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Von Trugbildern und Illusionen Fern, im Süd-Osten, aus düsteren Liedern bekannt Von der freien Welt geächtet, von Mordor verkannt Dunkel ist ihre Haut, und rot-schwarz ihr Gewand Scharf sind ihre Klingen, schwarz das Banner in ihrer Hand Bande wurden geschlossen, mit Harad und mit Rhûn Erst wenn Gondor gefallen, sollen die Waffen ruh‘n Die dunklen Seelen verkauft an Morguls schwarze Macht Seit an Seit auf dem Schlachtfeld, mit der ewigen Nacht 1, 2, ab in den Krieg Für Khand willst Du nun den Sieg 3, 4, blas dein Horn Für Gondor hegst Du sehr viel Zorn 5, 6, es ist soweit Ihr nutzt die letzte Gelegenheit 7, 8, in Reih und Glied In Mordor singst Du schon dein Lied vom Krieg Elessar, bald schlägt die Stunde deiner Wiederkehr Die Grauen reiten schnell, wie der Wind von Norden her Im Nebel ganz verschwommen, liegt der Pfad vor dir Aus dem Nebel entspringt ein Licht, Sauron im Visier Antreten in Reih und Glied, und Kämpfen bis zum Tod Der Tag wurde zur Nacht gemacht, die Feuer glimmen rot Angsterfüllt brüllen Tiere, grau, gross wie ein Haus In Staub und Asche, im Heim der Orks, ist es für sie ein Graus Wellen aus Hass branden, vergehen wie die Gischt Heere zerbersten und Lügen vergehen, unter Elendils Licht Gestorben in einem fernen Land, von Hoffnungslosigkeit erdrückt Trugbilder verschwinden, Illusionen sind entrückt
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Es sind die alten Zeiten, die nie mehr wiederkehrn Das Uhrwerk des Wandels, sich unentwegt und stetig drehn Namenlose Orte und grosse Namen in alten Geschichten Vergangene Zeitalter kennen wir nur noch, aus staubigen Berichten Die Unsterblichkeit verrinnt, wie der Sand im Stundenglas Die Anmut ist verblasst, überwachsen von Moos und Gras Grosse Reiche sind zerfallen, andere verborgen in der Unendlichkeit Sie sind gefahren übers Meer, sie haben sich befreit. Es ist die letzte grosse Reise Es ist das Ende Ihrer Zeit Die alte Welt wird vergessen werden, vergessen sein Diese Zeiten sind entschwunden, sie werden nie mehr wiederkehren Der dunkle Sturm der Zeit, wird an der Welten-Zügeln zerrn Neues wird erblühen und im selben Moment vergehn Die Räder des Augenblicks, werden sich jetzt viel schneller drehn Altes Wissen ist vergessen, in Tücher der Sterblichkeit gehüllt Die Lieder sind verstummt, die Welt von Zwielicht erfüllt Es sind hoffnungslose Taten, von Gier und Blindheit geführt Der Wahnsinn der Gegenwart, der kaum noch jemanden berührt Wir entsinnen uns an damals, als die Erstgeborenen noch unter uns warn Als schöne Lieder und grosse Taten, uns zu Ohren kamn Es waren grosse Krieger, wahre Helden, Wächter der Welt Ihr Licht wird nie verblassen, auch wenn die Welt zerfällt Nach Valinor ins Segensreich, wird ihr Weg nun gehn In dieser Zeit, in unserer Welt, werden wir sie nicht wieder sehn Doch oben vom Dach der Welt, hat Manwe uns im Blick Ist die Zeit gekommen, leitet er mit seiner Weisheit, der Weltengeschick
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Erschaffen im dunklen kargen Herzen Einer alten lang vergessen Welt - Tod Erdacht vom Gott der Schmerzen Von seinem eigenen Elend entstellt - Er bringt den Tod Sein Atem wird brennen Du wirst um dein Leben rennen - Finde den Tod - Oh dein Tod Am Saum der Welt steigst Du empor Purpur schimmern die Bäche und das Moor Du weckst uns aus dunklen Qualen Flammend wirfst Du deine Strahlen Das ist mein Kampf ich bringe euch das Feuer Schattenhafte Wesen, wahre Ungeheuer Hör meine Worte, es wird dir nichts bringen Das Westliche Licht, werden sie nicht bezwingen Üsi Härze löh sech nid lah verdunkle Wie d Morgesunne söue si am klare Himmu funkle Üse Geischt isch frei und wiud Är isch im Kampf gäge ds Böse wie ne mächtige Schiud
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Eine alte Strasse, sagt er, führt dich zum Licht In den Bergen von Aman, gegangen sei er sie noch nicht Eine Strasse alt wie die Onordim, führt weg von Eldamar Vom Westmeer über die Pelóri, weht der Wind ganz klar Calacirya – Von Valmar kommt dein Licht Calacirya - Vergessen können wir dich nicht Ein Spalt aus Licht, erzählt er, in den Bergen von Aman Das Licht der zwei Bäume, zieht alle in den Bann Von den Valar erschaffen, sagt er, nach Almeren’s Fall In den Pelóri sieht man sonst, nur das Licht der Sterne ganz schal Nun liegt der Pfad dunkel, erloschen ist der Bäume Licht Die Dunkelheit hatte nur einen kurzen Sieg, bezwingen konnten sie uns nicht Calacirya lag in Melkors Schatten, lag in der Sterne Dämmerlicht Nun zieht Laurelins Frucht seine Bahn am Ilmen und Calacirya liegt wieder im Licht Calacirya – Von Valmar kommt dein Licht Calacirya - Vergessen können wir dich nicht Calacirya – Tirion schimmert in deinem Licht Calacirya – Dunkle Tage sind in Sicht, sind in Sicht
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Ein Land jenseits des Flusses Ein Land mit dunklem See Der kühle Wind er kommt vom Berg Und streicht über mein Gesicht Jetzt sind die Ufer menschenleer Alles zerstört von des Feindesheer Staub und Asche liegt in der Luft Geblieben ist nur des Feindes Schmutz Thargelion, Thargelion Deine Felder in Flammen Kein Kind ist ihm entgangen Thargelion, Thargelion Ein See voll vom Tod Das Land in grosser Not Hier in diesen hohen Bergen Reiten wir auf weissen Pferden Unsere Häuser aus Stein und Holz Erfüllen uns mit grossem Stolz Thargelion, Thargelion Felder voll von Leichen Die Orks in der Ferne keifen Thargelion, Thargelion In den schattigen Hügeln Sich die Orks um die Beute prügeln Im Ork-Feuer, als Beleriand fiel War es auch für Thargelions Verteidigung zu viel Das jähe Feuer, Helevorn den Glanz entreisst Der Berg der Tyrannei Feuer speit Die Sonne verblasst, vom Rauch getrübt Hat Melkor den ersten Schlag geführt Wie ein Übel kriechen sie durchs Land Die Häuser der Elben sind zu Asche verbrannt Doch wie ein Phönix der zur Asche verbrannt Dor Caranthir in neuer Schönheit auferstand Feanors Sohn lebte einst in diesem Land Wanderte oft an Gelions Strand Das Land deshalb auch seinen Namen trug Doch sein Jähzorn ihn selber schlug Talath Rhûnen von den Sindar genannt Als Land jenseits des Gelion war es bekannt Auch die Naugrim zogen einst durch das Land Diamant besetzt war ihr Gewand
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Glühend in rotem Feuer Kommt das Ende wie ein Ungeheuer Ein Schattentanz Im Sternenglanz Es ist nur die letzte Glut Die nahende Dunkelheit nimmt mir den Mut Ein Schattentanz Im Sternenglanz Wenn dieser Tag zu Ende geht Und der Wind nach Norden dreht Ein Schattentanz Im Sternenglanz Traurigkeit erfüllt dein Herz Unerträglich wird dein Schmerz Ein Schattentanz Im Sternenglanz Kein Weg führt mehr aus der Dämmerung zurück Das letzte Licht ist aus dem Herz entrückt Die Seele, dein Mut sind im Zwielicht verlorn Das Herz in Trümmern im Schatten erfroren All deine Ängste, im Dunkeln versteckt Die Dämonen der Nacht haben die Wunden geleckt Sag deiner Liebe Ade, Du musst jetzt gehn Wenn Tag dämmert wirst Du es verstehen Ein Schattentanz Im Sternenglanz In deinen Augen leuchtet das alte Feuer Allen Valar und Maiar warst Du teuer Hüllenlos ein heller Stern Eäs Feuer ist dein Kern Das Gute hast Du steht’s im Sinn Sicher vor des Feindes Wahnsinn Keiner kann dir wiederstehen Du bist Arien, kannst Du es verstehen?
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Über Moos und Gras, führt dich dein Weg Unter der warmen Sonne bis der Mond auf geht Durch schattenhafte Wälder, über matten Stein Bricht die Nacht herein, sitzt Du am Feuerschein Flamme des Westens - von Runen geziert Flamme des Westens – Mordor im Visier Flamme des Westens – In Nogrod geborn Flamme des Westens – Sauron spürt dein Zorn Ich bin Andúril, ich war Narsil, Schwert von Elendil Mögen die dunklen Horden vor dir fliehen Stern des Westens – Gib uns den Mut Stern des Westens – Für dich, unser Blut Stern des Westens – Enthülle deine Pracht Stern des Westens – Wir treffen den Feind mit voller Kraft Keiner kennt deinen Namen, sie fürchten sich vor dir In Grau bist Du gekleidet, schattenhaft, wie ein Tier Jedem Wetter wirst Du trotzen, fällt der Schnee dir ins Gesicht Du findest aus dunkler Nacht, den Weg zum Tageslicht Mut und Vertrauen sind erwacht Wenn die Glut die Hoffnung entfacht Ein neuer Tag, eine neue Stunde Neue Hoffnung, geheilt werden alte Wunden Ein neuer Morgen für diese Welt Wird kommen wenn Barad-dûr zerfällt Der Elbenstern wird den Mut entzünden Die letzten Tage, die letzten dunklen Sünden Durch Asche und Staub führt dich dein Weg Durch Rohan zum Stein von Erech wirst Du jetzt gehn Mit dem letzten Aufgebot vor dem Schwarzen Tor Du bist König Elessar, König von Gondor
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Jahrelang von Dir träumt Ein schattenhafter Weg von Nebel gesäumt Mein Weg durch den tiefen Schlund Ein steiniger Pfad nah dem Abgrund Jede Pein ist mit dir erstrebenswert Den jeder Tag mit dir ist lebenswert Du bist mein kleiner Abendstern Ich werde mit dir über steinige Berge gehn Du entzündest mein Leuchtfeuer in der Nacht Meine Hoffnung in der grossen Schlacht Du bist mein Ratgeber und mein Schild Das Brot das meinen Hunger stillt In jener kalten Winternacht Wurde das Feuer für uns entfacht Keine Finsternis kann es je verderben Die unsterbliche Flamme sie wird nie sterben Ich staune wie die Zeit vergeht Doch ich frag mich wie die Zeit entsteht Deine Seele sie schwebt in Unendlichkeit Es ist der Abendstern Der Abendstern ist da, er ist da Ni melme lye an elye ea elvea Du bist sternengleich, deine Haut so bleich Me engië ve lauca anar ar ninqe Isil Ni melme cala nya an elye ea alma nya Wie das klare Sternenlicht, gibst Du mir Zuversicht Me engië ve sére ar úra ohta
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Rohirrim hoch zu Pferd In der Sonne glänzt dein Schwert Rohirrim hoch zu Pferd In ganz Rohan zu Recht verehrt Rohirrim blast das Horn Mordor fürchtet euren Zorn Rohirrim blast das Horn Voran reitet des Königs Sohn Siehst Du sie? Die Pferde und die Reiter? Ein Schimmer des Westens, ist ihr Begleiter Hörst Du es? Das Horn der Mark? Ist das Schlachtfeld auch noch so karg Blut, Tod, Heldentat Schrecken, Angst, ein kaltes Grab Wut, Zorn, Blutbad Mut, Furcht, wir sind gemeinsam stark Kleine Helden grosse Taten Blond weht das Haar der Soldaten Kleine Helden grosse Taten Auf der Haut und im Herzen tiefe Narben Siehst Du es? Das schwere Kettenhemd? Ein rotes Feuer, in ihren Augen brennt Spürst Du Ihn? Den kühlen Wind? Die Tage entschwinden im Schatten geschwind
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Ein neuer Morgen wird geboren Die Nacht sie hat an Kraft verloren Der Wind streicht dir durch dein Haar Heute trotzt Du der Gefahr Das neue Licht gibt dir vertrauen Du wirst in des Feines Augen schauen Auf Stahl und Feuer ist Verlass Du bekämpfst den Feind mit vollem Hass Wer weiss, wie sich die Welt weiter dreht Und wer weiss, wie es weiter geht Wer weiss, wie die Welt morgen ist Und wer weiss, ob man dich vermisst Wer weiss, ob morgen die Sonne wieder scheint Und wer weiss, ob jemand um dich weint Schwerter klirren, Du bist in Not Pfeile schwirren, die Niederlage droht Doch Du bist mutig und verwegen Trittst dem Feind auch alleine entgegen Wenn sich die Kraft dem Ende neigt Die letzte Hoffnung in dir steigt In Valinor wird deine Seele weilen In Mandos Hallen werden die Wunden heilen Wer weiss, ob morgen die Sonne wieder scheint Und wer weiss, ob jemand um dich weint Krieg und Friede, beide gelten gleich Denn kaum ein Tod berührt Valinors Reich Auch wenn dein Kampf zu tausend Siegen führt Das Herz der Welt schlägt weiter unberührt
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026
Blass wie das Spiegelbild des aufgehenden Mondes im Wasser Tiefgrau wie ein kalter Nebel in einer sternlosen Nacht Dunkel wie ein Schatten im Wald, in einer kalten Winternacht Blau und Gold ganz unklar wie das Licht der nahenden Nacht Silbern wie ein feuriger Blitz in einer stürmischen Sommernacht Tiefblau mit weissem Kamm wie die schäumende Gischt 76 waren sie, das grösste Volk 46 zogen los, nach Valinor 28 blieben zurück, die Avari genannt 20 nur erreichten Aman das gesegnete Reich Silbern funkelst Du, wie tausend Sterne in klarer Nacht Alqualonde, Stadt am Meer, deine Mauern sind mit Perlen besetzt Mit Blut befleckt sind die Strassen, der Schmerz ergreift dein Herz Sippenmord, der grosse Fluch, Melkors grosses Werk Schwanenschiff in Brand Schwanenschiff in Brand Blass wie das Spiegelbild des aufgehenden Mondes im Wasser Tiefgrau wie ein kalter Nebel in einer sternlosen Nacht Dunkel wie ein Schatten im Wald, in einer kalten Winternacht Blau und Gold ganz unklar wie das Licht der nahenden Nacht Silbern wie ein feuriger Blitz in einer stürmischen Sommernacht Tiefblau mit weissem Kamm wie die schäumende Gischt Silbern funkelst Du, wie tausend Sterne in klarer Nacht Alqualonde, Stadt am Meer, deine Mauern sind mit Perlen besetzt
Submitted by Nargaroth — Jun 18, 2026