Aus der Tiefe: Der schwarze Schmetterling, Teil IV
Hörst du das Rufen Tief in der Erde Komme und werde Aus unserem Blut Spür das Pulsieren Spüre das Beben Fordern und geben Nimm den Tribut Öffne die Lippen Trink bis zur Neige Erheb dich und steige Aus unserer Lust Lebe und Atme Fühle und denke Hebe und senke Deine Brust Komm, sei erneuert Die Seele befeuert Flammende Kreise Sie leiten dich durch die Nacht Weiße Gesichter Und leuchtende Lichter Komm auf die Reise Das Leben ist neu entfacht Utinam venias tu papilio niger Laute als Knochen Worte sind Leben Worte zu weben Haut und Haar Nimm diese Worte Höre die Sprüche Zu heilen die Brüche Ganz und gar Komm, sei erneuert Die Seele befeuert Flammende Kreise Sie leiten dich durch die Nacht Weiße Gesichter Und leuchtende Lichter Komm auf die Reise Das Leben ist neu entfacht Utinam venias tu papilio niger Folge dem Rhythmus Spüre die Kräfte Nimm unsere Säfte Tauche ein Wechsle die Seite Worte obsiegen Brechen und biegen Fleisch und Bein
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Ich denke, es ist gut, dass Sie hergekommen sind Denn, auch wenn es gefährlich ist Gewisse Wege zu gehen Bestimmte Richtungen einzuschlagen So gibt es doch Sind diese Pfade erst einmal betreten Keine Möglichkeit zu einer Umkehr Es wird sein Als würden Sie Ihren Fuß auf Einen sich dahinwälzenden mahlenden Strom Aus Unrat und aufgewühltem Schlamm setzen Sie können nicht zurück; Sie können nur hoffen Dass Sie oben auf bleiben Nein, es ist sogar so Dass das Ende Ihrer Reise, das Ziel des Weges Ihnen entgegenstürzen wird Es wird Sie finden Es ist Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren Aber denken Sie immer daran: Nichts ist hier Was es auf den ersten Blick zu sein scheint Ich rate Ihnen zu äußerster Vorsicht Achten Sie nicht auf Geräusche Oder Bewegungen in den Schatten Folgen Sie Ihnen nicht Gehen Sie niemals, niemals schutzlos Oder ohne Licht eine der Treppen hinunter Es könnte Jahrzehnte dauern bis man Sie findet Oder schlimmer: Sie könnten wiederkehren Verändert wiederkehren Ein Anderer sein Willkommen zurück, im dunklen Turm
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Ich trag mein Herz in meinen Händen Ich trag die Liebe unter meiner Haut Ich trag die Seele in den Augen Die hinter dünnstem Glas nach draußen schaut Ich will nicht eure Wände ziern Es gibt nur eins, das mich zerbricht Ich will mich einfach nicht verliern Nein, eure Lieder sing ich nicht Ich lebe immer noch - Immer noch Ich gebe immer noch - Immer noch Ich taumle weiter -VORWÄRTS! -ABWÄRTS! In meinen Adern fließt das schwarze Blut Ich trag die Wahrheit auf der Zunge Ich trage nur das Schwarz, das mir gefällt Ich trag auf meinen schmalen Schultern Wie Atlas schwer die Last der ganzen Welt Ihr seid so bunt und farbenfroh Ihr seid das Licht, ich wenn's erlischt Ihr positiv, ich Gegenpol Ihr seid so grau wenn man euch mischt Ich lebe immer noch - Immer noch Ich gebe immer noch - Immer noch Ich taumle weiter -VORWÄRTS! -ABWÄRTS! In meinen Adern fließt das schwarze Blut Ich leg mein Herz in deine Hände Ich trag die Liebe auf, auf deine Haut Ich seh die Seele in den Augen Die hinter dünnstem Glas nach draußen schaut Ich lebe immer noch - Immer noch Ich gebe immer noch - Immer noch Ich taumle weiter -VORWÄRTS! -ABWÄRTS! In meinen Adern fließt das schwarze Blut Schwarzes Blut
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Ach, wie das Wispern unter Stiegen Aus den Schatten unheilschwanger waberndes Gewölk Geformtes Nichts, gesponnen um zu fliegen Zu greifen und in Wonne sich zu wiegen Aus nichts als Luft gegriffen unter dem Gebälk Ach, wie das Glühen von dem Lichte Unter Türen flackernd, glimmend drohendes Geschein Und doch allein der Düsternis verpflichtet Das Grau zu tausend Schatten erst verdichtet Nicht wärmt der schale Glanz das Herz noch das Gebein Ach, wenn die Fratzen aller Schrecken Aus den Spiegeln schreckensdräuend bösen Blick Richten auf dich, du möchtest dich verstecken Willst fliehen, doch hinter Wänden hinter Ecken Warten nur neue Gräuel, und es gibt kein Zurück So hör, oh Wand'rer, wenn du dich verirrst Im Spiegelkabinett den Weg verlierst Im Labyrinth des Schauders einsam und verlassen stehst Dann folge der Geschichte. Dann dem Satz. Dem Wort Den Blick nach vorn, den Schritt nach hinten, so geht's fort Und schließ die Tür, und lösch das Licht bevor du gehst
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Under the stairs and beyond your horizon There lives a creature that wants to be free Under your skin and beneath the dark water There ascends a shining light secretly Ah, there is blood on the horizon Ah, and the flood comes in from the sea Ah, and a storm behind your eyes and Ah, there is no one left to see me Stay where you are, don't give way to your hunger Shivering, you stand there, it makes you yearn For what lies hidden, a phantasmagoria Follow the light and you'll never return Ah, there is blood on the horizon Ah, and the flood comes in from the sea Ah, and a storm behind your eyes and Ah, there is no one left to see me Under the stairs and beyond your horizon There lives a creature that wants to be free Ah... Ah... Ah, there is blood on the horizon Ah, and the flood comes in from the sea Ah, and a storm behind your eyes and Ah, there is no one left to see me
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
[Instrumental]
Submitted by Corpse Grinder — Apr 18, 2026
Down in the abyss Down in a hole an' Down where I drag all the dreams I've stolen I'll eat your mind out I'll eat your sorrow Just stick it in and I will swallow I have been waiting for you longer Than you'll ever know I have been weak but now I'm stronger And I want you so Feed me with your darkness! Feed me with your hearts! No one knows where it will end now when it starts Feed me with your darkness! Feed me with your pain! All my nasty little friends tonight we will be unchained I'll sip your soul in Wake your desire I am the promise and a liar Show me your hands and No misbehaving I'll pin the wire and you'll be waving You will be wrapped around My finger yes I know for sure You will be trapped in your disease And I am not the cure Feed me with your darkness! Feed me with your hearts! No one knows where it will end now when it starts Feed me with your darkness! Feed me with your pain! All my nasty little friends tonight we will be unchained Well, all you lovely children Start to feel and stop to think Thank god for your bewilderment And force your eyes to blink Say, all you little fellows Don't you know where you belong Come down here in my cellar Dance with me and join my song Be good and stop to struggle Dangling on your puppet strings Hush hush my babies snuggle In the nest under my wings Say, all you little fellows Don't you know where you belong Come down here in my cellar Dance with me and join my song Feed me with your darkness! Feed me with your hearts! No one knows where it will end or when it starts Feed me with your darkness! Feed me with your pain! All my nasty little friends tonight we will be unchained Feed me with your sickness! Feed me with your hearts! No one knows where it will end or when it starts Feed me with your darkness! Feed me with your pain! All my nasty little friends tonight we will be insane
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Manchmal, wenn ich auf Vergangenes blicke und die Bilder grobgekörnt vor meinen Augen tanzen, so, als wären die Partikel durch die Erschütterungen des mächtigen Herzschlages der Zeit selbst rundgeschliffen, dann bemerke ich, wie die vibrierenden Körnchen wie kleine Spinnentiere von ihren angestammten Plätzen wuseln, um sich anders zu sortieren und durch das Verändern ihres Standortes neue Bilder entstehen zu lassen, wobei sie augenscheinlich von einer fremden Macht gelenkt werden, und ich kann den Vorgang nur unter größten Willensanstrengungen umkehren, damit ich die Bilder nicht sehen muss, die mein verwirrter Verstand mir vorgaukeln möchte, und die mich aufs Äußerste beunruhigen, so wie mich ein Déjà-vu beunruhigt, da man das Gefühl hat, dass das Unterbewusstsein unerwartet direkten Zugriff auf das Hirn nimmt, und die Bilder mir, auch wenn ich immer sicher bin, dass ich sie zum ersten Mal in meinem Leben schaue, so seltsam vertraut scheinen, als gäbe es eine geheime Verbindungstür zwischen dem Reich derselben und meinem Seelenleben, oder vielleicht sogar einem fremden Seelenleben, auf das ich selbst als Unterbewusstsein zugreife, und an dem ich teilhabe wie ein Zuschauer im Theater, der gleichzeitig Statist, nein eher Kulisse ist, und der Erinnerung des Fremden, der sich aber nicht fremd anfühlt, sondern eher wie ein Selbst, das man im Spiegelbild eines Spiegelbildes eines Spiegelbildes sieht Außerdem beunruhigt mich, was ich sehe
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Einst lag ich unter dem Grase so kühl Nicht stört' mich auf ein Laut noch ein Gefühl Wo mich nicht Strahlen trafen Nicht Sonne noch Mond, dort, wo ich mich hab eingewühlt Warum lasst ihr mich nicht schlafen? Ich ruhte tief, überdauernd die Zeit So fern von Hunger, Gefahr und Leid Und begann mich sicher zu wähnen So lag ich im herrlichen tröstenden Erdenkleid Und trocknete mir die Tränen So geschah's, dass ich das, was ich einst war, vergaß Nur das eine, von dem ich niemals genas Lässt sich nicht aus den Träumen entfernen Und das Sehnen lebt immer noch unter dem kühlen Gras Zu wandern zwischen den Sternen Ich fiel aus den Himmeln, dem Nachtlichtermeer Ja, ich fiel so tief und ich fiel so schwer Und ich stürzte durch die Schwärze Und ist es auch ewig und ewig und noch länger her Trag ich doch die Sterne im Herzen Dort lag ich zerschmettert, so nackt und so bloß So regungslos unter dem grünen Moos Und es heilten meine Wunden So lag ich gebettet in deinem zarten Schoß Auf immer mit dir verbunden Ich träumte den Himmel im nachtschwarzen Hort Entrang meinen Lippen niemals ein Wort Und flehte doch, mir zu verzeihen Und alles Getier floh den einsamen, schrecklichen Ort Hörte es meine Seele dort schreien Doch warn's nicht die Sterne in mondheller Nacht Die mich zu sich riefen mit all ihrer Macht Weiß nicht, woher sie kamen So bin ich in eisblauem, schneidenden Mondlicht erwacht Und sie gaben mir einen Namen Sie wuschen mich, flochten mir Blumen ins Haar Ich schmeckte den Trank, den sie mir brachten dar Den süßen, purpurroten Sie salbten den Körper mit Öl, den sie aufgebahrt Mit sich trugen wie einen Toten Im Rausch ließen sie mich alleine mit ihr Die niemals je fremde Hand gespürt Und ich lernte neues Begehren Danach hab ich sie wie die Sterne nie wieder berührt Muss mich nach ihr immer verzehren Sie rissen mich fort, eine Krone zur Zier Banden sie mir ums Haupt, jagten mich wie ein Tier Sie hetzten mich endlich zu Tode Sie schlugen und hackten und alles, was blieb von mir Verscharrten sie im Boden Einst lag ich unter dem Grase so kühl Nicht stört' mich auf ein Laut noch ein Gefühl Wo mich nicht Strahlen trafen Nicht Sonne noch Mond dort wo ich mich hab eingewühlt Warum lasst ihr mich nicht schlafen?
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Seht her, wir tragen Trauer Für die Welt die Ihr ausschlachtet Mit dem Kopf gegen die Mauer Kollektiv geistig umnachtet Wir glauben nicht an Götter Die im Wahn ihr weiter preist Und auch nicht an den Erretter Der euch aus dem Irrsinn reißt Im Siegeszug Im Schlagabtausch Im Höhenflug Im Tiefenrausch Wie kannst du wahrhaftig sein wenn die Zweifel dich zerfleischen Und wie hören und verstehn wenn ewig die Dämonen kreischen Wie willst du rein und gut sein, wenn der Teufel in dir wohnt Wie willst du aufrecht leben wenn du weißt, dass es nicht lohnt Wir sind nicht aufzurütteln Wenn wir doch endlich erwachten Doch die ständigen Schlafmittel Lassen uns euch nicht entmachten Wir sind ultraaggressiv Sind das vernunftbegabte Tier Doch es läuft sicher etwas schief Wenn statt Vernunft die Gier regiert Im Siegeszug Im Schlagabtausch Im Höhenflug Im Tiefenrausch Wie kannst du wahrhaftig sein wenn die Zweifel dich zerfleischen Und wie hören und verstehn wenn ewig die Dämonen kreischen Wie willst du rein und gut sein, wenn der Teufel in dir wohnt Wie willst du aufrecht leben wenn du weißt, dass es nicht lohnt
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Schmetterling, du kleines Ding Such dir eine Tänzerin
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Ich seh dich dort jetzt Die Knie unters Kinn gepresst So weich und verletzt Weil du dich nicht berühren lässt So einfach und leicht Hat man dir zu oft weh getan Ich hab dich erreicht Du bist die Frau und ich der Mann So viele Dinge sind Dir jetzt noch unverständlich Noch bist du taub und blind Doch du wirst sehen endlich Ich komm dich holn Ich komm dich holn Ich komm dich holn, denn du gehörst mir schon, ja Ich komm dich holn Du fühlst dich so leer Und dabei weißt du ganz genau Es ist nicht so schwer Ich bin der Mann und du die Frau So viele Dinge sind Dir jetzt noch unverständlich Noch bist du taub und blind Doch du wirst sehen endlich Ich komm dich holn Ich komm dich holn Ich komm dich holn, denn du gehörst mir schon, ja Ich komm dich holn Hab keine Angst vorm schwarzen Mann Sieh, wie das Dunkel strahlen kann Kriech aus dem Schatten in mein Licht Komm, lass dich gehn, sonst komme ich ... dich holn... Ich komm dich holn Ich komm dich holn Ich komm dich holn, denn du gehörst mir schon, ja Ich komm dich holn
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Bei dir und mir stimmt die Chemie Wir sind die pure Euphorie Wir sind, was sich zusammenbraut Wir fühln uns wohl in unsrer Haut Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier Ich war allein, so leer und halb, doch jetzt gehör ich dir Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier Fülle mich mit Leben Komm und fülle mich mit dir Heute will ich mich hingeben Ich ist tot, es lebe Wir Fülle mir dein Denken Deinen Willen in mich ein Heute will ich mich dir schenken Will von dir besessen sein Sind aus dem selben Holz geschnitzt Wir sind der reine Geistesblitz Allein nur Ton und unbewusst Zusammen Sinfonie der Lust Ja, wir sind ein Gemisch zur Sensation prädestiniert Eine magische Verbindung und ein Teufelselixier Ich war allein, so leer und halb, doch jetzt gehör ich dir Lass es für immer sein, komm, nimm mich jetzt und nimm mich hier Fülle mich mit Leben Komm und fülle mich mit dir Heute will ich mich hingeben Ich ist tot, es lebe Wir Fülle mir dein Denken Deinen Willen in mich ein Heute will ich mich dir schenken Will von dir besessen sein Fülle mich Erfülle mich Erfülle mich mit dir Fülle mich mit Leben Komm und fülle mich mit dir Heute will ich mich hingeben Ich ist tot, es lebe Wir Fülle mir dein Denken Deinen Willen in mich ein Heute will ich mich dir schenken Will von dir besessen sein Hahahahahahahahahaha!
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Es wispert leise aus der Tiefe So als ob mich etwas riefe Wie der Wind mit weitentferntem Stöhnen Dessen Sinn man nicht erfasst Es flüstert von verbotenen Dingen Lullt mich ein mit seinem Singen Sanft und süß, das Locken der Sirenen In fremder Sprache ist's verfasst Ich lehne mich über die Brüstung Und schlag mein Herz in eine Rüstung Vorsichtshalber, und für alle Fälle Um diese Nacht zu überstehn Ich starr hinab, fast unerträglich Die Furcht, sie kommt, ich wimmre kläglich Schlägt über mir zusammen, eine Welle Und in ihr werd ich untergehn Wie am Rückgrat kriecht sie höher Und mein Herz tut weh und weher Als wollte es dem Panzer gern entweichen Und draußen heult der Sturm Ein Sturm weht aus den Höllenschlünden Wohl aus narrativen Gründen Um die Szene kalt zu unterstreichen Und es erbebt der dunkle Turm Aus der Tiefe quillt ein fahler Glanz, ein Glühen Das so wie ein Ton anschwillt und einem Blühen ähnlich Einer Feuerrose, die an Ranken alle Schranken überwindet Und den Weg zum Ziele findet Und nicht rastend sich emporschleicht Leicht und zaghaft tastend, doch bestimmt Auch die geheimsten Ecken, Winkel nimmt Es macht auch wirklich keinen Sinn, sich weiter zu verstecken Es macht auch wirklich keinen Sinn, sich weiter zu verstecken
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Ein Fenster soll das Auge sein Schau ich heraus, blickst Du hinein Ein Fenster in die Seele, steig herein, greif zu und stehle Dein Anblick hat mich blind gemacht Um mich herrscht kalte schwarze Nacht Und ich hab Spiegelaugen, die nicht mehr zum Sehen taugen Das Meer umspült den dunklen Turm Und um die Mauern fegt der Sturm Zwängt sich durch jede Ritze und nimmt mir die Fieberhitze Wir waren immer schon verwandt Die Nähe nimmt mir den Verstand Ein letztes Mal berühren und sich selbst im Andern spüren Ein Fenster soll das Auge sein Schau ich heraus, blickst Du hinein Ein Fenster in die Seele, steig herein, greif zu und stehle Dein Anblick hat mich blind gemacht Um mich herrscht kalte schwarze Nacht Und ich hab Spiegelaugen, die nicht mehr zum Sehen taugen No kiss upon my lips Not one No saviour came to call My name
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Auf den Treppen- Stufen, immer zwei Auf einmal Fühle ich dich hinter Mir Fehlt schon die Luft zum Schreien Durch die leeren Hallen Dort nicht Schritte? Sind nicht meine Beine Taub? Ennester oben auf dem Stein? Ich darf keine Zeit Verliern Werde ich ohne- Hin und her, streife Die Wände Kommen immer näher Ich kann nicht entkommen Wüsst ich Wie Ein Tier, das Haken Schlägt Mein Herz in meiner Brust so laut und schwer Lauf! Schau dich nicht um! Frag nicht wohin und nicht warum! Flieh! Und bleib nicht stehn! Es muss das Rad sich weiterdrehn! Weiß nicht ein noch Aus Weg find ich Keinen Atem Mehr Als einmal stürzte Ich Steh doch noch einmal auf Ich flieh schon so Lange Halt ich's nicht mehr Aus Dem Augenwinkel seh ich Etwas Drängt hinauf, hinauf (bis ganz rauf im vollen Lauf) Lauf! Schau dich nicht um! Frag nicht wohin und nicht warum! Flieh! Und bleib nicht stehn! Es muss das Rad sich weiterdrehn! Die Treppenstufen oben ganz Verwittert Es nicht Meine Fährte Ist noch frisch Ich hör sein Rufen, lockendes Ver- Suchen wird es Seine Beute Ist entwischt Ein allerletztes Mal ent- Kommen Wird es Und dich holen Bald die Schatten ein Nun bleibst du stehen Nun holst du Luft Und es dich ein Nun kannst du schreien!
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
Du entblößt im Lächeln deine Zähne Furchteinflößend und so wunderschön Voller Unschuld, ohne finstre Pläne Soviel Reinheit hab ich nie gesehn Und doch will ich Und doch muss ich Ich warte, warte, schon so lang Ich warte, warte, schon so lang Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein Ich warte, warte, schon so lang Lichtgekrönte schwarze Silhouette Glutumströmte lockende Gestalt Bin ich nun verlor'n oder gerettet Deine Augen brennen schrecklich kalt Und doch will ich Und doch muss ich Ich warte, warte, schon so lang Ich warte, warte, schon so lang Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein Ich warte, warte, schon so lang Meinen Blick kann ich nicht von Dir wenden Kein Zurück vorm Abgrund, und ich spring Schattenschreie hallen von den Wänden Vor meinen Augen tanzt ein Schmetterling Dein Gesicht ein Schlund und tiefes Wasser Und ich falle über Deinen Rand Sinke bis zum Grund, die Welt wird blasser Meine Augen sind zu Glas gebrannt Und doch will ich Und doch muss ich Mein Herz im Feuerschein, Du kannst nur ein Engel sein Ich warte, warte, schon so lang Du hast mich mir geraubt, meine Seele kriecht im Staub Ich warte, warte, schon so lang Nun bist Du da
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.
Hier unten auf den Kacheln bot ich dir Leckereien Erst kamen wir zusammen und jetzt gehst du ganz allein Ich hab dich angelächelt und erwartete den Lohn dann hast du mich eingewickelt in einer Kettenreaktion Und nun lieg ich ganz gebunden und die Fliesen sind schon naà denn es tropft aus hundert Wunden meine Haut wird langsam blaà Meine haut hab ich so teuer dir verkauft wie möglich war dafür branntest du mit Feuer so weich und hart wie Wachs in meinem Haar Teach me love or teach me war -teach me war Roses on the bathroomfloor -teach me war Teach me love and teach me war -teach me more Teach me all and teach me more -teach me war Jetzt häng ich hier in den Seilen und ich seh gestochen scharf es steht auf des Messers Schneide ob ich wieder gehen darf Ja, du hast mich festgenagelt und in dieser Disziplin hast du mich ganz klar geschlagen und du zwangst mich in die auf den Knien Kann mich nicht rührn kann dich nur bitten und du zeigst mir deine Macht Doch da hab ich mich geschnitten Ja da habe ich gelitten Teach me love or teach me war...
Submitted by The Void — Apr 18, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.
No lyrics have been submitted for this track yet.
Utinam venias tu papilio niger Utinam venias tu papilio niger Utinam venias tu papilio niger Utinam venias tu papilio niger
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026
No lyrics have been submitted for this track yet.
Ich hab' viel zu lang geblutet. Schwer beladen mit der Schuld. Weil Schlafen leichter ist als Kämpfen, Hab' ich mich selbst eingelullt. Hier liegst du eingewoben. So reglos, so leblos, In deinem Körper toben Die Herzen im Kampf um Oberhand. Du kannst dich nicht befreien. Du riechst nichts, du siehst nichts, Und niemand hört dich schreien. Die Schmerzen! Es raubt dir den Verstand. Ich kann mich nicht mehr erinnern, Wie das alles wirklich war. Manchmal werden die Konturen, Alte Schatten wieder klar. Hier liegst du eingewoben. So reglos, so leblos, In deinem Körper toben Die Herzen im Kampf um Oberhand. Du kannst dich nicht befreien. Du riechst nichts, du siehst nichts, Und niemand hört dich schreien. Die Schmerzen! Es raubt dir den Verstand. Du wirst dich selbst gebären, So fruchtbar, so furchtbar. Du kannst dich nicht mehr wehren, Dein Handeln von diesem Drang bestimmt. Du bist auf einer Reise, Verirrst dich, du wirst dich Auf wundersame Weise Verwandeln, und deine Zeit beginnt.
Submitted by Grave666 — Apr 18, 2026
Hier unten auf den Kacheln bot ich dir Leckereien Erst kamen wir zusammen und jetzt gehst du ganz allein Ich hab dich angelächelt und erwartete den Lohn dann hast du mich eingewickelt in einer Kettenreaktion Und nun lieg ich ganz gebunden und die Fliesen sind schon naà denn es tropft aus hundert Wunden meine Haut wird langsam blaà Meine haut hab ich so teuer dir verkauft wie möglich war dafür branntest du mit Feuer so weich und hart wie Wachs in meinem Haar Teach me love or teach me war -teach me war Roses on the bathroomfloor -teach me war Teach me love and teach me war -teach me more Teach me all and teach me more -teach me war Jetzt häng ich hier in den Seilen und ich seh gestochen scharf es steht auf des Messers Schneide ob ich wieder gehen darf Ja, du hast mich festgenagelt und in dieser Disziplin hast du mich ganz klar geschlagen und du zwangst mich in die auf den Knien Kann mich nicht rührn kann dich nur bitten und du zeigst mir deine Macht Doch da hab ich mich geschnitten Ja da habe ich gelitten Teach me love or teach me war...
Submitted by NecroLord — Apr 18, 2026
Michel seufzte: "Kläuschen, holst du mal bitte Meister Frank? Von den Knechten, Albig und den neuen Praktikanten, wie heißt der noch?" "Eddie, Chef, aber Albig ist krank." - "Krank? Was hat er denn?" - Einen Arm gebrochen. Dabei hat er sich eine Zerrung geholt." "Verflucht! Wer von den Knechten ist gerade frei?" - "Rudi hat Urlaub, Dieter ist auf Fortbildung (so ein Seminar über Enthauptung), und Werner ist auf der Beerdigung seiner Erbtante." "Das gibts doch nicht! Und die Gesellen?" - *seufz* - "Was willst du damit sagen? Sind sie da oder nicht?" - "Quasi" - "Quasi da, oder quasi nicht?" "Ich... ääh..." - "Was zum Henker ist los mit den Gesellen?" Aus einem angrenzenden Kerker dröhnte es: "Ich muss doch sehr bitten." "Öh, nichts für ungut, Herr Kollege, das ist nur so'ne Redensart. Aalso?" - "Ich darf nix verraten, Chef." Verzweifelt wich der Junge dem Blick seines Chefs aus, was sich als Fehler erwies, denn der nutzte die Unaufmerksamkeit seines Gesellen, um ihm eine Daumenschraube anzulegen und anzudrehen "Aaah!" Kläuschen ging in die Knie. "Genug! Ich gestehe alles! Alles, was Ihr wollt! Sie sind im Lager und packen Euer Geburtstagsgeschenk ein. Lasst ab! Lasst ab!" - "Was für ein Geschenk?" Michel gönnte der Schraube eine weitere Drehung. "Eine Torte. Aah! Eine Torte mit Marzipandornen! Mit Marzipandornen!" - "Ist das alles?" "Nein, Nein! Sie haben noch ein Geschenk: Abo von Qual Professional für ein Jahr!" - "Uund?" - "Wuaaah!" - "Uund?~" - "Ein T-Shirt. Ein T-Shirt!" - "Was für ein T-Shirt?" "Mit Aufschrift! Sie lautet: 'Man muss kein Sadist sein, um hier zu arbeiten, aber es hilft." - "War das alles?" "Ja, ich schwöre, das wars, Chef." Michel befreite den Jungen von der Daumenschraube und wischte sich eine Träne der Rührung aus dem Auge: "Die guten Jungs: Unbarmherzig in der Sache, aber im Grunde haben sie ein Herz aus Gold."
Submitted by Pestilence — Feb 27, 2026