Verfallen Folge 2: Fassaden
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Fast anderthalb Jahrzehnte ist es her Dass Loreley hier Haar und Leben ließ Und dabei ist es leider nicht geblieben Die Opfer wurden stetig mehr und mehr Bei manchem wußt ich nicht mal, wie es hieß Mit diesem heute zähl ich hundertsieben Ich gebe zu, am Anfang war es schwer Die Skrupel und die Ängste waren stark Ich kann sie mir beim Dienst für dich nicht leisten Ja, in und ums Hotel herrscht viel Verkehr Ein Umstand, der so manche Tat verbarg Doch Gleichgültigkeit half gewiss am meisten Ich wär ein Star im Schauspielhaus Fall niemals aus der Rolle! Ich bleib für mich, komm nie groß raus Verlier nie die Kontrolle! Im Wandel sind wir die Konstante Unwesen! Wir sind Vertraute, Unbekannte Unwesen! Wir sind gekommen, um zu bleiben Unwesen! Unwesentreiben! Du hörst damit nie auf, das ist mir klar Du wirst nie satt, es wird so weitergehen Ich bleib dein Favorit, wenn ich dich nähre Ich fühle mich dabei so wunderbar Mich kümmert keiseswegs das Weltgeschehen Ich bleibe permanent in meiner Sphäre Verschmelze mit dem Inventar Als Tarnungs-Koryphäe Man nimmt mich einfach nicht recht wahr Auch nicht aus nächster Nähe Im Wandel sind wir die Konstante Unwesen! Wir sind Vertraute, Unbekannte Unwesen! Wir sind gekommen, um zu bleiben Unwesen! Unwesentreiben! Draußen ändert sich jäh das Regime Der Wahnsinn streicht durch jede deutsche Stadt Mit Terror, dem von Menschenhand gemachten Der Chef weiß, einst gehörte alles ihm Kann sein, das Los, das ihn getroffen hat Ist nicht so schlimm wie das der Fortgebrachten Als rückgratloser Mensch famos Perfekte Maskerade Die Mimikry ist lückenlos Kein Riss in der Fassade In diesen grauenvollen Tagen Verschwinden täglich Leute Kaum jemand traut sich nachzufragen Weil mancher das bereute Nun kommen unsre fetten Jahre Ein Mensch ist schnell vergessen Und Futter ist nie Mangelware Welch ein gefund'nes Fressen! Im Wandel sind wir die Konstante Unwesen! Wir sind Vertraute, Unbekannte Unwesen! Wohl wissend, ohne ein Gewissen Unwesen! Gleich, welche Fahnen sie auch hissen Unwesen! Im Wandel sind wir die Konstante Unwesen! Wir sind Vertraute, Unbekannte Unwesen! Wir sind gekommen, um zu bleiben Unwesen! Unwesentreiben!
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Erst kommst du, dann kommst du wieder Und danach kommt lange nichts Erhell die Nächte, alle Lieder! Du bist die Quintessenz des Lichts Und der Gipfel des Verzichts Seit Jahren in der heißen Phase Doch zum Letzen kommt es nie Du versetzt mich in Ekstase Ich wüsste liebend gerne, wie! Du bleibst immer ein Versprechen Lieferst tausend gute Gründe Das kann kein Verbrechen sein Und wenn doch, dann sicher keine Sünde... Welch ein Rausch! Was für ein Wahn! Wir sind grandios und ein fantastisches Gespann! Was eine Lust! Was für ein Lauf! Denn wir vollbringen alles, was sonst keiner kann Und hören niemals wieder auf! Wenn ich erwache, wenn ich schlafe: Immer will ich bei dir sein Ich bin dein Wolf und sie die Schafe Wähle aus, schon wird es dein Es hat nichts mit uns gemein Stern im Dunkel, ich bin die Erde Du bist Flamme, ich nur Staub Wir sind eins, sie sind die Herde Wir sind ein Lustschrei, sie sind taub Du bleibst immer ein Versprechen Lieferst tausend gute Gründe Das kann kein Verbrechen sein Und wenn doch, dann sicher keine Sünde... Welch ein Rausch! Was für ein Wahn! Wir sind grandios und ein fantastisches Gespann! Was eine Lust! Was für ein Lauf! Denn wir vollbringen alles, was sonst keiner kann Und hören niemals wieder auf! Ich bin so, wie ich war, geblieben Du bist mir Medizin und Gift Die Dosis find ich untertrieben Du bist, was mir ins Schwarze trifft Was mich durchdringt Und mit mir schwingt Es ist gewiss ein Fall, auch von Besessenheit Was in mir klingt Und aus mir singt Es wird ein tiefer Sturz in die Unsterblichkeit Welch ein Rausch! Was für ein Wahn! Wir sind grandios und ein fantastisches Gespann! Was eine Lust! Was für ein Lauf! Denn wir vollbringen alles, was sonst keiner kann Und hören niemals wieder auf!
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Oh, Liebste, auch in dieser Nacht Hab ich dem Drängen nachgegeben Ich hab dir ein Geschenk gebracht Bis eben war es noch am Leben Und dann hältst du mich im Arm Dafür, dass ich dir etwas gab Doch hinter dir senkt sich der Schwarm Auf den noch warmen Leib herab Du greifst in meinen Kopf hinein Es ist viel schöner als ein Kuss Dann setzt Verzückung bei mir ein Ein unvergleichlicher Genuss Oh, die Korridore Sind vertraut Und alles geht nun seinen Gang als Abenteuer Oh, in jeder Pore Meiner Haut In jeder Faser meines Körpers entfachst du Feuer Berühren können wir uns nie So wie die ganz normalen Paare Und doch erfüllst du Phantasien Und schenkst mir viele Jahre Nur du berührst mich viel zu sehr Zur gleichen Zeit in diesem Haus Du machst mein Interieur zum Meer Und lotest meine Tiefen aus Die Welt um uns herum, sie döst Mag sein, man spürt den leisen Hauch Von dem, was du in mir auslöst Ganz träumerisch im tiefen Bauch Oh, die Korridore Sind vertraut Und alles geht nun seinen Gang als Abenteuer Oh, in jeder Pore Meiner Haut In jeder Faser meines Körpers entfachst du Feuer
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Tausend kleine Lebensteile Niemals im Bewusstsein angelangt Sein, für eine kurze Weile Doch bereits so hoffnungslos erkrankt Noch nicht tot und kaum am Leben Werden sie zur Entität Die Königin kann sie verweben Grauenvolle Majestät Der Schwarm will immer nur das eine Lässt sie ihn von ihrer Leine Eine unheilvolle Mutter Speit ihn aus, und du wirst Futter! In den Rohren wohnt ein Summen Und nichts lässt es je verstummen Durch die Adern pumpt sie die Legionen Auch in die entferntesten Regionen Des Hotels und jedes seiner Zimmer Doch die Gäste haben keinen Schimmer Lebenshungrig und exzessiv Unsichtbar, doch invasiv Das Kollektiv Das Kollektiv! Niemals hinterlässt es Spuren Zum Leben andrer drängt es instinktiv Der Motor läuft auf vollen Touren Ein blinder Hunger treibt das Kollektiv Ein Wille lenkt die Parasiten Dumpfe Schwarmintelligenz Die Königin hat viel zu bieten Für die Graue Eminenz Der Schwarm will immer nur das eine Lässt sie ihn von ihrer Leine Eine unheilvolle Mutter Speit ihn aus, und du wirst Futter! In den Rohren wohnt ein Summen Und nichts lässt es je verstummen Durch die Adern pumpt sie die Legionen Auch in die entferntesten Regionen Des Hotels und jedes seiner Zimmer Doch die Gäste haben keinen Schimmer Lebenshungrig und exzessiv Unsichtbar, doch invasiv Das Kollektiv Das Kollektiv! Wie sie strahlen, wenn sie schwärmen Ohne je sich zu erwärmen Gäste schlafen ohne Sorgen Ihnen bleibt so viel verborgen Alles, was sie nachts verzehren Das soll nicht sie selbst ernähren Alles, was sie jemals fressen Wird verdaut, doch nie vergessen In den Rohren wohnt ein Summen Und nichts lässt es je verstummen Durch die Adern pumpt sie die Legionen Auch in die entferntesten Regionen Des Hotels und jedes seiner Zimmer Doch die Gäste haben keinen Schimmer Lebenshungrig und exzessiv Unsichtbar, doch invasiv Das Kollektiv Das Kollektiv! Das Kollektiv!
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Ich seh mich in den Keller gehen Ich seh mich vor dem Ofen stehen Die Klappe öffnet sich von selbst mit schrillem Kreischen Ganz so als wäre sie ein Mund Sind mein Finger nicht verbrannt, riecht es nach Fleisch? Oh! Ich stiere mir die Augen wund Die Panik presst die Luft aus meinen Lungen Zu stark empfinde ich Gefahr Es hat so viele vor mir schon verschlungen! Es schaut herüber und nimmt mich wahr Ich falle auf die Knie Und ich weiß gar nicht wirklich, wie Mir nun geschieht Was mir nun blüht Ich fühle die Bedrohung wie eine Woge Sie hat mich unter sich begraben Alles Schöne, alles Gute ist wie weggeflogen Ich weiß genau, es will mich haben Sich an meiner Seele laben Da regt sich etwas hinter den Flammen! Monströs und Jahrtausende alt Da regt sich etwas hinter den Flammen! Ein groteske Albtraumgestalt Die Bosheit, die mich niederdrückt Der Anblick macht mich fast verrückt Wie einem kranken Geist entsprungen Fremd und unaussprechlich Es blickt in meinen Kopf hinein Ich bin ein Wurm in seinen Augen Wertlos und zerbrechlich Und es verhöhnt mein ganzes Sein Ich will mich in ein tiefes Loch verkriechen Es wird sich merken, wer ich bin Ich kann nun deutlich meinen Angstschweiß riechen Es greift nach meinem Daseinsinn Ich krabble wie ein Kind Keuchend, hustend und fast blind, in Richtung Tür Der rettenden Tür? Es will mich, und ich muss mich übergeben Ich seh Astoria erscheinen Und plötzlich kann ich mich erheben Steh auf meinen schwachen Beinen Kann nicht aufhören mit dem Weinen Da regt sich etwas Da regt sich etwas Da regt sich etwas hinter den Flammen! Monströs und Jahrtausende alt Da regt sich etwas hinter den Flammen! Ein groteske Albtraumgestalt Da regt sich etwas hinter den Flammen! Ein unbeschreibliches Grauen Nun weiß ich, woher die Teile stammen Die kollektiv als Schwarm verdauen Ein Wille geschieht, und schon bald kommt das Reich Vater und Mutter und Ende zugleich Die Auslese folgte, viel wurde gelernt Es wartet nur ein letztes Opfer entfernt
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
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Er liegt nur eine dünne Haut entfernt Und wartet so geduldig Wie er uns auskundschaftet Weiß ich nun und fühl mich schuldig Ein Koloss aus einer weit entfernten Welt Er wartet, bis die allerletzte Grenze fällt Er nährt sich durch das Kollektiv Beginnt es mir zu dämmern Sein Herzschlag kriecht mit dir hinauf Als rostig dumpfes Hämmern Köder Kaum zeigst du dich, da schnappt die Falle auch schon zu Du bist der Köder Verkapptes Gift, doch alles, was ich will, bist du Er schickte Teile von sich selbst als Schwarm auf unsere Seite Auf dass er ihn in reiche Jagd- und Erntegründe leite Ein altes Monstrum wartet nur auf seine Zeit Es macht sich nun schon seit Jahrhunderten bereit Als Helfershelfer taug ich wohl, denn ich bring ihm die Beute Ich werde reich belohnt mit dir, deshalb verschwinden Leute Köder Kaum zeigst du dich, da schnappt die Falle auch schon zu Du bist der Köder Verkapptes Gift, doch alles, was ich will, bist du Astoria, du bist für mich allein gemacht Ich habe dir jahrzehntelang so viel gebracht Ich fühl, ich wurde aus Millionen auserwählt Es sammelt die Geschichten, die das Fleisch erzählt Wir werden bald enträtselt. Wir sind nichts als Puzzlestücke Am Ende war'n die Opfer nur die Teile einer Brücke Er ist der Leser, der nach unseren Leben giert Und aus dem Dunkel in das Licht herüberstiert Köder Kaum zeigst du dich, da schnappt die Falle auch schon zu Du bist der Köder Verkapptes Gift, doch alles, was ich will, bist du
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Was immer ich von nun an tue Es kann und wird nur böse enden Das Wissen lässt mir keine Ruhe Ich kann den Ausgang nicht abwenden Ich wollte es, auch wenn's nie leicht war Mir blieb keine Last erspart Du bleibst für immer unerreichbar Die Erkenntnis trifft mich hart Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Wenn mein Welt danach auch in den Schatten fällt Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht, Herz! Selbst wenn dann nichts mehr unsren dunklen Pfad erhellt Oh! Es wird meine Welt verschlingen! Ich muss mich gegen mich entscheiden Denn wenn ich weiter Opfer bringe Heißt das, ins eigne Fleisch zu schneiden Heute bring ich es zum Schweigen Weil es ein Ende haben muss Ich seh das kalte Wasser steigen Aus dem überbauten Fluss Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Wenn mein Welt danach auch in den Schatten fällt Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht, Herz! Selbst wenn dann nichts mehr unsren dunklen Pfad erhellt Du bist doch nicht für mich geschaffen Es ist fatal und jammerschade Ich seh schon tiefe Risse klaffen In deiner göttlichen Fassade Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Wenn mein Welt danach auch in den Schatten fällt Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht, Herz! Selbst wenn dann nichts mehr unsren dunklen Pfad erhellt
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Ich hab vieles zu bereuen Was ich tat in diesem Haus Du suchst längst schon einen Neuen Doch bald ist der Ofen aus Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Wenn meine Welt danach auch in den Schatten fällt Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht, Herz! Selbst wenn dann nichts mehr unseren dunklen Pfad erhellt Das Wasser kommt gekrochen Und dringt in die Weltenpforte ein Es wird auch mich gefährden Es kann unser beider Ende sein Ganz leise wird das Pochen: Weit entfernte Mahnung des Verfalls Was soll nur aus uns werden? Schon steht mir das Wasser bis zu Hals! Schon lange plan' ich die Attacke Setze alles auf eine Karte Ich steh im Keller mit der Hacke Und den Rest besorgt die Parthe Gleich hat es sich ausgelesen Denn ich grabe schnell und tief Heut tilge ich dein Wesen! Zornig summt das Kollektiv Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Wenn meine Welt danach auch in den Schatten fällt Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht, Herz! Selbst wenn dann nichts mehr unseren dunklen Pfad erhellt Ich lösche dein Licht, Herz! Ich lösche dein Lichtherz Ich lösche dein Licht
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Du schaust verwirrt in mein Gesicht Als gäbe ich dir Rätsel auf Als wüsstest du kaum, wer ich bin Du grübelst nach und kommst nicht drauf Dir fehlt es an Konzentration Du bist noch blasser als gewohnt Wohin verschwand die ganze Zeit? Hab mich an keinem Tag geschont Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen! Es gibt so viele Leere Betten Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen Wir warn und sind nicht mehr zu retten Die Flure, Zimmer und auch deine Augen sind so leer... Astoria, ich bringe dir nichts mehr Du spielst dein altes Spiel mit mir Du hast nichts anderes gelernt Die Hoffnung auf die Nähe stirbt Wir sind von allem weit entfernt Ich frage mich, was ich für dich war Gab es ein Fünkchen Wirklichkeit? In keinem Augenblick vereint Und niemand kommt, der uns befreit Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen! Es gibt so viele Leere Betten Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen Wir warn und sind nicht mehr zu retten Die Flure, Zimmer und auch deine Augen sind so leer... Astoria, ich bringe dir nichts mehr Dass es auch zwischen uns einmal ein Band gegeben hat Mag sein ganz sicher wurde es gekappt Ich war so blind, mein Stern, dein Strahlen war so gleißend hell Ich bleibe jener, der im Dunkeln tappt Nun sind die Lichter aus, ich wünschte nur Wir könnten uns zum Schluss ein bisschen Trost und Wärme spenden Stattdessen werden wir Gespenstern gleich hier umgehn, wie gebannt, gefangen zwischen kalten Wänden Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen! Es gibt so viele Leere Betten Komm, mein Herz, und lass uns schlafen gehen Wir warn und sind nicht mehr zu retten Die Flure, Zimmer und auch deine Augen sind so leer... Astoria, ich bringe dir nichts mehr Ich bringe dir nichts mehr
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Das viele Auf und Ab Das viele Ab und Auf der Treppen Die Arbeit wird mir niemals knapp Und meine Schulter schmerzt vom Schleppen Im Keller wogt ein Meer aus Haaren Ich diene dir seit hundert Jahren Ich hab mich so danach gesehnt Ich wollte nichts sein als dein Mann Du hast mein Leben ausgedehnt Wenn man es "Leben" nennen kann Bitte gib mich endlich frei! Du weißt doch, unsere Zeit ist längst vorbei Dein Licht scheint flackernd heller Ich hingegen bin viel schneller ausgebrannt Ich werd' zum Schatten meiner selbst Steh mit dem Rücken an der Wand Das viele Hin und Her Gefühle, hehr, und hingerissen Die Körper war'n so furchtbar schwer Und meine Kleider sind zerschlissen Im Meer aus Haaren stecken Knochen Du hast mir so viel versprochen Und doch, gehalten hast du nichts Das Locken währt schon viel zu lang Wann kommt das Ende des Verzichts? Wann kommt der große Abgesang? Bitte gib mich endlich frei! Du weißt doch, unsere Zeit ist längst vorbei Dein Licht scheint flackernd heller Ich hingegen bin viel schneller ausgebrannt Ich werd' zum Schatten meiner selbst Steh mit dem Rücken an der Wand Ich wollte dich so lange nur anbeten Nun bin ich nicht mehr ich und deformiert Statt deiner Haut berühre ich Tapeten Ich spüre, ich bin bald schon ausrangiert Ich komme fast schon nicht mehr in die Gänge In denen du kein Liebeswort mehr hauchst Auch wenn ich immer noch sehr an dir hänge Weiß ich doch, dass du einen Neuen brauchst Bitte lass mich endlich gehen! Der Ort wird niemals eine Ruhestätte Kannst du den Wunsch denn nicht verstehen? Mein Stern, ich bin nur eine Silhouette Bitte gib mich endlich frei! Unsere Zeit ist längst vorbei Dein Licht scheint flackernd heller Ich hingegen bin viel schneller ausgebrannt Ich werd' zum Schatten meiner selbst Steh mit dem Rücken an der Wand
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026
Ein abgeschnittner Nagel, ein kleine bisschen Haut Ein Tröpfchen aus dem Taschentuch vielleicht? Ein Andenken an dich, ganz unbemerkt von dir geklaut Ein winzig kleines Stückchen "Du" hat schon gereicht So fing es an Aber dann... Genug gequält Genug erzählt Souvenir, Souvenir Ein großer Teil von mir bleibt wohl für immer Souvenir, Souvenir Von allen Träumen bleiben nur noch Trümmer Erst wird man es noch vermissen, doch bald wird es abgerissen Niemand wird je von uns wissen, niemand ist mehr hier Souvenir, Souvenir Wohin ging die ganze schöne Zeit? Ich sah die Queen im braven, grünen Kleid Die Mauer wurde nicht und doch gebaut Dann wurde sie auch wieder abgetragen Und mir ist nichts geblieben von den Tagen Ich hab mich draußen niemals umgeschaut Wohin ging die ganze schöne Zeit? Ich sah das Land geteilt und auch im Streit Ich las oft durch die Fenster Straßenschilder Auch diese können ihre Namen ändern Sie kamen her, auch aus den fernsten Ländern Ich bin auf keinem der Erinnerungsbilder Souvenir, Souvenir Ein großer Teil von mir bleibt wohl für immer Souvenir, Souvenir Von allen Träumen bleiben nur noch Trümmer Erst wird man es noch vermissen, doch bald wird es abgerissen Niemand wird je von uns wissen, niemand ist mehr hier Souvenir, Souvenir Wohin ging die ganze schöne Zeit? Es wusste niemand über uns Bescheid Ganz gleich, wer Position wie besetzte Ich lebe schon zu lang, jung war ich nie Der Bahnhof lag zwar immer vis-à-vis Doch war die Reise hierher auch die letzte Ich dachte, das Hotel und sie wärn eins Ich kannte die Geschichte jedes Steins Ich zweifle heute an meinem Verstand Welch Wendung wäre das man meinem Ende Bedeutsamer für mich noch als die Wende? Was wäre, wenn ich alles nur erfand? Souvenir, Souvenir Ein großer Teil von mir bleibt wohl für immer Souvenir, Souvenir Von allen Träumen bleiben nur noch Trümmer Erst wird man es noch vermissen, doch bald wird es abgerissen Niemand wird je von uns wissen, niemand ist mehr hier Souvenir, Souvenir Wohin ging die ganze schöne Zeit? Ein letzter Gang, ich mache mich bereit Im Keller sind nun Pumpen im Betrieb Vielleicht wird sich der Ofen neu entzünden Astoria, wen wirst du nach mir finden? Dort unten sind nun Pumpen im Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb Dort unten sind nun Pumpen in Betrieb...
Submitted by SerpentEve — Feb 27, 2026