Wechselbalg
Ich steige auf, du sinkst hinab Durch unsre zweisam tief geträumten Träume Erinnre dich, was ich dir gab! Wir schickten Wünsche durch die Zwischenräume Wir sind ein Kind und doch uralt Wir tauschten stetig Weck- und Wiegenlieder Und tasten staunend durch den Spalt Vom Stimmenklang gelockt kann keiner wider- Stehen Das Innerste geäußert und aufs Äußerste verinnerlicht Ein Wechselbalg, die Welt getauscht und nun werden wir sehen Du hast dich den Kräften, die so an dir zerrten Doch mit aller Macht Noch entgegengestellt Dich gewehrt Und dagegengestemmt Der Weg in die Freiheit blieb wieder versperrt, denn Dann bist du erwacht In der anderen Welt So verkehrt Und so unendlich fremd Ich sah das Licht, du sahst mein Herz Und bald schon packte Furcht die beiden Seelen; Trieb uns dahin, nur kummerwärts Wir sollten uns unsagbar viel erzählen Zu zweit entlarvt als Teufelsbrut; Die Attraktion verblasst nach der Enthüllung Was du dir wünschst, bedenke gut! Denn manches Mal, da kann es in Erfüllung Gehn Das Innerste geäußert und aufs Äußerste verinnerlicht Ein Wechselbalg, die Welt getauscht und nun werden wir sehen Du hast dich den Kräften, die so an dir zerrten Doch mit aller Macht Noch entgegengestellt Dich gewehrt Und dagegengestemmt Der Weg in die Freiheit blieb wieder versperrt, denn Dann bist du erwacht In der anderen Welt So verkehrt Und so unendlich fremd Nicht mehr allein, für den Moment Doch viel zu kurz auf unsren langen Wegen Wir kommen zu uns ganz getrennt Wo uns die Winde klirrend kalt entgegen- Sehen Das Innerste geäußert und aufs Äußerste verinnerlicht Ein Wechselbalg, die Welt getauscht und nun werden wir sehen Du hast dich den Kräften, die so an dir zerrten Doch mit aller Macht Noch entgegengestellt Dich gewehrt Und dagegengestemmt Der Weg in die Freiheit blieb wieder versperrt, denn Dann bist du erwacht In der anderen Welt So verkehrt Und so unendlich fremd
Submitted by MetalElf — Feb 27, 2026
Ein großer Raum Eine Kerze So klein und fern, wärmt mich nie Sie scheint nicht gegen die Schwärze Vielmehr verdichtet sie sie Auf Knien, die Hände im Rücken Gefesselt Stirn auf dem Stein Der Saal so weit, doch erdrückend Unfassbar hoch, wie ich klein Ich bin das Zentrum der Leere Kein Tor, keine Fenster in Sicht Die Angst hängt scharf aus der Sphäre Ich duck' mich vor dem Gewicht Ein Schluchzen dringt von den Wänden Wie Wellen von kaltem Sand Von weiten, eiskalten Stränden An denen nie jemand stand Ach könnte ich doch endlich schlafen Oder würde einfach wach Wollte mich nie so bestrafen Oder lassen Und ich bleib Dort an jenem Punkt gefangen Der dem Glück im Mutterleib Am weitesten entfernt Vergangen, ich erinnre mich nur schwach "Du reichtest den Erbauern So treu die Steine Ein Leichtes sie zu mauern, es war'n alles deine Ein Bau Monumental, und du sahst niemals die Gefahr Durchschautest nicht einmal Dass es schon dein Gefängnis war So reiht sich Jahr an Jahr" Und alle sind längst vergegangen Und die Tränen laufen dir Über deine Wangen Unkontrolliert Verlangen regiert
Submitted by MetalElf — Feb 27, 2026
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I see their naked bodies dancing in the blue and black lights and wonder when the first will fall I see the eyes wide open and the tongues that lick some lips the shadows how they´re creeping on the wall There are those nights we want to rip our skin off just to feel that we are we are still alive all angels left us left us all alone there are those nights we can no longer wait for an accident love or lover we are the lost ones searching for a home I see their faces hollow smiles I see the shadows on the tiles Dancing... on the wall Not even when they kiss or when they touch each other with their hands not even then they stop the dance erotic nightmare all the bodies are so wet so beautiful so hot so shivering lost in trance There are those nights we want to rip our skin off just to feel that we are we are still alive all angels left us left us all alone there are those nights we can no longer wait for an accident love or lover we are the lost ones searching for a home I see their faces hollow smiles I see the shadows on the tiles Dancing... on the wall I know we´re lost because the world is cold and love has died we´re tired we can no longer bleed so we shut out the day exuding all the madness and decay come on there is no time to sleep There are those nights we want to rip our skin off just to feel that we are we are still alive all angels left us left us all alone there are those nights we can no longer wait for an accident love or lover we are the lost ones searching for a home I see their faces hollow smiles I see the shadows on the tiles I see them rise I see the fall I see them dancing on the wall Dancing on the wall
Submitted by NecroGod — Apr 18, 2026