Mana Ewah
Voll Ehrfurcht steh ich auf dem Gipfel am Vorhof zu des Himmels Reich bestiegen hab ich höchste Wipfel vom Klettern noch die Knie weich Tobend fährt der Wind durchs Haar kalte Luft brennt in den Lungen Sonnenschein - die Sicht ist klar hab ich den Gipfelsieg errungen Welch Symphonie der Perfektion ist der Spitze rauer Ton so lausche ich dem Bergeshall des Gipfelgottes donnernd Oration Heut steh ich hier dem Himmel so nah bin mit mir im Reinen seh alles so klar ich spreize die Schwingen und fühle das Licht stürzt mich hinunter in endlose Sicht Ich seh mit Adlers weitem Blick Wälder, Wiesen. Seen I'm Tal durchtrennt hab ich den Seelenstrick erleuchtet hell im Sonnenstrahl Alles zieht so schnell vorbei rasend drehen sich meine Gedanken in mir tobt eine Meuterei es fällt der letzte Schranken Ich schlag mit den Adlerschwingen empfange frei das grelle Licht den Käfig habe ich durchbrochen befreit mein stolzes, freies Ich Oh, endlose Freiheit Oh, end loses Glück Oh, end lose Kraft habs endlich geschafft verlasse die Hülle verlassen das Geld ich falle gen Himmel verlasse… diese… Welt
Submitted by Nargaroth — Jun 22, 2026
Oh, mein Bruder, was hast du nur getan oh, mein Freund, was trieb dich dazu an oh, mein Herz, solch schändliche Tat oh, Bruder, warum übtest du Verrat Oh, mein Bruder, was ist denn nur geschehen du trugst mich doch durch manch glühende Schlacht unsere Welt, sie kann nicht so vergehen doch bricht herein die endlose Nacht Über grüne Tannennadeln zogen wir des Blutes Spur unter kaltem Donnerhagel standen wir auf weiter Flur doch dein Herz, es war nicht treu, es des Goldes Glanz verehrt dein Volk kalt verraten - nichts bist du mehr wert Hängt ihn, hängt ihn, hängt ihn nun höher brecht ihm endlich sein Genick Hängt ihn, hängt ihn, hängt ihn noch höher Verräter, dies sei dein Geschick Keine Reue, keine Gnade, kein Vergeben gib zurück, was du uns allen nahmst dafür bezahlst du mit deinem Leben der Strick schickt dich zurück von wo du falscher Freund einst kamst Eine letzte Träne vergieß ich, eine Träne nur für dich du warst einst der Hoffnungsschimmer in des Todes Angesicht doch vergangen ist die Zeit, als du logst um deinet Willen lasst uns nun den Bastard hängen, lasst uns sein Grab nun füllen
Submitted by Nargaroth — Jun 22, 2026
Wie in einem Stundenglas verrinnt die Zeit Berge aus Sand ein Fluss aus Tod und Leid - schier endlos MANA EWAH - Fluch oder Segen MANA EWAH - auf Irrwegen MANA EWAH - auf der Flucht MANA EWAH - kranke Sucht MANA EWAH - EWIGES LEBEN Wann hört es endlich auf kommt der Untergang wann ist der Sand verronnen erlischt des Lebens Zwang Ruhe langersehtn doch es geht weiter MANA EWAH - keine Rast MANA EWAH - schwerste Last MANA EWAH - keine Stille MANA EWAH - unser Wille MANA EWAH - EWIGES LEBEN Boten des Untergangs könnt ihr sie sehen lodern werden hoch die Flammen wenn wir gemeinsam im Sand der Zeit vergehen Weiter ! MANA EWAH Weiter - bis das letzte Sandkorn fällt
Submitted by Nargaroth — Jun 22, 2026
Das Fleisch geschunden, der Körper zerstört kalter Stahl in heißem Blut Waffenbruder Niedergang kannst du sehen wohin wir gehen Ja, mein Freund, ich sehs genau Blutes Fluss weist uns den Weg Herzschlag um Herzschlag näher Ende aller Tage, Neubeginn Wenn auch alle tage vergehen wenn auch alle Träume verwehen kann ich am Horizont sie sehen wir werden über Birföst gehen Ja, mein Freund, ich seh sie auch Walküren küssen Mann um Mann bald schon bei uns Walhall als Ziel sodann Wir ziehen gemeinsam dort ein goldene Hallen und goldener Wein den Ahnen und den Göttern zur Ehr fällt Leben als Opfer nicht schwer Sag mir, haben wir gesiegt ist es der Feind, der am Boden liegt war das Opfer, war es das wert dass unser Blut den Boden nährt Jeder Tropfen, so sag ich dir als Zeichen unseres Sieges hier gefallen hier auf diesem Land küssen wir des Todes Hand Mein Herz schlägt nun wieder schneller goldenes Weib reicht mir die Hand Schatten um mich werden heller durchtrennt ist das Seelenband Oh mein treuer Bruder, der Lohn sei nun endlich dein steig auf zu den Göttern und sauf den süßen Wein Geh voraus, ich folge dir am Ende sind vereint nun wir gemeinsam hier in Herrlichkeit leben wir in Ewigkeit
Submitted by Nargaroth — Jun 22, 2026
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Ich atme, ich lebe ich kämpfe und strebe schliess meine Augen seht wie ich bebe Es pocht bis zum Hals und wölbt meine Brust schenkt mir dir Kraft stets ziel- und selbstbewusst Im Inneren, tief unter Fleisch verschlossen weich doch stark - ein brennender Kern liegt tobend Herz - von Blut umflossen scheint im Zentrum als hellster Stern Oft spür ichs heiß wie es brennt in der Brust bei Leidenschaft, Liebe, Leid oder Frust doch manchmal ist es lies, so leblos und tot in tiefster Scham fließt es rot. Es fließt der Fluss als Bach aus Tränen durch kräftige Adern schießest in Fontänen Das tobend Herz Kommt mein Herz in die Jahre einer alten Eiche gleich naht das Ende alles Tage und wird meine Haut langsam bleich Dann erinnre ich mich an jeden kräftigen Schlag mit all seinen Gefühl die er in sich barg Ich erinnre mich ! Ich vergesse nie ! So ziehen sie vorbei all die Bilder, prachtvoll Malerei das Leben in seiner unbändigen Kraft verlässt mich, doch das war es wert - ich habs geschafft
Submitted by Nargaroth — Jun 22, 2026
In tiefem Winter bei Kälte und Schnee In eisiges Dunkel getaucht ein See Kein einziger Stern schickt hier sein Licht Kein Strahl, der noch auf Statuen bricht Oh, du Starre, ewige Nacht Hältst mondlos, lichtlos du die Wacht Über eine tote, kalte Welt Über ein totes, leeres Himmelszelt Nichtig sind Raum, Zeit und Existenz Alles ist wertlos in Helios Absenz Wo kein Licht herrscht, gibt es kein Leben Nur zeitlose Stille beim Warten aufs Beben Schatten zu Licht Auf dass das Dunkel bricht Auf dass Sonn und Mond Am Himmel wieder thront Schatten zu Licht Auf dass Helios wieder spricht Auf dass es strahlend grell Entfacht des Lebens Quell Ein Auflehnen gegen die Endlosigkeit in Schwarz Gefroren stumme Träne - der Bäume schwarzes Harz Der Lohn für alles, was ihr bisher gesät Bleibt ein Funke von Hoffnung - in Ewigkeit ist es nie zu spät Donnernd fährt ein Blitz vorn Firmament Greller Schein - nur ein kurzer Moment Da fliegt ein Funke hinab in tiefste Klamm Entzündet dort einer Trauerweide Stamm Es lodern die Flammen hoch und heiß Es schmilzt behände das alte Eis Legt zu Tag, was einst gefroren So ward die Welt aufs Neu geboren Reinigend Flamme fegt übers Land Setzt Wälder, Tal und Feld in Brand Rasend flieht das Dunkel vorm Feuer Vertrieben die Eiszeit, das Ungeheuer Nun steigt hoch die Sonne in schwelender Glut Schickt all ihr Licht in herrlicher Flut Schatten zu Licht Auf dass das Dunkel bricht Auf dass Sonn und Mond Am Himmel wieder thront Schatten zu Licht Auf dass Helios wieder spricht Auf dass es strahlend grell Entfacht des Lebens Quell Wo einst das Harz, ? - rasche Dort keimt ein Leben - ein Phönix aus der Asche
Submitted by VladTheImpaler666 — Jun 30, 2026