren will sie nicht, dass ich auf ihr verweile und ich falle zurück ins All, in die Unendlichkeit
Submitted by Pestilence — Nov 11, 2025
wohin, wohin mit alldem hier und jetzt wohin, wohin gehst du wenn alles verreckt im Chor hört man sie ein Loblied singen auf neue Führer, neuen Halt doch blind das Auge und taub das Ohr trifft niemals sie die Gunst des Glücks was wird aus mir, aus dem in mir aus dem um mich herum aus dem, was da noch kommt wird es für immer sein oder vergeht es im nächsten Moment stirbt es zusammen mit der Welt und ihrer Pest mit schwarzer Feder und eurem schwarzen Blut schreibe ich nieder diese Zeilen in rasender Wut mit Lauten scharf wie Klingen und Saiten heiß wie Glut schneid' ich mein Feuer in eure elendige Brut am Ende der Zeit wenn die letzte Schlacht verloren nehm' ich Abschied und singe mein letztes Lied für dich für immer von dir oh Menschheit, oh Unvollkommenheit nehm' ich Abschied und singe auf dass du brennend untergehst und jedes Zeugnis von dir verglüht und deine Asche verweht im Nichts
Submitted by Immortal — Apr 26, 2025
Ich sehe tiefer in den Abgrund hinein Den du in mein Leben geschnitten hast Sehe nichts, nur Zeiten Die längst vergangen An Tagen wie diesem möchte ich sterben Scheiden und mitnehmen alles, was wir zusammen erschaffen haben Hinaus in eine andere Welt In der der Mensch einen neuen Wert besitzt Wir leben in einer Welt ohne Grenzen Und so steh' ich hier und halte dein Herz in meiner Hand Deine Augen starren aber können nichts sehen Die Erde verschlingt den Leib Nimmt ihn auf in ihren ewigen Lauf Und verbrennt die letzten Reste Das Morgenrot am Horizont Zieht meinen Blick Auf den Geist, in dem deine Seele wohnt Fliegend durch die brennende Luft Tausend Flammen erhellen die Nacht Geblendet vom Licht saug' ich auf diese Macht Ich sprenge die Fesseln, die mich noch halten Und steige auf zu dir Ein letztes Mal folge ich dir Bald ist es vorbei Erblicke diese Schönheit bevor du erblindest Rieche diesen Duft bevor er verfliegt Atme diese Luft bevor du erstickst Lebe dieses Leben bevor du stirbst Lebe dieses Leben bevor du stirbst
Submitted by Lake of Tears — Apr 26, 2025