Böhse Onkelz
Album • 1995
Hier sind neue fromme Lieder Von den Engeln in zivil Nichts ist uns heilig Kein Seitenhieb zuviel Hier sind Reime aus dem Leben Lieder wie Orkane Rhythmen die das Land bewegen Mehr als nur Schikane Fahr mit uns in den Himmel Wir ebnen Dir den Weg Wir öffnen Dir die Augen Wir zeigen Dir wie's geht Hier sind die Onkelz Schnall Dich an Warum willst Du laufen Wenn Du fliegen kannst Hier sind neue Schweinereien Von dem Feindbild Nummer eins Ihr solltet uns belohnen sonst hättet ihr keins Ja, wir bringen dieses Land dem Tod ein Stück näher Wir sind geistige Verführer Kopfverdreher Was lange währt wird endlich gut Denn nie war'n wir besser Ihr hört uns nicht aus Zufall Wir sind schärfer als Dein Messer Flüssiger Wahnsinn Ein Schluck Poesie Eine Überdosis Onkelz vergißt Du nie Eine Überdosis Onkelz und Du mußt in Therapie
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Ich rieche Angst, Ich rieche Korruption Erlahmten Glauben Resignation Ich rieche eine kranke Eine kranke müde Welt Ich rieche Gier Die Gier nach Geld Finde die Wahrheit Hab keine Angst Finde die Wahrheit Solange Du noch kannst Denn die Wege sind lang Und selbst der Tod ist nicht ihr Ende Wach endlich auf Reich mir die Hände - werde Legende Ich laufe durch die Straßen Und alles was ich seh' - sind Verlorene Seelen Gesichtlose Armeen Korrupte Bullen Schulen voller Idioten Falsche Götter Die falschen Drogen Ich rieche Böses Und Bitterkeit befällt mich Das Leben stinkt Es stinkt gewaltig Ich seh die Armut der Reichen Ihre Ketten aus Gold Den Schatten des Himmels Eine Landschaft in Moll
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Es ist an der Zeit Euch folgendes zu sagen Euch die ihr uns antreibt Seit mehr als zwanzig Jahren Mit eurer Hilfe Schrieben wir Geschichte Die Geschichte der Onkelz Und ihrer Neffen und Nichten Wir werden niemals, niemals auseinander gehen Wir werden immer, immer zueinander stehen Ihr sollt wissen Das wir niemals vergessen Wer unsere Freunde sind Unsere Welt ist eure Könnt ihr das verstehen Unsere Freude ist Die eure zu sehen Danke für alles Für diesen Traum Dieses Privileg Für die gute Gesellschaft Auf einem langen Weg
Submitted by Corpse Grinder — Apr 26, 2025
Ich sitz' nicht hier im Dunkeln Ich lebe nicht in Angst Ich kann auch anders Ich kann das, was Du nicht kannst Ich trag mein Innerstes nach außen Damit auch ihr es seht Um euch zu zeigen Daß es anders geht Ich laufe gegen Mauern Ich laß mich nicht kontrollier'n Ich laß mich nicht benutzen Und nicht von Blinden führ'n Nichts bringt mich zum Schweigen Nicht, wenn ich dazu steh' Ich will mindestens die Welt verändern Bevor - bevor ich geh' Ein Abend mit mir Setzt Deinen Geist in Bewegung Wie ein vergifteter Pfeil Eine geistige Blähung Ich bin ein Antidepressivum Depressionsdiät Wenn ich euch nicht mehr helfen kann Ist's sowieso zu spät Ich laufe gegen Mauern Ich laß' mich nicht kontrollieren Ich laß' mich nicht verarschen Und nicht von Blinden führen Nichts bringt mich zum Schweigen Nicht wenn ich dazu steh' Ich will mindestens die Welt verändern Bevor - bevor ich geh' Ich laufe gegen Mauern Ich laß' mich nicht kontollier'n Ich laß' mich nicht verarschen Und nicht von Blinden führ'n Ich kann eigenständig denken Ich zweifle nicht Ihr steht im Dunkel Und ich Und ich im Licht Und ich im Licht
Submitted by Cyberwaste — Apr 26, 2025
Ein leerer Bauch Ein wilder Blick Das Herz verhärtet Den Kopf im Strick Ein Tag wie jeder andere Ohne Liebe, ohne Glück Ein Schritt nach vorne Zwei zurück Doch - Nichts hat Bestand Nicht mal das Leid Und selbst die größte Scheiße Geht mal vorbei Lass es zu, dass die Zeit sich um Dich kümmert Hör mir zu, und mach es nicht noch schlimmer Denn es gibt 'nen neuen Morgen 'nen neuen Tag, ein neues Jahr Der Schmerz hat Dich belogen Nichts ist für immer da Die Angst vor Schlimmerem Treibt Dich voran Denn alles, was Du sahst Von Anfang an - waren Kleine Tragödien Von Liebe und Tod Von Armut und Elend Von Sehnsucht und Not
Submitted by Morgoth — Apr 26, 2025
Du bist die Wolke, die den Mond verdunkelt Bedauernswert Toter als tot Lebendig doch leer Mit 30 schon gestorben Mit 70 erst begraben Ohne eigenen Willen Ohne zu fragen Du bist zu schwach Zu schwach, um Nein zu sagen Doch stark genug, Um Deine Frau zu schlagen Du stehst für alles, was ich nicht will Du kotzt mich an Du bist so kacke Das nicht mal ich's beschreiben kann Du sitzt still auf Deinem Arsch Ganz egal, was auch passiert Denn wer nichts wagt Kann nichts verlier'n Dein Feuer ist erloschen Deine Flügel sind verkümmert Von keinem Traum gestört Stehst Du vor Deinen Trümmern So wartest Du auf's Ende Und verschwendest Deine Zeit Dann darfst Du Dich nicht wundern Wenn niemand um Dich weint Du bist nichts Und Du wirst es immer bleiben Von keinem Gott erhört Ohne zu leiden
Submitted by Finntroll — Apr 26, 2025
Ich weiß es ist nicht leicht Wenn man seine Ziele nicht erreicht Ich kenne Dein Problem Ich kann Dich gut versteh'n Doch wenn Du wirklich lebst Wenn Du für Deine Wahrheit gehst Wenn Du wirklich an Dich glaubst Bekommst Du alles was Du brauchst Ich mache was ich will Ich tue das, woran ich glaube Ich lebe meine Wahrheit Ich traue meinen Augen Ich gehöre meinen Worten Nur mir selbst Ich mache was ich will Ich mache das, was mir gefällt Ich rede nicht von Geld Sondern von dem, was wirklich zählt Nicht von kleinem Glück Halt mich für verrückt Doch ich weiß, wovon ich rede Ich weiß warum ich lebe Du bist das, was Du draus machst Und Du bekommst, was Du erschaffst Und wenn ich tausendmal verliere Wenn ich dafür krepiere Du machst mir keine Angst Ich tue nicht, was Du verlangst Ich gehöre meinen Worten Meinen Worten, meinen Liedern Und falls Du meine Sprache sprichst Seh'n wir uns wieder
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Willst Du meine Einsamkeit Und das was sie in mir weckt Willst Du meine Sorgen Den Haß, der in mir steckt Laß mich Dein Leben komplizieren Sag' einfach ja Wir tauschen Ringe Und ich bin immer für Dich da Du kannst alles haben Du kannst alles haben Du kannst alles haben - alles was Du willst Willst Du mein Blut Willst Du meine Tränen Willst Du Dich verlieren Willst Du mein Leben Soll ich für Dich singen Oder für Dich töten geh'n Soll ich für Dich lügen Willst Du im Regen steh'n Ich glaub' Du liebst mich nicht Ich glaub' Du liebst mich nicht Ich glaub' Du liebst mich nicht Ich bin wohl nicht der Richtige für Dich Willst Du meine Launen Ertrag mich wenn Du kannst Willst Du meine Schatten Den Abszess aus Furcht und Angst Willst Du meine ganze Meine ganze Existenz Willst Du meine Lügen Alles das was Du nicht kennst
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Du wirst gefickt von Deinem Vater Von Deinem eigenen Fleisch und Blut Du leidest Qualen Ihm tut es gut Warum tut er das Warum tut er Dir das an? Ist das seine Liebe? Macht ihn das zum Mann? Du ekelst Dich vor ihm Vor seinem Speichel, seinen Küssen Vor der Hand auf Deinem Schoß Vor der Hand auf Deinen Brüsten Wenn das seine Liebe ist Ist er ein Idiot Wenn das das Leben ist Wünschst Du Dir den Tod Du bist doch noch so jung Viel zu jung Du bist doch noch so jung Viel zu jung, viel zu jung Du weißt nicht was geschieht Du weißt nicht warum Du möchtest schreien Doch Du bleibst stumm Nachts weinst Du in Dein Kissen Du fürchtest Dich vor ihm Davor, daß er in Dir kommt Vor seinem Spiel Du wirst damit nicht fertig Du kannst Dich nicht dagegen wehren Du kannst es keinem sagen Du schämst Dich viel zu sehr
Submitted by VladTheImpaler666 — Apr 26, 2025
Ich starre auf mein Bild Und lese in mir selbst Aus dem Legendenbuch Aus meiner Welt Ich wußte nicht wohin ich ging Nicht mal wo ich war Wie ein Schiff ohne Ruder Nichts war klar Sie nannten mich Idiot Weil ich die Schule haßte Sie sperrten mich ein Weil ich ihnen nicht paßte Ich lebte vom Verbrechen Von kleinen Hehlereien Ich hatte schlechte Gesellschaft Und zu viele Schlägereien Ich will Dich nicht belehren Du bist selber alt genug Doch es ist traurig aber wahr Das Problem bist Du Die Hölle ist in Dir Und kein Ort, an den man geht Unsere Hölle schaffen wir Und nicht der, der vor uns steht Zu viele Drogen Zu viele Schlägereien Ich war nicht immer Sieger Aber viel zu oft dabei Ich weiß, wie es sich anfühlt Wenn Knochen splittern Ich weiß, wie es sich anfühlt Wenn Hände zittern Doch ist es nicht der Schmerz Der mir Sorgen macht Es ist die Hölle Die Du Dir schaffst Denn jeder kann zaubern Seine Ziele erreichen Du mußt es nur wollen Du stellst die Weichen
Submitted by Sexy Gargoyle — Apr 26, 2025
Um unsere Köpfe schwirrt kein Heiligenschein Doch wir sind immer noch reiner, als Ihr glaubt zu sein Denn wir sind, wir sind Teil eines göttlichen Plans Wir sind hart aber herzlich - phänomenal Wir sind menschliche Tiere, pure Energie Laßt es uns tun Laßt uns das Land verderben Laßt uns die Kugeln spüren Laßt uns in Freiheit sterben Wir sind kein krankes Organ Ihr könnt uns nicht entfernen Mythologien brauchen lange, bis sie sterben Laßt es uns tun Laßt uns das Land verderben Laßt uns die Kugeln spüren Laßt uns in Freiheit sterben Tötet mich - doch was tötet Dämonen? Nichts tötet die Onkelz Nichts kann uns entthronen Denn - Helden leben lange, doch Legenden sterben nie
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
Mit jedem Tag wurden Die Schatten länger Die Tage kürzer Die Kreise enger Freunde gingen Die Einsamkeit kam Ja, selbst die Engel Verschwanden irgendwann Denn mein Leben lag in Scherben Hatte seinen Sinn verloren Ich spürte nur gefrorene Leere Ich fühlte mich wie tot geboren Ich kostete den bitteren Geschmack Der Sterblichkeit Ich wollte es beenden Fast war es soweit Ich vergiftete mich selbst Doch ich hab' es überlebt Ich verbrannte meine Brücken Ich weiß' nicht, ob ihr versteht Ich wollt' 'nen Fensterplatz im Himmel Doch ich schaffte seinen Schatten Ich tötete jedes Gefühl Alles was ich hatte Jetzt wo ich clean bin Wird mir alles klar Jetzt wo ich clean bin Weiß ich wo ich war Es riß mich fort in eine andere Zeit In andere Welten Ich floh' vor mir, vor meinem Hirn Und vor meinen Ängsten Durch die Mauern des Bewußtseins In das Reich des Vergessens In nie endenden Rausch Vom Heroin besessen Vom "H" besessen
Submitted by Corpse Defiler — Apr 26, 2025
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