Panzertape
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Vereinigt im Netz der Welt Wuchsen aus Wurzeln hervor Stämme und äste empor Stolz und stark vorm firmament Dem Metal zu fröhnen Das war unser Ziel Die Ohren verwöhnen Mit lieblichem Spiel Aus dem herzen der natur Genießt man uns am besten pur Schwarz und rein So soll es sein In den Wäldern der Erde Wurde uns das Grün zu fahl So sei's nun für allemal Das Forst zur Bühne werde Im Rascheln der Blätter Tanzen zu gehen Ist wie bei Regenwetter In der Sonne zu stehen Nur gucken nicht berühr'n Und uns doch ganz deutlich spüren Deutscher Stahl Aus Waldes Grund Black Aryan Underground Metal Black Aryan Underground Metal In den Schatten uns'rer Kron Steht des Waldes alter Thron Darauf sitzt ein weiser Mann Und lauscht der Bäume Wohlgesang Ferne rauscht ein Wasserfall Der Wind fegt über Laub Aus dem Nichts ein lauter Knall Der macht den Alten taub Aus dem herzen der natur Genießt man uns am besten pur Schwarz und rein So soll es sein Aus Felsquellwasser gebraut Haben wir das Licht geschaut Im gold'nen Schein von Wonne Wurd' unser Kleid die Sonne Naturgewalt In Klang gebannt Glanggewalt In Holz gebrannt Nur gucken nicht berühr'n Und uns doch ganz deutlich spüren Deutscher Stahl Aus Waldes Grund
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Dort stehen die steinernen Brunnen auf Plätzen aus Schwarzgrauem Pflaster Zwischen ebenem Grün Dort weilt ein Mann In Gläsernen Kleidern Sich windet ganz reglos Und stumm Rettung schreit - Dein Rufen, dein Flehen Dringt doch an kein Ohr Zu dicht sind die Mauern Zu schillernd die Spiegel und Du fühlst wie der Grimm Inn' zu Trauer vergehet Und Tränen den Augen Den Glanz der Verzweiflung verleihen Was siehst du? Was fühlst du? Das Ende der Zeit Die Vögel zieh'n südwärts Bald ist es soweit Der Winter legt Reif auf Kristallene Wände Die Wasser erstarren Wie dein Gewand aus Glas Müßig das Sonnenwetter Brennender Morgentau Weißlich auf kalte Bretter Frühtages Abendgrau Schattenlos auf großen Felsen Wo die Sonne niemals scheint Zerrende Blicke, Haut Um jeden Zoll nun weint Substanzlose Ketten Ergrauen die Augen In seelischer Arktis Ermattender Schopf Ergriffen zu Kerkern Aus rotglühendem Sand In papierenen Mühlen Und schwarzer Feder Saft Ein Geist lechzt nacht Freiheit Der Sie nie begreift In Zucht liegt die Zukunft In Zellen gereift Die Wasser nun springen Empor aus dem Grund In kalten Gefilden Zu Lanzen geronnen Was siehst du? Was fühlst du? Das Ende der Zeit Die Vögel zieh'n südwärts Bald ist es soweit Der Winter legt Reif auf Kristallene Wände Die Wasser erstarren Wie dein Gewand aus Glas Fern sind die Berge Fern ist das Meer Fern sind die Wiesen Und fern werden sie für imemr bleiben Was siehst du? Was fühlst du? Das Ende der Zeit Die Vögel zieh'n südwärts Bald ist es soweit Der Winter legt Reif auf Kristallene Wände Die Wasser erstarren Wie dein Gewand aus Glas Was siehst du? Was fühlst du? Das Ende der Zeit Die Vögel ruh'n südwärts Nun ist es soweit Der Winter hat Reif auf Kristalle gelegt Erstarrt sind die Wadder Wie dein Glasgewand
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Unter den Linden wächst Moos Mit Dornengestrüpp bedeckt der der Ort An dem man dem Krieger Tränen vergoss Doch diese wusch die Zeit hinfort Die Schreie nahm der Wind mit sich Aus den Dornen ragt ein Stein Unter den Linden einst aufgestellt Sollte dies ein ewiges Denkmal sein Von Bruch und Flechten nun entstellt Ist ein Schriftzug schwer zu sehen "Mit dem Schwert stolz erhoben In der eigenen Schlacht gefallen" Unter den Linden in Granit gebracht Wo seufzend im Wind verhallen Die Bilder aus der letzten Nacht Alte Krieger nun kamen Zu sehen das vergessene Grab Und leise sangen sie seinen Namen Unter den Linden, wo er lag Sie waren jene die ihn nie vergaßen Gemeinsam stimmen sie nun Den Klagesang von einstmals an Und Tränen benetzen den Waldboden Niemals vergessen nach all den Jahren Unter den Linden liegt er begraben
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Geist der Winde, scheine mir Geleite mich des Weg's von hier Zu den Seen der Muse steigt mein Blut Süßer Wein, wer trank die Glut? Was dringt von Ferne hinab in die Welt Die Schreie der Adler dort am Himmelszelt Wie weich brennt der Schnee meine Sohlen zu Tau Die Steige zu steil, der Fels viel zu rau Mein atem ist Äther, kalter Absinth Liebkost und geküsst, Winters einzig Kind Entstiegen den Sümpfen metallischer Zeiten Eine Ära im Abgrund der Redlichkeiten Wohin flieht mein Blick Nicht vor, noch zurück Vom Hades zum Olymp will laufen Aus dem Flusse Styx will saufen Halte festen Fuß zu Stein Trinke warmen Kerzenschein So lang das Götterweib nur bleibt Safrangelb die Zeit vertreibt Halte inne Nur einen Augenblick Länger dauert es nicht Und kehrt nie zurück Ich reite den Strom durch die Einsamkeit Schreiende Wogen, ein schäumendes Kleid Verzagte Gestalten am Wegesrand Im Presto der Uhren con moto verbrannt Tosend welke Wasser Weiße Fälle, tausend Berge Sturmwolken ziehen durch kristallenen Sphären Ein starrer Blick, ein Moment von Ewigkeit Ich nehm'n in in mich auf, den Duft von Weil' Verschmelze mit dem Tag und werd' dem Teil zum Teil Ein Teil des Teils der Anfangs alles war Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebahr Nur für einen Atemzug bin ich vereint Meister Mephisto, Geist, der stets verneint Und sehe lachend zu wie nichts entsteht Bevor die kleine Welt zugrunde geht Eine Sekunde, ein Äon Den Odem der Pest hat das Weib aufgesogen In einer Sekunde wie ein Äon Der Kuss der Göttin Tosend welke Wasser Weiße Fälle, tausend Berge Sturmwolken ziehen durch kristallenen Sphären Ein starrer Blick, ein Moment von Ewigkeit Jenseits der Bäche steht sie winkend Wenn der Mond vorüberstreift Reicht den Safran, dem ertrinkend Die Hand nicht in die Leere greift
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Wir verlassen den Wald Und betreten die Stadt Wir gründen ein Reich Despotismus die Macht Unser Baum allein ist Der letzte der steht Der Rest wird gefällt Sowie alles was lebt Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Nur Stahlbeton, Stein und Metalle Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Kupferdraht vernetzt die Untertanen Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wir sind die Macht, unterdrücken alle Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wir kontrollieren, ihr schwenkt die Fahnen Von Glas und Stahl geschützt Walten wir auf dem Thron Alles was uns nicht nützt Erntet Spott und Hohn Totale Vernichtung Subalterner Leben Ist erklärtes Ziel Unserer Reden Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wiedersetzern droht die Feuerexekution In den züngelnden Flammen Erstickt die Widerstandsillusion Akzeptanz alleine nicht Blut und Schweiß dem Reich Und Fleischgelüste uns Zu spenden ist der Preis Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Nur Stahlbeton, Stein und Metalle Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Kupferdraht vernetzt die Untertanen Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wir sind die Macht, unterdrücken alle Wir sind die Herrscher im ewigen Reich Wir kontrollieren, ihr schwenkt die Fahnen Wir sind die Herrscher in unserem Reich
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Schwarze Schwärme schwirren wieder Singen ihre Ketzerlieder Fressen was nicht g'rad aus Stein ist Und rennen alle Felder nieder In Strömen fließt der Gerstensaft Rohe Mengen güld'ner Kraft Oh jeder säuft soviel er schafft Bei Regenschauer, Sonnenschein Genossen wird der Seelenwein Unter einem weißen Himmel Soll die Zeit Stillleben sein Durch den Wind schlägt Fleischesduft Schall und Rauch erfüll'n die Luft Bis der Klang von Spiel uns ruft Der Rhythmus lässt den Schädel schwingen Und die Welt als Traum erklingen Das Sein vergeht in weiten Kreisen Sieht Manchen mit der Ohnmacht ringen Donnermacht hallt von den Brettern Die die Barden heut erklettern Und uns wild entgegenwettern Fiedelbogen, lautes Schrei'n Bis in die tiefe Nacht hinein Der Schäfer tanzt um seine Linde Bis ihm fällt entzwei das Bein Doch der Mond scheint nicht zum schlafen Überlasst's den ander'n Schafen Oh, wir sind die Abendgrafen Es trägt der Besen, trägt der Stock Die Gabel trägt, es trägt der Bock Wer heute sich nicht heben kann Ist ewig ein verlorner Mann Die Salbe gibt den Hexen Mut Ein Lumpen ist zum Segel gut Ein gutes Schiff ist jeder Trog Der fliegt nie, der heut' nicht flog "Einst hatt ich einen schönen Traum Da sah ich einen Apfelbaum Zwei schöne äpfel glänzten dran Sie reizten mich, ich stieg hinan" "Der Äpfelchen begehrt ihr sehr Und schon vom Paradiese her Von Freuden fühl ich mich bewegt Dass auch mein Garten solche trägt" Es trägt der Besen, trägt der Stock Die Gabel trägt, es trägt der Bock Wer heute sich nicht heben kann Ist ewig ein verlorner Mann Die Salbe gibt den Hexen Mut Ein Lumpen ist zum Segel gut Ein gutes Schiff ist jeder Trog Der fliegt nie, der heut' nicht flog Man fürchtet's schon, sie ist gekommen Die Zeit, der Abschied ist genommen Die Zelte sind schon abgebrochen Ein letzter Blick zurück, beklommen Doch wir werden wiederkommen! Schwarze Schwärme schwirren wieder Singen ihre Ketzerlieder Fressen was nicht g'rad aus Stein ist Und rennen alle Felder nieder In Strömen fließt der Gerstensaft Rohe Mengen güld'ner Kraft Oh jeder säuft soviel er schafft "Einst hatt ich einen wüsten Traum Da sah ich ein' gespalten' Baum Der hatt einungeheures Loch So groß es war, gefiehls mir doch." "Ich biete meinen besten Gruß Dem Ritter mit dem Pferdefuß Halt er einen rechten Pfropf bereit Wenn er das große loch nicht scheut."
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026
Freundinnen der flüchten Horen seid ihr Töne doch vor allem, geheim im Bunde Steht ihr, und das SChönste, die Seele nach dem Traurigen Tode Lassen jene Genien zurück in eurer Sanften unvergänglichen Macht und Schöne Ja ihr weckt sie immer zu neuem Leben Selbst aus dem Grab' auf Meine Kindheit schließt mir im Flötenklange Ihre Rosenwelt und den tiefen Kelch auf Dessen Duft einst, wie der Gedank' im Herzen Lange geschlummert Wie vermöcht' ich jenen Gesang, die Stime Ihrer heißen Sehnsucht, der ersten Liebe Klagelaut, und all' das unsäglich Zarte Noch zu ertragen Wenn's einmal in rauschenden Melodien Freudejauchzend, ach aus so ganz verlornen Blumentagen, wieder zum Herzen kehrte Wo es gestorben Das, o Töne, wie ich auch oft es fühlte Das ertrug' ich nicht. Denn der Freud' und Jugend Schwand mir so viel, daß die Erinn'rung nicht, nur Lethe mich tröstet Eines aber lieb' ich, wenn meiner Leiden Und Verluste schmerzlicher Seufzerlaut und All' mein Weh, gleich Aeolus' Luften, leise Mir in des Herzens Düstre tiefzerfallne Ruine spielet: Denn mir ist, als kämen die Geister meiner Lieben schon von jenseis zurück in solchen Sel'gen Akkorden
Submitted by Nargaroth — Jun 04, 2026