Lebe dich leer
Als Tod mit Bravur durch die Schnecke kroch, speisten sechs Scheren das Morgen. Und als du im Nest deiner Sinne versprachst, daß sinnig dein Harn liegt im Sterben. Mein Atem droht heiter, versprüht kalten Hass. Die Sinne erliegen im Spiel alter Wut. Wo bin ich geblieben? Folg' ich deinem Ruf! Ich folg' deinem Ruf! Blut rinnt verdächtig in's grau' Atemloch, gerinnt tief im Schlund der Gezeiten. Leicht fröstelnd' verbog ich den mod'rigen Schein und schreite bedacht in gar Ähren. Verzweifelt gebar mir der Tod einst den Schnitt, weil kein Schlauch räkelt froh sich im Sterben. Nun wissen wir alle was heute wir tun, mit fahlem Gesicht in unheil'gem Gral. Mein Atem droht heiter, versprüht kalten Hass. Die Sinne erliegen im Spiel alter Wut. Wärst du nur geblieben mit all' deinen Sinnen, verspeist lodernd' Flammen mit eisiger Glut. Dann sterben wir alle und niemals zusammen und stürzen hinab in noch rohes Gestein. Kein Dasein nagt munter am fleischigen Los, das zersägt tote Triebe mit räudig' Gebell. Die Toten sie spielen im feuchtroten Zimmer, verschlingen das Spielzeug mit kranker Gewalt. Wo bin ich geblieben? Folg' ich deinem Ruf! Wo bin ich nur geblieben? Ich folg' deinem Ruf!
Submitted by NecroGod — Apr 23, 2025
Ich fahr' in das Loch, fall' tief in die Leichen. Es füttert mich doch, kann nichts mehr begleichen. Die Glut sie zerrint im Bestreben der Nacht. Mein lederner Bann ist genüsslich erwacht. Jetzt riech' ich die Brut, gebäre im Spiegel. Vergär' meine Wut, spei' Blut auf das Siegel. Mein Gift bin ich los, es lodert gar drunten. Grab' mich in den Schoss, entzünde die Lunten. Jetzt riech' ich die Brut, gebäre im Spiegel. Vergär' meine Wut, spei' Blut auf das Siegel. Ich schmecke den Dorn, schmeck' in mich hinein. Und preise das Nichts, es läßt mich allein. Wenn boshafte Knochen erklimmen den Schrein. Kann ich mich nur kochen, mit sterbend' Gebein. Die rostige Qual wird sich lautlos erheben. Denn sterb' ich einmal, kann ich nicht mehr leben. Mein Tod fährt hinaus, ruft mich wie von Sinnen. Ach listiger Graus, könnt' ich dir nur entrinnen!
Submitted by Corpse Defiler — Apr 23, 2025
Ich sak in der Dunkelheit, ich sprach um mich herum. Kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht. Im Mondschein-Gebälk, hast du es vernommen ? Bring's hoch, bring's runter, brings hurting zum Boot. Wi ist mein Zimmer ? Wo zögert ein Fuk ? Achtung Albino ! Achtung Getsell ! Kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht, kein Licht, klein' Licht. Bring's hoch, bring's runter, brings hurting zum Boot. Im Wald tanzt das Tier, spitz zu kleine Stöcke. Hinaus und hinab und herum nun nicht mehr. Ich frak nur noch Abends, erfreute mich still. Schluk's runter, schluck's munter, schluck's ein letztes Mal. Ein EImer reift übel, weisst du es nicht mehr ? Klick, krank, klick krank, garstig und schwarz. Klick, krank, klick krank, garstig und warm. Noch sind wir verschlagen und wissen das wohl. Schaf, Huf, Schaf und ein Tisch und ein Stuhl. Und ein Tisch und ein Stuhl. Nur manchmal vergor ich, mag nimmer es missen. Sack, Tod, kalt' Verband, kalt' Gestein. Sack, Tod, Sarg.
Submitted by NecroLord — Apr 23, 2025
Umgeben von den innersten Geboten des Kain, verdarb ich's mir ledern im knöch'rigen Schrein. Mein schwelender Brand grüßt die salzige Zunge, speist achtlos' Verderben in knarzende Lunge. Kein seltener Fluch treibt um Myrmidonen und tödlich' Getier wird nicht bei mir wohnen. Verdächtiges Treiben im Leib alter Spinnen, umspült von Gebein und gar listigen Sinnen. Verdächtiges Treiben in Halbleitersinnen, umspült von Gestein und gar listigen Spinnen. Mein Fleisch streut Begierde auf aschfahle Sonne, verbannt in die Brut und mit achtloser Wonne. Nur rastlose Hände den Trug nun begreifen, verdrehen mir stets die noch unheiligen Streifen. Im Kosmos reift räudig das Weib und die Leere, alt' Strunk ruft zur Eile, kommt uns in die Quere. Im Kosmos reift räudig das Weib und die Leere, alt' Strunk ruft zur Eile, kommt uns in die Quere. Unstet' Gebell in umherirrend' Geist, greint blutend das Los, das eint uns zumeist. Kein seltener Fluch treibt um Myrmidonen und tödlich' Getier wird nicht bei mir wohnen. Verdächtiges Treiben im Leib alter Spinnen, umspült von Gebein und gar listigen Sinnen. Wir preisen Verdammnis im Strom der Gezeiten. Verlassen den Pfad, nur er wird uns leiten. Wo Schafe nun blöken mit rastloser Trauer, ist nichts von Belang und niemals von Dauer.
Submitted by Warbringer — Apr 23, 2025
Wenn ein Sperling sich schwächelnd kränkt. Und ein Ross sich zu Tode erhängt. Altbackener König mit gut' Hauptgewinn. Strebt freisam hinab in den Keller aus Stein. Sterbend' Harn, Kind, Wärme & Glut. Nässend Darm, Wind, Kälte & Wut. Sterbend' Harn, Kind, Wärme & Glut. Nässend Darm, Wind, Kälte & Wut. Der Hunger verwittert in winterlich' Sinn. Straft urig' Gebete in lodernder Pein. Im Schnee einst starb ein frohes Insekt. Funken treiben hinein sich den Fluch. Wenn weinend du wirst nun zum Leben erweckt. Verlierst du die Sinne in witz'gem Versuch. Ich reite im Sattel der glimmernden Angst. Und Tiere besingen ein tot' Schlafenslied. Fatale Sünde, um die du noch bangst. Ein Alb in der Nacht der mich immer noch sieht.
Submitted by Corpse Grinder — Apr 23, 2025
Schreist du noch ruchlos die Schwärze in deine Verdorbenheit? Versteckt in den modernden Tiefen vergangener Leere. Wo warst du als dich Säure von innen zerfraß? Als Heilung der Seele die glimmt nun an kalt' Unterstand. Alt' Schweiß rann hinab an berauschenden Trieben. Dein Klan treibt die Nägel mit Andacht hinein. Wo warst du als dich Säure von innen zerfraß? Obszöner Ruß höhlt aus den noch finsteren Stein. Gräbt sich artig grinsend in die Klötzchen aus Stahl. Verlockend' Pferd versinkt an gestrandeten Sinnen. Weist ab die Gezeiten mit Trübsal einmal. Einsam' Pferd versinkt an gestrandeten Sinnen. Weist ab die Gezeiten mit Trübsal einmal. Gestrandet im Durchlass der frühen Gebieter. Versandet' Altvorderer im Zeichen des Lab. Belanglos' Verzicht auf manisches Muh'n. Curd Ala verdingt sich als alberner Dieb. Laut lachend schlief ich ein auf altem Gebiss. Und schoss kleine Spatzen beim nächtlichen Schritt.
Submitted by Corpse Grinder — Apr 23, 2025
Schwein'sche Schwein und Kuh'sche Kuh. Müller's Depp warst schon immer nur du. Du willst nach nur kleineren Häufchen greifen? Im Eimer die Blutwurst schon stark ist am reifen. Die fröhlichen Kinder und Kätzchen zudem, verspeisen ganz artig den Phallus aus Lehm. Als Alf dann mal meinte arg albern zu sein, tangierte das ihn und sonst auch kein Schwein. Der Teufel haben Söhne, ist uns doch einerlei. Gretchen's alt' Rohr hat heut' auf für uns zwei. Der Kaffsel hat flocker, ich hab's euch gesagt. Vom lockig' Verderb' werd' ich meist geplagt. Auf die Kleppe gelegt, nur Huf wollt' mich kosen. Gefahr im Verzug mit den Outhoordosen. Schwein'sche Schwein und Kuh'sche Kuh. Lass' artig den Stall mal für drei Wochen zu.
Submitted by Pestilence — Apr 23, 2025
Wenn Feuer umspielt uns beim Abendmal, entflieh'n wir dem Reissen mit säuselnder Gerte. Nur manchmal gewinnst du den güldenen Schal, lässt einsam zurück die verdorbene Härte. Tyrannen verlieren das Floß mit den Kleidern, verspeisen uns roh und mit tosend' Gebell. Wir treiben im Nest mit den toten Neidern und modern langsam und meist auch zu schnell. Drei Kinder verminen den sorglosen Strom, berühren sich grinsend im Schrein der Gewalt. Ein Schmiss treibt den Keil in das glänzende Chrom, nährt seltsam die Nässe im Sog euch schon bald. Wir laben uns gierig an stinkenden Kleidern und leben uns leer mit blasphemisch' Verzäll! Insekten verklären den Blick in die Tiefen. Verhärmtes Gehölz straft die Sinne der Zeit. Wir laben uns gierig an ledernen Riefen und machen uns schonmal zum Sterben bereit.
Submitted by Cyberwaste — Apr 23, 2025
Apathisch verschlingst du mein fahl' Fegefeuer. Gehetzt von der Beute die labt sich an Qual. Wenn Andacht erscheint dir nur selten zu teuer, erzwinge beliebig was oft man dir stahl. Ironisch zersetzt du den Brodem des Bösen. Genährt durch den Durst meiner Blasphemie. Wirst niemals dich tot von den Fesseln erlösen, berauscht von den Mäulern die ich dir einst lieh. Neurotisch verdirbst du das listige Treiben. Gebärst deine Scham in nur feuchte Gefahr. Ach könntest du nur an den Gräbern verweilen, entrichte ich zögernd den Lohn dir sogar. Agnostisch entsagst du dem Spott meiner Fliegen. Getrieben vom Sog deiner achtlosen Gier. Wärst du doch bloß in den Schatten verblieben, behutsam verdorben als arg stinkend' Tier. Apathisch verschlingst du. Ironisch zersetzt du. Neurotisch verdirbst du. Agnostisch entsagst du.
Submitted by NecroGod — Apr 23, 2025